
Hyposens® KIDS CremeLotion: Für atopisches Ekzem und Neurodermitis
Hautprobleme treten heute quer durch alle Altersklassen häufiger denn je auf. Fast zwei Drittel aller Kinder unter 10 Jahren und fast alle Menschen über 60 Jahre haben empfindliche, trockene und juckende Haut.
Die Haut ist ein Schutzmantel, den uns die Natur für unseren Lebensweg mitgegeben hat. Sie erfüllt viele lebenswichtige, schützende Aufgaben - Sie dient unter anderem der Wärmeregulation, als Fett- und Wasserspeicher und muss den Körper - ähnlich einer Schutzhülle - vor schädlichen äußeren Einflüssen, wie Kälte, Hitze, Nässe, Licht und vor allem eindringenden Keimen, bewahren.
Empfindliche Baby- und Kinderhaut benötigt eine besondere Pflege. Babyhaut ist fünfmal dünner als Erwachsenenhaut. Erst mit circa 6 Jahren ist die Kinderhaut so funktionstüchtig wie die von Erwachsenen und reagiert daher viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Der Hautschutzmantel der Kleinsten ist noch nicht stabil und benötigt deshalb besondere Pflege und guten Schutz.
Hyposens® KIDS CremeLotion mit speziell ausgewählten Inhaltsstoffen eignet sich hervorragend zur therapiebegleitenden Pflege bei atopischem Ekzemen wie Neurodermtis oder entzündlicher, trockener und zu Juckreiz neigender Haut von Säuglingen und Kleinkindern. Ideal auch für die Erwachsenenhaut.
Hyposens® KIDS CremeLotion vereinigt die Eigenschaften einer Lotion - problemloses Auftragen auf die Haut- mit dem erhöhten Lipidgehalt einer Creme.
Die Haut ist ein Schutzmantel, den uns die Natur für unseren Lebensweg mitgegeben hat. Sie erfüllt viele lebenswichtige, schützende Aufgaben - Sie dient unter anderem der Wärmeregulation, als Fett- und Wasserspeicher und muss den Körper - ähnlich einer Schutzhülle - vor schädlichen äußeren Einflüssen, wie Kälte, Hitze, Nässe, Licht und vor allem eindringenden Keimen, bewahren.
Empfindliche Baby- und Kinderhaut benötigt eine besondere Pflege. Babyhaut ist fünfmal dünner als Erwachsenenhaut. Erst mit circa 6 Jahren ist die Kinderhaut so funktionstüchtig wie die von Erwachsenen und reagiert daher viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Der Hautschutzmantel der Kleinsten ist noch nicht stabil und benötigt deshalb besondere Pflege und guten Schutz.
Hyposens® KIDS CremeLotion mit speziell ausgewählten Inhaltsstoffen eignet sich hervorragend zur therapiebegleitenden Pflege bei atopischem Ekzemen wie Neurodermtis oder entzündlicher, trockener und zu Juckreiz neigender Haut von Säuglingen und Kleinkindern. Ideal auch für die Erwachsenenhaut.
Hyposens® KIDS CremeLotion vereinigt die Eigenschaften einer Lotion - problemloses Auftragen auf die Haut- mit dem erhöhten Lipidgehalt einer Creme.
Eigenschaften
Hyposens® KIDS CremeLotion ist frei von: Konservierungs-, Duft- und Farbstoffen, Mineral- und Paraffinöl, Parabenen, PEG-Emulgatoren und Lanolin.
Indikation
Hyposens® KIDS CremeLotion mit Modukine® zur therapiebegleitenden Pflege bei Neurodermitis, empfindlicher, sehr trockener, seborrhoischer, juckender Haut und Hautrötung.
Anwendung
Für Säuglinge und Kleinkinder geeignet. Hyposens® KIDS CremeLotion ein- bis mehrmals täglich auf die Hautbereiche auftragen, die eine intensive Pflege benötigen und leicht, ohne Druck einmassieren.
Zusammensetzung
Aqua, Prunus Amygdalus Dulcis Seed Oil, Caprylic/Capric Triglyceride, Panthenol, Pentylene Glycol, Glycerin, Distarch Phosphate, Glyceryl Stearate, Cetearyl Glucoside, Cetearyl Alcohol, Butyrospermum Parkii Seed Butter, Lactose, Lactis Proteinum, Sodium Cetearyl Sulfate, Citric Acid.
Gegenanzeige
Nicht mit Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen. Nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt.
Kundenbewertung
Mein Neffe hat durch seine Neigung zu Neurodermitis sehr trockene, rissige und Wunde Haut! Die HYPOSENS KIDS CREME LOTION ist dafür sehr gut zu verwenden! Mehrmals täglich dünn auf die geschädigte Haut ohne Druck auftragen mindert sie den Juckreiz und stillt das Bedürfnis sich zu kratzen. Sehr gut und empfehlenswert!
schrieb Anonym bei medpex.de
Packungsgröße:
PZN 11145084 Hyposens® KIDS CremeLotion 100ml
Welche Hautpflege ist die Richtige für meinen Hauttyp?
Neurodermitis und atopisches Ekzem
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
- Hyposens® Fettcreme
- Hyposens® Kids CremeLotion
- Hyposens® Kids akut CremeLotion
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
Neurodermitis und atopisches Ekzem beschreiben dieselbe Hauterkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Begriff „atopisches Ekzem“ ist dabei die medizinisch korrekte Bezeichnung für die umgangssprachlich bekannte Neurodermitis.
Das atopische Ekzem ist eine chronisch wiederkehrende, entzündliche Hauterkrankung, die typischerweise schubweise verläuft. Die Haut zeigt sich trocken, empfindlich und stark gerötet und geht häufig mit intensivem Juckreiz einher. Die Erkrankung beginnt oftmals bereits im Säuglings- oder Kindesalter und betrifft vor allem Kopfhaut, Gesicht, Hände, Arme und Beine.
Bei Säuglingen treten die ersten Symptome häufig im Gesicht und auf der behaarten Kopfhaut auf. Dort entsteht oftmals Milchschorf – eine gelblich-weiße Schuppenkruste auf geröteter Haut. Der Begriff leitet sich von der Ähnlichkeit zu angebrannter Milch ab.
In den meisten Fällen liegt dem atopischen Ekzem eine genetisch bedingte Störung der Hautbarriere zugrunde, wodurch die Haut empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen wird. Die genaue Ursache ist bislang jedoch nicht vollständig geklärt. Unterschiedliche Faktoren können die Entstehung und den Verlauf beeinflussen, darunter eine gestörte Hautbarriere, Textilien wie Wolle, Infektionen, bestimmte Lebensmittel, hohe oder niedrige Temperaturen sowie psychische Belastungen wie Stress.
Typische Beschwerden sind entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) mit starkem, belastendem Juckreiz, die schubweise auftreten. Auf symptomfreie Phasen folgen Zeiträume mit teils sehr ausgeprägten Beschwerden, da das Immunsystem überreagiert und Entzündungsprozesse verstärkt.
Basispflege: Menschen mit Neurodermitis bzw. atopischem Ekzem sollten ihre Haut täglich mit feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Pflegeprodukten versorgen. Dadurch können symptomfreie Phasen häufig verlängert und der Bedarf an kortisonhaltigen Cremes oder Salben reduziert werden. Die verwendeten Pflegeprodukte sollten möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, um das Risiko zusätzlicher Kontaktallergien zu verringern.
Für die tägliche Basispflege haben wir unterschiedliche Rezepturen entwickelt, die auf die individuellen Bedürfnisse von Kinder- und Erwachsenenhaut abgestimmt sind:
- Hyposens® Lotion (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Creme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Fettcreme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Kids CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Hyposens® Kids akut CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Lactel® N° 17 (Urea)
- Lactel® N° 21 (Urea und Polidocanol)
Dusch- und Badegewohnheiten: Empfehlenswert ist das Duschen mit lauwarmem Wasser und einem besonders milden, seifenfreien Duschgel wie Lactel® N° 13. Alternativ eignen sich die Dusch- und Badeöle Lactel® N° 10 (mit Avocadoöl und Mandelöl) sowie Lactel® N° 11 (mit Avocadoöl, Mandelöl und Polidocanol) für eine schonende Reinigung und Pflege der Haut.
Ernährung: Das Führen eines Ernährungstagebuchs kann hilfreich sein, um mögliche Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten zu erkennen. Häufige Auslöser sind unter anderem Milchprodukte, Eier, Nüsse und Weizen. Entzündungshemmende Lebensmittel wie fettreicher Fisch (z.B. Lachs oder Makrele), Nüsse, Samen, Obst, Gemüse sowie fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut können unterstützend wirken. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, damit die Haut auch von innen ausreichend hydratisiert wird.
Umweltbedingungen: Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte möglichst zwischen 40 und 60 % liegen, um ein zusätzliches Austrocknen der Haut zu vermeiden. Ein Luftbefeuchter kann dabei hilfreich sein. Ebenso empfiehlt es sich, Wohnräume möglichst frei von Staub, Tierhaaren und anderen Allergenen zu halten. Regelmäßiges Staubsaugen und häufiges Waschen der Bettwäsche können unterstützend wirken. Da Stress Neurodermitis verschlimmern kann, können Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen sinnvoll sein.
Modukine® ist ein innovativer Wirkstoff ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen und gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Auf die Haut aufgetragen kann Modukine® den Juckreiz ähnlich wirksam reduzieren wie 0,5 % Hydrokortison. Gleichzeitig unterstützt es die Verringerung von Hautrötungen, verbessert den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und reduziert den transepidermalen Wasserverlust.
Polidocanol hilft dabei, die Wahrnehmung von Juckreiz effektiv zu reduzieren, indem Hautreizungen abgeschwächt werden. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und besitzt feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. Es unterstützt die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts und hält die oberen Hautschichten geschmeidig. Darüber hinaus fördert Urea die natürliche Abschuppung trockener Haut, wodurch diese glatter erscheint. Zusätzlich wirkt Urea hautberuhigend und antimikrobiell und eignet sich daher besonders gut für empfindliche und sensible Haut.
Panthenol zeichnet sich durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt die Haut vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus unterstützt Panthenol die Hautregeneration, indem es die Zellerneuerung und Gewebereparatur fördert. Gereizte oder empfindliche Haut kann dadurch beruhigt werden.
Mikrosilber bildet auf der Hautoberfläche einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm. Dadurch kann die Ansiedlung unerwünschter Bakterien und Pilze reduziert werden. Mikrosilber verbleibt auf der Hautoberfläche und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Sheabutter ist reich an wertvollen Fett- und Triterpenöl-Säuren. Sie bildet eine schützende Barriere auf der Haut und hilft dabei, Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren. Als natürlicher Conditioner hält Sheabutter die Haut geschmeidig und schützt sie vor dem Austrocknen. Vitamin E und Antioxidantien unterstützen zusätzlich die Regeneration der Haut. Darüber hinaus wirkt Sheabutter beruhigend bei Rötungen, Brennen und Hautreizungen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E sowie mit B-Vitaminen, Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen zusätzlich den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders für sehr trockene und raue Haut.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und besitzt stark feuchtigkeitsbindende Eigenschaften. Es dringt tiefer in die Haut ein als Hyaluronsäure und versorgt dadurch auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit. Darüber hinaus unterstützt Glycerin die Hautbarriere, wirkt hautberuhigend, fördert die Wundheilung und kann Entzündungen sowie die Zellregeneration positiv beeinflussen.
Psoriasis
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung. Eine genetische Veranlagung kann dabei eine Rolle spielen. Typisch sind klar abgegrenzte, gerötete Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen sowie ausgeprägter Juckreiz. Die Erkrankung verläuft schubweise und ist bislang nicht heilbar, jedoch häufig gut behandelbar.
Die genauen Auslöser der Psoriasis sind nicht vollständig bekannt. Sie wird als Autoimmunerkrankung eingeordnet, bei der das Immunsystem irrtümlich körpereigene Hautstrukturen angreift. Eine unzureichende Hygiene ist nicht für die Entstehung verantwortlich.
Besonders häufig betroffen sind Arme, Beine, Kopfhaut und Stirn. Diese Körperbereiche gehören unabhängig von Alter, Geschlecht oder Krankheitsphase zu den am häufigsten befallenen Regionen. Auch Kinder können betroffen sein. Zusätzlich kann es im Rahmen entzündlicher Prozesse auch zu Beteiligungen von Gelenken oder inneren Organen kommen.
Bereits im frühen Verlauf der Psoriasis an der Kopfhaut treten typische Hautveränderungen auf. Die Entzündungsherde können sich über den Haaransatz hinaus bis in Richtung Schläfen und Nacken ausbreiten. Sie zeigen sich gerötet, stark schuppend und gehen meist mit intensivem Juckreiz einher.
Die Beschwerden der Psoriasis lassen sich durch geeignete Behandlungen in vielen Fällen deutlich lindern. Dies ist besonders relevant, da sichtbare Hautveränderungen das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl der Betroffenen stark beeinflussen können – insbesondere bei Befall im Gesichtsbereich.
Die dermatologische Therapie verfolgt das Ziel, die übermäßige Schuppung zu reduzieren und entzündliche Prozesse zu kontrollieren. Dafür stehen verschiedene äußerlich anwendbare Präparate zur Verfügung.
Basistherapie & Hautpflege
Eine rückfettende Pflege unterstützt die Hautbarriere und trägt dazu bei, die Haut geschmeidig zu halten. Für die tägliche Reinigung empfiehlt sich ein mildes, seifenfreies Duschgel ohne Cocamidopropylbetain und ohne Duftstoffe, beispielsweise die Lactel® N° 13 Duschemulsion mit rückfettendem Komplex.
Zur Feuchtigkeitsversorgung sollte die Haut nach dem Waschen mit einer gut verträglichen, hydratisierenden Lotion eingecremt werden, zum Beispiel mit Lactel® N° 17 mit 5 % Urea.
Ergänzend kann ein lauwarmes Bad oder das Einölen nach dem Duschen sinnvoll sein. Besonders geeignet sind dabei beruhigende Öle wie Mandelöl und Avocadoöl in Kombination mit juckreizlinderndem Polidocanol, wie es in Lactel® N° 11 enthalten ist.
Mandelöl versorgt die Haut mit Vitaminen wie A, D und E sowie B-Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders für sehr trockene und raue Haut.
Polidocanol reduziert die Wahrnehmung von Juckreiz, indem es die Reizweiterleitung in der Haut abschwächt. Zusätzlich besitzt es aufgrund seiner Eigenschaften eine pflegende und feuchtigkeitsbewahrende Wirkung.
Trockene und chronisch trockene Haut
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 29
- Lactel® N° 27
- Fabitop®
Medizinisch wird chronisch trockene Haut als „Xerosis cutis“ bezeichnet und tritt besonders in der kalten Jahreszeit häufig auf. Sie betrifft vor allem Säuglinge, ältere Menschen sowie Personen mit atopischer Disposition. Die Hauptursache liegt in einer verminderten Talgproduktion in Verbindung mit einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust. Die Erkrankung kann genetisch bedingt sein, entsteht jedoch meist sekundär durch äußere Einflüsse wie kalte Luft, stark beheizte Innenräume oder stark entfettende Hautpflege. Typische Beschwerden sind trockene, raue Haut mit Schuppung und Juckreiz. Bei längerem Verlauf können entzündliche Veränderungen auftreten, zudem ist eine Entwicklung hin zu einem Ekzem möglich. Besonders häufig betroffen sind Schienbeine, Unterarme und Hände.
Eine Sonderform der chronisch trockenen Haut ist der sogenannte Altersjuckreiz, auch Pruritus senilis genannt.
Der chronische Pruritus senilis beschreibt einen länger als sechs Wochen anhaltenden Juckreiz, der ausschließlich ältere Menschen betrifft. Etwa 14 % der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter deutlich steigt. Bei über 60-Jährigen liegt sie bei bis zu 20 %, bei über 80-Jährigen bei rund 30 %. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen neben Hauterkrankungen auch verschiedene internistische bzw. stoffwechselbedingte Auslöser.
Typisch für den Pruritus senilis ist eine stark ausgedünnte, trockene und empfindliche Haut (Hautatrophie). Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion von Hautfetten und Feuchtigkeit deutlich ab, wodurch die Haut zunehmend austrocknet und empfindlicher für Juckreiz wird. Zusätzlich ist die Hautbarriere im Alter geschwächt, wodurch äußere Reize stärker wirken können. Auch eine verminderte Talg- und Schweißproduktion trägt zur Trockenheit bei. Altersbedingte Veränderungen der Nervenfunktion können zudem dazu führen, dass Juckreiz intensiver wahrgenommen oder leichter ausgelöst wird.
Was hilft bei (chronisch) trockener Haut?
Hautpflege
Die Grundlage der Behandlung ist eine konsequente Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und juckreizlindernden Lotionen, Cremes und Duschpräparaten sowie das Vermeiden aggressiver Reinigung durch heißes Wasser oder alkalische Seifen.
Für die Körperreinigung eignet sich ein seifenfreies, rückfettendes Duschgel wie Lactel® N° 13, das die Haut bereits während des Waschens mit Feuchtigkeit versorgt und nicht zusätzlich reizt.
Feuchtigkeitsspendende Lotionen mit Urea (Lactel® N°17 mit 5% Urea) sowie mit Polidocanol (Lactel® N°21 mit 5% Urea und 3% Polidocanol) unterstützen die Haut dabei, Feuchtigkeit zu bewahren und Juckreiz zu reduzieren.
Zubereitungen mit Dexpanthenol (Lactel® N°27 mit 5% Dexpanthenol sowie 3% Polidocanol) fördern die Hautregeneration, wirken beruhigend und spenden zusätzlich Feuchtigkeit.
Bei bakteriell infizierten Hautstellen kann Pentylene Glycol aufgrund seiner antimikrobiellen Eigenschaften unterstützend eingesetzt werden, wie es auch in der Fabitop® Basiscreme enthalten ist.
Ernährung
Empfohlen wird der Verzicht auf Kaffee, stark gewürzte Speisen, Alkohol sowie histaminreiche Lebensmittel. Der Histamingehalt steigt insbesondere bei lange gereiften oder gelagerten Produkten, darunter z. B. gereifter Käse, Schinken, Rotwein, Sauerkraut, Hefebrot, Fisch sowie Wurst- und Fleischwaren. Zusätzlich sollte auf atmungsaktive Kleidung geachtet werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig; empfohlen werden etwa 1,5–2 Liter täglich, abhängig von Körpergewicht und Größe.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt feuchtigkeitsbindend, indem es den Wassergehalt der oberen Hautschichten erhöht. Es unterstützt zudem die Abschuppung und trägt zu einem glatteren Hautbild bei. Darüber hinaus besitzt Urea hautberuhigende und antimikrobielle Eigenschaften und eignet sich besonders für empfindliche Haut.
Polidocanol reduziert die Wahrnehmung von Juckreiz, indem es die Reizweiterleitung in der Haut abschwächt. Zusätzlich wirkt es aufgrund seiner chemischen Struktur pflegend und feuchtigkeitsspendend.
Dexpanthenol besitzt ausgeprägte beruhigende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, insbesondere bei gereizter Haut. Es stärkt die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Regeneration durch Förderung der Zellneubildung und Gewebereparatur.
Pentylene Glycol erhöht die Fähigkeit der Haut, Wasser zu binden, und wirkt zusätzlich antimikrobiell.
Entzündete, aufgekratzte Haut und Windelekzem
Hyposens® Kids AKUTEntzündete Haut – insbesondere im Windelbereich – ist ein häufiges Problem bei Säuglingen und Kleinkindern. Das sogenannte Windelekzem, medizinisch auch als irritatives Kontaktekzem bezeichnet, entsteht durch den fortlaufenden Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin, Kot sowie durch Reibung und Feuchtigkeit in der Windel. Diese Faktoren führen zu einer Reizung der Hautbarriere, wodurch die Haut gerötet, schuppig und entzündet erscheinen kann.
Ein weiteres häufiges Problem bei entzündeter Haut ist das Aufkratzen der betroffenen Hautstellen. Das mit der Entzündung verbundene Jucken und Brennen verleitet Kinder häufig dazu, die betroffenen Bereiche zu kratzen. Dadurch kann die Haut zusätzlich geschädigt werden und Entzündungen können entstehen oder sich verstärken.
Zur Vorbeugung und Behandlung sollte die Haut regelmäßig gereinigt und die Windel häufig gewechselt werden. Zusätzlich sollte die Haut trocken gehalten und ausreichend belüftet werden. Eine entsprechende Hautpflege ist dabei unverzichtbar.
Hyposens® Kids AKUT CremeLotion mit Mikrosilber, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin besitzt hautpflegende und hautberuhigende sowie antimikrobielle und antimykotische Eigenschaften.
Mikrosilber besteht aus reinem Silber und wirkt juckreizlindernd. Es bildet auf der Haut einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch der Besiedlung mit Bakterien und Pilzen auf der Haut entgegenwirken. Dadurch kann es nicht nur die Abheilung unterstützen, sondern auch das Risiko neuer Infektionen verringern. Dabei zeigt es keine Resistenzen. Zusätzlich hemmt es übermäßiges Keimwachstum und wirkt Entzündungen auf der Haut entgegen. Im Vergleich zu Nanosilber verbleibt Mikrosilber auf der Hautoberfläche, dringt nicht in tiefere Hautschichten ein und kann nicht als Feinstaub eingeatmet werden. Mikrosilber lässt sich durch Waschen oder Baden unkompliziert wieder entfernen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren tragen zum Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut bei.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren und bildet eine schützende Barriere, die den Feuchtigkeitsverlust reduziert. Sie wirkt als natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor Austrocknung. Durch Vitamin E und Antioxidantien unterstützt sie die Regeneration der Haut. Darüber hinaus wirkt sie entzündungshemmend und kann bei Rötungen, Brennen oder Reizungen empfindlicher oder irritierter Haut helfen.
Dexpanthenol zeichnet sich insbesondere bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Zusätzlich kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Erneuerung der Zellen und die Reparatur des Gewebes fördert.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt als feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es kann tiefer in die Haut eindringen als Hyaluronsäure und versorgt dadurch auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit. Glycerin hält die Haut geschmeidig, unterstützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Darüber hinaus kann es die Wundheilung fördern, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration unterstützen.
Juckreiz
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 27
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
Juckreiz der Haut ist ein sehr häufiges Symptom, das viele Menschen betrifft. Die Auslöser sind vielfältig und reichen von trockener Haut über allergische Reaktionen bis hin zu Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis sowie äußeren Umwelteinflüssen. Oft wird der Juckreiz als stark belastend empfunden und führt dazu, dass Betroffene kratzen, wodurch die Haut zusätzlich geschädigt wird und sich der Zustand weiter verschlechtern kann.
Bei der Behandlung von Juckreiz ist es zunächst entscheidend, die zugrunde liegende Ursache zu erkennen, um den Juckreiz gezielt zu lindern.
Kann die Ursache nicht direkt behoben werden oder soll kurzfristig Linderung erzielt werden, empfiehlt sich die Verwendung milder, parfümfreier Lotionen und Cremes mit juckreizlindernden und ggf. feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen.
Zusätzlich sollte auf heißes Duschen oder Baden verzichtet werden, da dies die Haut weiter austrocknen kann. Stattdessen sind lauwarme Bäder mit rückfettenden Zusätzen sinnvoll, beispielsweise Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl mit Avocado- und Mandelöl sowie juckreizlinderndem Polidocanol. Auch kühlende Anwendungen, etwa mit einem kalten, feuchten Umschlag, können zur Linderung beitragen.
Für die anschließende Pflege der gereizten Haut eignen sich – sofern nicht anders ärztlich verordnet – Produkte mit dem gut verträglichen Lokalanästhetikum Polidocanol, wie etwa Lactel® N°21 (Polidocanol, Urea), Lactel® N°27 (Polidocanol, Dexpanthenol), Hyposens® Lotion oder Hyposens® Creme (Urea, Polidocanol und Modukine). Diese Präparate enthalten zusätzlich feuchtigkeitsspendende Bestandteile zur Unterstützung der Hautpflege. Bei leichten Hautreizungen, beispielsweise durch Sonnenbrand, kann die Kombination aus regenerierendem Dexpanthenol und juckreizlinderndem Polidocanol, wie in Lactel® N°27, hilfreich sein.
Polidocanol reduziert die Wahrnehmung von Juckreiz, indem es Reizsignale der Haut abschwächt. Darüber hinaus besitzt es aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsbewahrende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut, der die Feuchtigkeit bindet und die oberen Hautschichten geschmeidig hält. Durch die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts unterstützt Urea die natürliche Abschuppung und trägt zu einer glatteren Haut bei. Zudem wirkt es hautberuhigend und eignet sich besonders für empfindliche Haut.
Dexpanthenol ist bekannt für seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften bei irritierter Haut. Es stärkt die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor äußeren Belastungen. Gleichzeitig unterstützt es die Hautregeneration durch Förderung der Zell- und Gewebeneubildung.
Modukine® ist ein innovativer Wirkstoff ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen und wird als sanfte Alternative zu Kortison betrachtet. Bei Anwendung auf der Haut kann es den Juckreiz vergleichbar mit 0,5 % Hydrokortison reduzieren, Rötungen langfristig mindern sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Lichen Sclerosus
Hyposens® FettcremeBei Lichen sclerosus handelt es sich um die häufigste nicht infektiöse, chronische Hauterkrankung, die überwiegend den äußeren Genitalbereich betrifft und weder durch Infektionen noch durch allergische Prozesse hervorgerufen wird. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die genaue Ursache von Lichen sclerosus ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass das körpereigene Immunsystem unter anderem auf Stress reagiert.
Schätzungen zufolge ist etwa jede 50. Frau von Lichen sclerosus betroffen.
Lichen sclerosus kann die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen: Schmerzen, Juckreiz und Veränderungen im Genitalbereich werden von vielen Betroffenen als sehr belastend empfunden. Manche Frauen schämen sich, leiden unter einem veränderten Selbstbild oder haben Angst vor erneuten Krankheitsschüben.
Sprechen Sie das Thema daher aktiv bei Ihrer/m Gynäkologin/en an.
Die Symptome entwickeln sich häufig schleichend und lassen sich anfangs nicht immer eindeutig zuordnen. Erste Beschwerden treten bei vielen Frauen bereits vor den Wechseljahren auf, verschwinden teilweise über Jahre hinweg und führen erst zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu Problemen. Dadurch suchen viele Betroffene erst spät ärztliche Hilfe auf. Daher ist es wichtig, bei den genannten Anzeichen frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
Die typischen sichtbaren Symptome von Lichen sclerosus können Frauen häufig selbst erkennen:
- Wundsein und starke Hautrötungen nach dem Geschlechtsverkehr
- Empfindliche Haut, die schnell einreißt
- Weiße Flecken, die sich wie eine Acht an Vulva oder Anus zeigen
- Wunde Stellen und Vernarbungen
- Blasse und dünne Haut
- Einblutungen
- Verdickte weiße Hautareale
- Verhärtungen und Einrisse
Die Pflege nach der Kortisontherapie ist besonders wichtig. Die mehrfache tägliche Anwendung – auch nach dem Abklingen der Beschwerden – einer Fettcreme ohne Duft- und Konservierungsstoffe wie Hyposens® Fettcreme hat sich bewährt, da sie gleichzeitig pflegend, hydratisierend, entzündungshemmend und juckreizlindernd wirkt. Hyposens Fettcreme kann täglich mehrfach über einen unbegrenzten Zeitraum angewendet werden und weist keine bekannten Nebenwirkungen auf.
Ichthyose
- Lactel® N° 10
- Lactel® N° 11
Ichthyose umfasst verschiedene Verhornungsstörungen der Haut, die den gesamten Körper betreffen können.
Die Ursache liegt meist in genetischen Defekten, weshalb die Erkrankung nicht ansteckend ist.
Bislang gelten genetisch bedingte Ichthyosen als nicht heilbar.
Typisch für die Erkrankung sind trockene, schuppige und verhärtete Hautstellen.
Der Begriff „Ichthyose“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Fisch“, da die Haut häufig an Fischschuppen erinnert.
Zu den typischen Symptomen zählen trockene Haut und feine oder größere Schuppen, insbesondere an Armen, Beinen und dem Rumpf.
Im Gesicht treten die Beschwerden eher selten auf.
Begleitend können Juckreiz sowie verdickte und rissige Hautstellen auftreten.
Auch Nagelveränderungen oder Hautinfektionen sind möglich.
Die Behandlung konzentriert sich auf Feuchtigkeitscremes, hornlösende Mittel und teilweise Medikamente zur Unterstützung der Hauterneuerung.
Die aktuelle S1-Leitlinie von Dermatolog*innen widerlegt die frühere Annahme, dass häufiges Baden den Säureschutz- und Fettmantel der Haut stark beansprucht.
Eine gezielte Badetherapie mit einer Dauer von 10 bis 20 Minuten kann dabei helfen, Schuppen und Verhornungen aufzuweichen.
Hierbei können pflegende Zusätze wie Lactel N°10 oder Lactel N°11 verwendet werden.
Dadurch lassen sich die Hautschuppen leichter entfernen.
Nach dem Baden sollte die Haut rückfettend gepflegt werden, damit sie nicht austrocknet.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium.
Die enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Hautschutzmantel.
Avocadoöl liefert Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E.
Es unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und hilft besonders bei trockener und rauer Haut.
Polidocanol reduziert die Wahrnehmung von Hautreizungen und trägt dadurch zur Linderung von Juckreiz bei.
Zusätzlich wirkt es pflegend und feuchtigkeitsspendend.