
Hyposens® Creme: Neurodermitis, atopisches Ekzem, trockene und juckende Haut
Hyposens® Creme (26% Lipide) wurde zur täglichen Pflege bei Neurodermitis, atopischem Ekzem sowie trockener und juckender Haut entwickelt, denn Juckreiz ist eine besonders quälende Begleiterscheinung der trockenen Haut.
Die Zusammensetzung entspricht aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Inhaltsstoffe von Hyposens® sind speziell ausgesucht und auf ihre Hautverträglichkeit unter allergologischen Aspekten geprüft.
Hyposens® Creme enthält Harnstoff (Urea) der als natürlicher Bestandteil der Feuchthaltefaktoren in der Haut vorkommt. Er ist in der Lage, das Wasserbindungsvermögen in der Haut zu erhöhen.
Polidocanol wirkt dem bei trockener und juckender Haut auftretenden lästigen Juckreiz entgegen.
Modukine® reduziert Hautrötungen, beruhigt die Haut und hilft den Cortisonbedarf zu senken.
Hyposens® Creme ist auch als Fettcreme und Lotion erhältlich.
Die Zusammensetzung entspricht aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Inhaltsstoffe von Hyposens® sind speziell ausgesucht und auf ihre Hautverträglichkeit unter allergologischen Aspekten geprüft.
Hyposens® Creme enthält Harnstoff (Urea) der als natürlicher Bestandteil der Feuchthaltefaktoren in der Haut vorkommt. Er ist in der Lage, das Wasserbindungsvermögen in der Haut zu erhöhen.
Polidocanol wirkt dem bei trockener und juckender Haut auftretenden lästigen Juckreiz entgegen.
Modukine® reduziert Hautrötungen, beruhigt die Haut und hilft den Cortisonbedarf zu senken.
Hyposens® Creme ist auch als Fettcreme und Lotion erhältlich.
Eigenschaften
Hyposens® Creme ist frei von: Konservierungsstoffen, Lanolin, Cortison, Farb- und Duftstoffen.
Indikation
Therapiebegleitende Pflege bei Neurodermitis, atopischem Ekzem, Waschekzem und Puritus senilis. Zur Feuchtigkeitsregulierung der Hornschicht, Fettung und Juckreizstillung für die sehr trockene, juckende Haut und Altershaut.
Anwendung
Ab 5 Jahren. Hyposens® Creme sollte ein- bis mehrmals täglich auf Hautpartien, die einer intensiven Pflege bedürfen, aufgetragen werden. Sie hinterlässt keinen Fettglanz und zieht rasch ein.
Zusammensetzung
Aqua, Octyldodecanol, Urea, Paraffinum Liquidum, Isopropyl Palmitate, Pentylene Glycol, Laureth-9, Stearic Acid, Palmitic Acid, Dimethicone, Polysorbate 60, Lactose, Lactis Proteinum, Carbomer, Triethanolamine, Tocopherol.
Gegenanzeige
Über eine Langzeitanwendung sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Nicht mit Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen. Nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt. Nicht auf offene Hautstellen auftragen.
Kundenbewertung
Meine Haut juckte an den Ellenbogen immer sehr stark, vor allem weil sie sehr trocken war. Es entstand ein Teufelskreis. Mit der Hypsens Creme bekam ich das Problem schnell in den Griff. Der Juckreiz ging weg und meine Haut wurde sehr sanft
schrieb Anonym bei medpex.de
Packungsgröße:
- PZN 04748155 Hyposens® Creme 50 g
- PZN 04748221 Hyposens® Creme 100 g
- PZN 04748244 Hyposens® Creme 200 g
Welche Hautpflege ist die Richtige für meinen Hauttyp?
Neurodermitis und atopisches Ekzem
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
- Hyposens® Fettcreme
- Hyposens® Kids CremeLotion
- Hyposens® Kids akut CremeLotion
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
Neurodermitis und atopisches Ekzem beschreiben dieselbe Hauterkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven. Der medizinisch korrekte Fachbegriff lautet atopisches Ekzem, während Neurodermitis umgangssprachlich verwendet wird.
Das atopische Ekzem ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die schubweise verläuft. Die Haut ist trocken, empfindlich, stark gerötet und häufig von intensivem Juckreiz begleitet. Die Erkrankung beginnt oft bereits im Säuglings- oder Kindesalter und betrifft vor allem Kopfhaut, Gesicht, Hände sowie Arme und Beine.
Bei Babys zeigt sich die Erkrankung häufig zuerst im Gesicht und auf der behaarten Kopfhaut. Dort entsteht oftmals sogenannter Milchschorf – eine gelblich-weiße Schuppenkruste auf geröteter Haut. Der Begriff leitet sich vom Aussehen ab, das an verbrannte Milch erinnert.
In den meisten Fällen entsteht das atopische Ekzem durch eine genetisch bedingte Störung der Hautbarriere, wodurch die Haut empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen wird. Die genaue Ursache ist jedoch bis heute nicht vollständig geklärt. Verschiedene Faktoren können die Entstehung und Verschlechterung der Erkrankung begünstigen, darunter eine geschwächte Hautbarriere, Textilien wie Wolle, Infektionen, bestimmte Lebensmittel, Hitze, Kälte sowie psychische Belastungen wie Stress.
Zu den typischen Beschwerden zählen entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) mit starkem, belastendem Juckreiz, die schubweise auftreten. Auf beschwerdefreie Phasen folgen oftmals Zeiträume mit teilweise sehr ausgeprägten Symptomen, da das Immunsystem überreagiert.
Basispflege: Menschen mit atopischem Ekzem beziehungsweise Neurodermitis sollten ihre Haut täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgen. Dadurch können symptomfreie Phasen häufig verlängert und der Bedarf an kortisonhaltigen Cremes und Salben reduziert werden. Die Pflegeprodukte sollten möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, um das Risiko zusätzlicher Kontaktallergien zu vermeiden.
Für die tägliche Basispflege haben wir unterschiedliche Rezepturen entwickelt, die auf die Bedürfnisse von Kinder- und Erwachsenenhaut abgestimmt sind.
- Hyposens® Lotion (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Creme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Fettcreme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Kids CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Hyposens® Kids akut CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Lactel® N° 17 (Urea)
- Lactel® N° 21 (Urea und Polidocanol)
Dusch- und Badegewohnheiten: Empfehlenswert ist das Duschen mit lauwarmem Wasser und einem besonders milden, seifenfreien Duschgel wie Lactel® N° 13. Alternativ eignen sich die Dusch- und Badeöle
Lactel® N° 10 (mit Avocadoöl und Mandelöl) sowie Lactel® N° 11 (mit Avocadoöl, Mandelöl und Polidocanol).
Ernährung: Zur Identifikation möglicher Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten kann das Führen eines Ernährungstagebuchs hilfreich sein.
Häufige Auslöser sind Milchprodukte, Eier, Nüsse und Weizen. Entzündungshemmende Lebensmittel wie fettreicher Fisch (z. B. Lachs oder Makrele), Nüsse, Samen, Obst, Gemüse, Joghurt, Kefir und Sauerkraut können unterstützend wirken. Zudem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um die Haut auch von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Umweltbedingungen: Achten Sie auf eine angenehme Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen – idealerweise zwischen 40 und 60 %, damit die Haut nicht zusätzlich austrocknet. Ein Luftbefeuchter kann hierbei sinnvoll sein. Ebenso empfiehlt es sich, Wohnräume möglichst frei von Staub, Tierhaaren und anderen Allergenen zu halten. Regelmäßiges Staubsaugen sowie häufiges Waschen der Bettwäsche können dabei unterstützen. Auch Stress kann Neurodermitis verstärken. Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen können helfen, das persönliche Wohlbefinden zu verbessern.
Modukine® ist ein innovativer Wirkstoff ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen und gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Beim Auftragen auf die Haut kann Modukine® den Juckreiz ähnlich wie 0,5 % Hydrokortison lindern, langanhaltende Hautrötungen reduzieren sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust verbessern.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz effektiv reduzieren, indem es das Empfinden von Hautreizungen hemmt. Aufgrund seiner nichtionischen Struktur besitzt Polidocanol zusätzlich pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und unterstützt die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts. Dadurch bleiben die oberen Hautschichten geschmeidig. Zusätzlich fördert Urea die natürliche Abschuppung der Haut, wodurch trockene Haut glatter erscheint. Zudem wirkt Urea hautberuhigend und antimikrobiell und eignet sich daher besonders für empfindliche und sensible Haut.
Panthenol ist bekannt für seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften. Es unterstützt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt die Haut vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann Panthenol die Regeneration der Haut fördern, indem es die Zellerneuerung und Gewebereparatur unterstützt. Besonders bei gereizter oder empfindlicher Haut wirkt es beruhigend.
Mikrosilber bildet auf der Hautoberfläche einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch der Ansiedlung unerwünschter Bakterien und Pilze entgegenwirken. Mikrosilber verbleibt auf der Hautoberfläche und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Sheabutter ist reich an Fett- und Triterpen-Säuren, stärkt die natürliche Hautbarriere und hilft dabei, Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor dem Austrocknen. Dank Vitamin E und Antioxidantien unterstützt Sheabutter zudem die Regeneration der Haut. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften können Rötungen, Brennen und Hautreizungen lindern.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem Vitamin-B-Komplex sowie Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders für sehr trockene und raue Haut.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und besitzt stark feuchtigkeitsbindende Eigenschaften. Es dringt tiefer in die Haut ein als Hyaluronsäure und versorgt auch tiefere Hautschichten intensiv mit Feuchtigkeit. Darüber hinaus hält Glycerin die Haut geschmeidig, stärkt die Hautbarriere und wirkt beruhigend. Zusätzlich kann es die Wundheilung unterstützen, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration fördern.
Psoriasis
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
Psoriasis ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung mit genetischer Disposition. Charakteristisch sind deutlich abgegrenzte, gerötete Hautareale, die von silbrig-weißen Schuppen bedeckt sind, sowie ein ausgeprägter Juckreiz. Die Erkrankung verläuft typischerweise in Schüben und ist bislang nicht heilbar, kann jedoch häufig gut therapiert werden.
Die genaue Entstehung der Psoriasis ist bislang nicht vollständig geklärt. Sie wird als Autoimmunerkrankung eingeordnet, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Hautgewebe angreift. Eine mangelhafte Hygiene spielt bei der Entstehung keine Rolle.
Besonders häufig betroffen sind Arme, Beine, Kopfhaut und Stirn. Diese Körperregionen zählen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Krankheitsstadium zu den typischen Manifestationsorten. Auch Kinder können erkranken. Zusätzlich kann es in einzelnen Fällen zu entzündlichen Beteiligungen von Gelenken oder inneren Organen kommen.
Bereits im frühen Verlauf einer Psoriasis der Kopfhaut zeigen sich charakteristische Hautveränderungen. Die entzündlichen Herde können sich über den Haaransatz hinaus bis in die Schläfen- und Nackenregion ausdehnen. Die betroffenen Areale sind gerötet, stark schuppend und gehen häufig mit intensivem Juckreiz einher.
Die Beschwerden der Psoriasis lassen sich durch eine geeignete Behandlung meist deutlich verbessern. Dies ist besonders relevant, da sichtbare Hautveränderungen das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl der Betroffenen erheblich beeinträchtigen können – insbesondere bei Befall im Gesichtsbereich.
Die dermatologische Therapie verfolgt das Ziel, die übermäßige Schuppenbildung zu reduzieren und entzündliche Prozesse zu kontrollieren. Dafür stehen verschiedene topische Behandlungsoptionen zur Verfügung.
Basistherapie & Hautpflege
Eine rückfettende Hautpflege trägt zur Stabilisierung der Hautbarriere bei und hilft, die Haut geschmeidig zu halten. Für die tägliche Reinigung empfiehlt sich ein mildes, seifenfreies Duschgel ohne Cocamidopropylbetain und ohne Duftstoffe, beispielsweise Lactel® N° 13 Duschemulsion mit Rückfettungskomplex.
Zur anschließenden Hydratation sollte die Haut mit einer gut verträglichen, feuchtigkeitsspendenden Lotion gepflegt werden, zum Beispiel mit Lactel® N° 17 mit 5 % Urea.
Begleitend zur Therapie können lauwarme Bäder oder das Einölen der Haut nach dem Duschen unterstützend wirken. Hautberuhigende Öle wie Mandelöl und Avocadoöl in Kombination mit juckreizlinderndem Polidocanol – enthalten in Lactel® N° 11 – sind hierfür besonders geeignet.
Mandelöl versorgt die Haut mit Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und ist besonders geeignet bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol kann das Juckreizempfinden reduzieren, indem es die Wahrnehmung von Hautreizen abschwächt. Zusätzlich wirkt es aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegend und feuchtigkeitsspendend.
Trockene und chronisch trockene Haut
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 29
- Lactel® N° 27
- Fabitop®
Medizinisch wird chronisch trockene Haut als „Xerosis cutis“ bezeichnet und tritt besonders häufig in der kalten Jahreszeit auf. Sie betrifft vor allem Säuglinge, ältere Menschen sowie Patientinnen und Patienten mit atopischer Veranlagung. Ursache der trockenen Haut ist in erster Linie eine verminderte Talgproduktion sowie ein erhöhter transepidermaler Wasserverlust. Die Störung kann genetisch bedingt sein, entsteht jedoch meist erworben durch äußere Einflüsse wie kalte Luft, überheizte Innenräume oder stark entfettende Hautpflege. Typische Symptome sind trockene, raue Haut, Schuppung und Juckreiz. Bei längerem Verlauf können zusätzlich Entzündungen auftreten, ebenso ist ein Übergang zu einem Ekzem möglich. Häufig betroffen sind insbesondere Schienbeine, Unterarme und Hände.
Eine besondere Form der chronisch trockenen Haut stellt der Altersjuckreiz, auch Pruritus senilis genannt, dar.
Der chronische Pruritus senilis beschreibt anhaltenden Juckreiz über mehr als 6 Wochen, der ausschließlich ältere Menschen betrifft. Etwa 14 % der Bevölkerung in Deutschland sind von chronischem Juckreiz betroffen, wobei die Häufigkeit mit steigendem Alter deutlich zunimmt. Bei über 60-Jährigen sind bis zu 20 % betroffen, bei über 80-Jährigen bereits etwa 30 %. Die Ursachen sind vielfältig: Neben Hauterkrankungen können auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen Juckreiz auslösen.
Ein zentrales Merkmal des Pruritus senilis ist eine stark ausgedünnte, trockene und empfindliche Haut (Hautatrophie). Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion von Fett und Feuchtigkeit ab, wodurch die Haut zunehmend austrocknet und anfälliger für Juckreiz wird. Zusätzlich ist die Hautbarriere im Alter geschwächt, wodurch Umweltreize stärker wirken können. Auch eine reduzierte Talg- und Schweißproduktion verstärkt die Trockenheit. Altersbedingte Veränderungen der Nervenfunktion können außerdem dazu führen, dass Juckreiz intensiver wahrgenommen oder leichter ausgelöst wird.
Was hilft bei (chronisch) trockener Haut?
Hautpflege
Die Basis der Behandlung ist eine konsequente Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und juckreizlindernden Lotionen, Cremes und Duschpräparaten sowie das Vermeiden aggressiver Reinigung mit heißem Wasser und alkalischen Seifen.
Beim Duschen empfiehlt sich ein seifenfreies, rückfettendes Duschgel wie Lactel N° 13, das die Haut bereits während der Reinigung mit Feuchtigkeit versorgt und nicht zusätzlich reizt.
Feuchtigkeitsspendende Lotionen mit Urea (Lactel N° 17 mit 5 % Urea) sowie mit Polidocanol (Lactel N° 21 mit 5 % Urea und 3 % Polidocanol) helfen dabei, den Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren und Juckreiz zu lindern.
Zubereitungen mit Dexpanthenol (Lactel N° 27 mit 5 % Dexpanthenol sowie 3 % Polidocanol) wirken zusätzlich entzündungshemmend, unterstützen die Hautregeneration und spenden Feuchtigkeit.
Bei bakteriell infizierten Hautarealen kann der Wirkstoff Pentylene Glycol aufgrund seiner antimikrobiellen Eigenschaften hilfreich sein, wie er auch in der Basiscreme von Fabitop enthalten ist.
Ernährung
Empfohlen wird, auf Kaffee, stark gewürzte Speisen, Alkohol sowie histaminreiche Lebensmittel zu verzichten. Der Histamingehalt steigt insbesondere bei lange gereiften oder gelagerten Produkten, dazu zählen beispielsweise gereifter Käse, Schinken, Rotwein, Sauerkraut, Hefebrot, Fisch sowie Wurst- und Fleischwaren. Außerdem sollte auf atmungsaktive, lockere Kleidung geachtet werden. Um die Haut ausreichend zu versorgen, ist eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr wichtig; empfohlen werden je nach Körpergewicht und Größe mindestens etwa 1,5–2 Liter täglich.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt feuchtigkeitsbindend, indem es die Hydration der oberen Hautschichten verbessert. Zudem unterstützt es die Abschuppung und sorgt für ein glatteres Hautbild. Urea besitzt außerdem hautberuhigende und antimikrobielle Eigenschaften und eignet sich daher besonders für empfindliche Haut.
Polidocanol reduziert gezielt die Wahrnehmung von Juckreiz, indem es die Reizweiterleitung der Hautnerven abschwächt. Zusätzlich wirkt es aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegend und feuchtigkeitsspendend.
Dexpanthenol besitzt ausgeprägte beruhigende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, insbesondere bei irritierter Haut. Es stärkt die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Haut bei der Regeneration, indem es die Zellneubildung und Gewebereparatur fördert.
Pentylene Glycol erhöht die Fähigkeit der Haut, Wasser zu binden, und wirkt zusätzlich antimikrobiell.
Entzündete, aufgekratzte Haut und Windelekzem
Hyposens® Kids AKUTEntzündete Haut – insbesondere im Windelbereich – ist ein häufiges Problem bei Säuglingen und Kleinkindern. Das sogenannte Windelekzem, medizinisch auch als irritatives Kontaktekzem bezeichnet, entsteht durch den dauerhaften Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin, Kot sowie durch Reibung und Feuchtigkeit in der Windel. Diese Faktoren können die Hautbarriere reizen, wodurch die Haut gerötet, schuppig und entzündet erscheinen kann.
Ein weiteres häufig auftretendes Problem bei entzündeter Haut ist das Aufkratzen der betroffenen Hautstellen. Das mit der Entzündung verbundene Jucken und Brennen führt häufig dazu, dass Kinder die betroffenen Bereiche kratzen möchten. Dadurch kann die Haut zusätzlich geschädigt werden und Entzündungen können entstehen oder sich weiter verschlimmern.
Zur Vorbeugung und Behandlung sollte die Haut regelmäßig gereinigt und die Windel häufig gewechselt werden. Darüber hinaus sollte die Haut trocken gehalten und ausreichend belüftet werden. Eine passende Hautpflege ist dabei unverzichtbar.
Hyposens® Kids AKUT CremeLotion mit Mikrosilber, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin besitzt hautpflegende, hautberuhigende sowie antimikrobielle und antimykotische Eigenschaften.
Mikrosilber besteht aus reinem Silber und wirkt juckreizlindernd. Es bildet auf der Haut einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch der Besiedlung mit Bakterien und Pilzen entgegenwirken. Auf diese Weise kann es nicht nur die Abheilung unterstützen, sondern auch das Risiko für neue Infektionen verringern. Dabei zeigt es keine Resistenzen. Zusätzlich kann es übermäßiges Keimwachstum hemmen und Entzündungen auf der Haut entgegenwirken. Im Vergleich zu Nanosilber verbleibt Mikrosilber auf der Hautoberfläche, dringt nicht in tiefere Hautschichten ein und kann nicht als Feinstaub eingeatmet werden. Mikrosilber lässt sich durch Waschen oder Baden einfach wieder entfernen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, den Vitaminen des B-Komplexes sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren tragen zum Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut bei.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren und bildet eine schützende Barriere, die den Feuchtigkeitsverlust reduziert. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor dem Austrocknen. Durch Vitamin E und Antioxidantien kann sie die Regeneration der Haut unterstützen. Zusätzlich wirkt sie entzündungshemmend und kann bei Rötungen, Brennen oder Reizungen empfindlicher oder irritierter Haut helfen.
Dexpanthenol zeichnet sich insbesondere bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Erneuerung der Zellen sowie die Reparatur des Gewebes fördert.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt als feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es kann tiefer in die Haut eindringen als Hyaluronsäure und versorgt dadurch auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit. Glycerin hält die Haut geschmeidig, unterstützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Darüber hinaus kann es die Wundheilung fördern, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration unterstützen.
Juckreiz
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 27
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
Juckreiz der Haut ist ein häufig auftretendes Symptom, das viele Menschen betrifft. Er kann unterschiedliche Ursachen haben, darunter trockene Haut, Allergien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis sowie Reizungen durch äußere Umwelteinflüsse. Der Juckreiz kann sehr belastend sein und dazu führen, dass Betroffene die Haut aufkratzen, wodurch zusätzliche Hautschäden entstehen und sich der Hautzustand verschlechtern kann.
Bei der Behandlung von Juckreiz sollte zunächst die zugrunde liegende Ursache ermittelt werden, um den Juckreiz gezielt zu lindern.
Lässt sich die Ursache nicht direkt beheben oder soll kurzfristig Erleichterung geschaffen werden, empfiehlt sich die Anwendung milder und parfümfreier Lotionen und Cremes mit juckreizlindernden und gegebenenfalls feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen.
Vermeiden Sie zudem heißes Duschen oder Baden, da dies die Haut zusätzlich austrocknen kann. Empfehlenswert sind stattdessen lauwarme Bäder mit rückfettenden Zusätzen, wie beispielsweise Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl mit Avocado- und Mandelöl sowie juckreizlinderndem Polidocanol. Auch Kälteanwendungen, etwa mit einem kalten, feuchten Waschlappen, können zur Linderung beitragen.
Für die Pflege der juckenden Haut nach der Reinigung eignen sich – sofern ärztlich nicht anders empfohlen – Cremes oder Lotionen mit dem gut verträglichen Lokalanästhetikum Polidocanol, wie beispielsweise Lactel® N°21 (Polidocanol, Urea), Lactel® N°27 (Polidocanol, Dexpanthenol), Hyposens® Lotion oder Hyposens® Creme (Urea, Polidocanol und Modukine). Die drei Lotionen sowie die Hyposens® Creme enthalten zusätzlich feuchtigkeitsspendende Bestandteile zur unterstützenden Hautpflege. Bei leichten Verbrennungen, beispielsweise Sonnenbrand, kann die Kombination aus regenerierendem Dexpanthenol und juckreizlinderndem Polidocanol – wie in Lactel® N°27 – sinnvoll sein.
Polidocanol trägt wirksam dazu bei, die Wahrnehmung von Juckreiz zu reduzieren, indem es das Empfinden von Hautreizungen abschwächt. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut, wirkt feuchtigkeitsbindend und sorgt dafür, dass die oberen Hautschichten geschmeidig bleiben. Durch die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts unterstützt Urea die natürliche Hautabschuppung und kann trockene Haut glatter erscheinen lassen. Zudem besitzt Urea antimikrobielle und hautberuhigende Eigenschaften und eignet sich daher besonders für sensible und empfindliche Haut.
Dexpanthenol überzeugt durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften – insbesondere bei gereizter Haut. Es unterstützt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Zusätzlich kann es die Regeneration der Haut fördern, indem es die Zellerneuerung und die Reparatur des Gewebes unterstützt.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Modukine® gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Beim Auftragen auf die Haut kann es den Juckreiz ähnlich wie eine Dosis von 0,5 % Hydrokortison reduzieren, Hautrötungen langanhaltend mindern sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Lichen Sclerosus
Hyposens® FettcremeBei Lichen sclerosus handelt es sich um die häufigste nicht infektiöse, chronische Hauterkrankung, die hauptsächlich den äußeren Genitalbereich betrifft und weder durch Infektionen noch durch allergische Prozesse hervorgerufen wird. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die genaue Ursache von Lichen sclerosus ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass das körpereigene Immunsystem unter anderem auf Stress reagiert.
Schätzungen zufolge ist etwa jede 50. Frau von Lichen sclerosus betroffen.
Lichen sclerosus kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen: Schmerzen, Juckreiz und Veränderungen im Genitalbereich werden von vielen Betroffenen als sehr belastend empfunden. Manche Frauen schämen sich, leiden unter einem veränderten Selbstbild oder haben Angst vor erneuten Krankheitsschüben.
Sprechen Sie das Thema daher aktiv bei Ihrer/m Gynäkologin/en an.
Die Symptome entwickeln sich häufig schleichend und lassen sich anfangs nicht immer eindeutig zuordnen. Erste Beschwerden treten bei vielen Frauen bereits vor den Wechseljahren auf, verschwinden teilweise über Jahre hinweg und führen erst zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu Problemen. Dadurch suchen viele Betroffene erst spät ärztliche Hilfe auf. Daher ist es wichtig, bei den genannten Anzeichen frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
Die typischen sichtbaren Symptome von Lichen sclerosus können Frauen häufig selbst erkennen:
- Wundsein und starke Hautrötungen nach dem Geschlechtsverkehr
- Empfindliche Haut, die schnell einreißt
- Weiße Flecken, die sich wie eine Acht an Vulva oder Anus zeigen
- Wunde Stellen und Vernarbungen
- Blasse und dünne Haut
- Einblutungen
- Verdickte weiße Hautareale
- Verhärtungen und Einrisse
Die Pflege nach der Kortisontherapie ist besonders wichtig. Die mehrfache tägliche Anwendung – auch nach dem Abklingen der Beschwerden – einer Fettcreme ohne Duft- und Konservierungsstoffe wie Hyposens® Fettcreme hat sich bewährt, da sie gleichzeitig pflegend, hydratisierend, entzündungshemmend und juckreizlindernd wirkt. Hyposens Fettcreme kann täglich mehrfach über einen unbegrenzten Zeitraum angewendet werden und weist keine bekannten Nebenwirkungen auf.
Ichthyose
- Lactel® N° 10
- Lactel® N° 11
Ichthyose bezeichnet verschiedene Störungen der Hautverhornung, die den gesamten Körper betreffen können.
Die Erkrankung wird überwiegend durch genetische Veränderungen verursacht und ist nicht ansteckend.
Genetisch bedingte Formen gelten bislang als nicht heilbar.
Typisch sind stark trockene, schuppige und verhärtete Hautstellen.
Der Begriff „Ichthyose“ leitet sich vom griechischen Wort für „Fisch“ ab, da die Haut häufig an Fischschuppen erinnert.
Zu den typischen Beschwerden gehören trockene Haut und feine bis große Schuppen, vor allem an Armen, Beinen und dem Rumpf.
Das Gesicht ist nur selten betroffen.
Zusätzlich können Juckreiz sowie verdickte und rissige Hautstellen auftreten.
Auch Nagelveränderungen oder Hautinfektionen zählen zu möglichen Begleiterscheinungen.
Die Therapie basiert meist auf der regelmäßigen Anwendung von Feuchtigkeitscremes, hornlösenden Mitteln und teilweise Medikamenten zur Förderung der Hauterneuerung.
Die aktuelle S1-Leitlinie von Dermatolog*innen widerspricht der früheren Annahme, dass häufiges Baden den Säureschutz- und Fettmantel der Haut stark belastet.
Eine gezielte Badetherapie über 10 bis 20 Minuten mit Zusätzen wie Lactel N°10 oder Lactel N°11 kann dazu beitragen, Schuppen und Überverhornungen aufzuweichen.
Dadurch lassen sich diese besser entfernen.
Anschließend sollte die Haut mit einer rückfettenden Pflege behandelt werden, um Trockenheit vorzubeugen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium.
Die enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen den Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E.
Es unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders für sehr trockene und raue Haut.
Polidocanol reduziert die Wahrnehmung von Hautreizungen und kann dadurch Juckreiz wirksam lindern.
Zusätzlich besitzt es feuchtigkeitsspendende und pflegende Eigenschaften.