Trockene, juckende Kopfhaut und Neurodermitis
Normalerweise schützt der Säureschutzmantel unsere Kopfhaut. Dieser Säureschutzmantel ist ein durch die Schweiß- und Talgdrüsen gebildeter Hydrolipidfilm auf der Kopfhaut, der einen pH-Wert von etwa 4,5 besitzt und die Kopfhaut vor dem Austrocknen, sowie vor Noxen (schädigenden Stoffen) und Mikroorganismen schützt.
Ein defekter Säureschutzmantel führt zu einer trockenen Kopfhaut, zu Juckreiz, Schuppen und Spannungsgefühl. Oftmals leidet auch das Haar selbst darunter, wird strohig und brüchig. Steckt hinter den Symptomen wie Juckreiz, Rötung, Brennen und Spannungsgefühl keine Krankheit, kann eine grundsätzlich falsche Haarpflege oder eine ungesunde Ernährung der Grund sein.
Wie schütze ich den Säureschutzmantel der Kopfhaut?- Verzichten Sie auf häufiges Haarewaschen. Mit einem pH-Wert von7,0 bis 8,5 ist Leitungswasser zu basisch/alkalisch für unseren Hautschutzmantel. Außerdem spült es wichtige Bestandteile des Hydrolipidfilm aus.
- Um die Talkproduktion anzuregen massiere die Kopfhaut, das kann auch während der Haarwäsche geschehen.
- Verwenden Sie nie Seife für die Haarwäsche!
Wenn Sie an Neurodermitis, trockener und/oder juckender Kopfhaut leiden, sollten Sie zu einem hautberuhigendem, feuchtigkeitsspendenden, mildem Shampoo greifen.
Hier bietet sich Lactel
® N°4 mit 10% Urea, juckreizstillendem Polidocanol, pflegendem Panthenol und natürlichem Mandelöl an. Dieses Shampoo enthält Wirkstoffe, die der Kopfhaut Feuchtigkeit zuführen, mit Panthenol für die Feuchtigkeit der Haare sorgt, den Juckreiz wirksam mit Polidocanol bekämpft und mit Mandelöl für Glanz und Rückfettung sorgt. Eine Kombination mit einem weiteren, pflegenden Shampoo ist nicht notwendig.
Lactel
® N°4 mit 10% Urea kann täglich angewendet werden und baut einen stabilen Säureschutzmantel auf, eine Voraussetzung für schöne und gesunde Haare.
Schuppen, fettige Kopfhaut und Seborrhoe
Mit fettigen Haaren und fettiger Kopfhaut wirkt man schnell ungepflegt und man fühlt sich unwohl mit seinem Haar. Doch mangelnde Hygiene ist nicht der Grund dafür, denn extrem fettiges Haar und Kopfhaut lassen sich auch vom täglichen Waschen mit normalen Shampoos nicht beeindrucken.
Fettige Kopfhaut/Haare treten nicht bei allem Menschen gleich auf. Bei einigen von fettiger Kopfhaut betroffenen dauert es zwei bis drei Tage bis das Haar fettig wirkt, bei anderen dauert es nur einen Tag. Um zu verstehen warum das Haar und die Kopfhaut fettig werden, muss man einen Blick auf die Haarwurzel werfen, denn dort sitzen die Talgdrüsen. Der Talg in der Kopfhaut ist gut und wichtig, da er das Haar geschmeidig und glänzend macht. Produziert die Kopfhaut jedoch zu viel Talg, ist das Resultat fettiges Haar und fettige Kopfhaut. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. Eine zu starke Produktion der Talgdrüsen ist also Ursache für fettiges Haar und Kopfhaut.
Doch was ist die Ursache für die Überproduktion?- Sie kann genetisch, also erblich bedingt sein, aber auch durch hormonelle Veränderungen, wie Pubertät und Schwangerschaft verursacht werden.
- Aber auch psychovegetative Gründe (z.B.Stess) können zu einer hohen Talgproduktion führen.
- Bestimmte Medikamente, insbesondere Hormonpräparate können ebenfalls eine Veränderung der Talgproduktion hervorrufen.
- Falsche Ernährung mit Lebensmitteln die die Talkproduktion anregen, z.B. zu viel Zucker und Fett oder auch raffinierte Kohlenhydrate führen ebenso zu erhöhter Talkproduktion.
Wenn Sie an fettiger, schuppiger und seborrhoischer Kopfhaut leiden, verwenden Sie Lactel
® N°3 mit 2% Bioschwefel 2-3 mal pro Woche. Es reguliert die Talgdrüsenüberfunktion so dass Ihre Haare und Kopfhaut nicht mehr übermäßig einfetten.
Seborrhoische Dermatitis der Kopfhaut
Das Seborrhoische Ekzem oder Seborrhoische Dermatitis ist ein chronisch-entzündlicher schuppender Hautausschlag. Diese Krankheit ist nicht ansteckend, gehört aber zu den häufigsten Hauterkrankungen. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt. Neben genetischen Faktoren spielen bestimmte Hefepilze eine Rolle die die Haut natürlicherweise besiedeln.
Die Krankheit tritt in talgdrüsenreichen Hautregionen auf, besonders auf der Kopfhaut und kann dort stark jucken. Das Seborrhoische Ekzem ist gekennzeichnet durch meist klar begrenzte Rötungen der Haut, auf denen sich weißlich-gelbliche Schuppen befinden. Je nach Schweregrad der Erkrankung sind die Hauterscheinungen variabel. Bei manchen Menschen kann man nur eine vermehrte Hautschuppung feststellen, andere leiden unter einer massiven Entzündung der Haut/Kopfhaut. Die Schuppung kann lokal begrenzt oder auch auf mehreren Hautregionen auftreten. Die Schuppen fühlen sich oft fettig an.
Die Schuppen bilden sich besonders auf der Kopfhaut und im Gesicht, vor allem betroffen sind die behaarte Kopfhaut, die Augenbrauen und der Bartbereich. Bei Babys betrifft das seborrhoische Ekzem in erster Linie die Kopfhaut. Im Gegensatz zum Ekzem bei erwachsenen heilt die Hautkrankheit bei Babys nach wenigen Monaten in der meisten Fällen von alleine aus.
Ein Hauptauslöser des seborrhoischen Ekzems ist ein ganz normaler auf jeder Kopfhaut befindlicher Hefepilz, der Pityrosporum ovale. Vermehrt sich dieser Pilz übermäßig durch den Einfluss von Stress, einem geschwächten Immunsystem, oder klimatischen Faktoren kann es zu vermehrter, unangenehmer Schuppenbildung kommen. Von der Krankheit betroffene Patienten berichten immer wieder, dass sie im Winter mehr unter Schuppen leiden als im Sommer. Auch die Feuchtigkeit der Luft spielt eine Rolle. Sonne und Meeresklima haben einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf.
Eine wirksame Therapie gegen die seborrhoische Dermatitis der Kopfhaut sind Lactel® N° 1 mit
1% Octopirox oder bei sehr starker Schuppung Lactel® N° 2 mit 1% Octopirox, 2% Salicylsäure zur Schuppenlösung und Panthenol zur Kopfhautberuhigung. Für Patienten welche sich nicht regelmäßig die Haare waschen können oder wollen, empfiehlt sich das Aminocarin® Kopfhautfluid. Es wird auf die (feuchte) Kopfhaut aufgetragen und nicht ausgespült. So kann der Wirkstoff Octopirox über viele Stunden auf der Kopfhaut einwirken. Die Shampoos sowie das Fluid sind gut verträglich und für eine dauerhafte Anwendung geeignet.
Psoriasis / Schuppenflechte auf der Kopfhaut
Die Schuppenflechte oder auch Psoriasis genannt ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hautkrankheit. Die Veranlagung zu Psoriasis wird vererbt. Typische Symptome sind scharf abgegrenzte rote Flecken, die mit silbrigen Schuppen bedeckt sind, sowie starker Juckreiz. Schuppenflechte verläuft in Schüben, sie ist bisher nicht heilbar, aber oft gut behandelbar.
Die Ursache der Schuppenflechte auf der Kopfhaut und am Körper ist nicht eindeutig geklärt. Sie gilt als Autoimmunerkrankung, bei der sich das Abwehrsystem des Körpers fälschlicherweise gegen die eigene Haut richtet. Sie ist nicht ansteckend und nicht durch mangelnde Hygiene ausgelöst.
Am häufigsten tritt die Schuppenflechte auf der Kopfhaut und der Stirn auf. Diese Stellen sind mit Abstand die am häufigsten betroffenen Regionen des Körpers – unabhängig vom Alter, Geschlecht oder Krankheitsstadium. Auch Kinder sind betroffen.
Bereits im Anfangsstadium von Schuppenflechte auf der Kopfhaut zeigen sich die typischen Hautveränderungen der Psoriasis. Die Entzündungsherde der Schuppenflechte auf dem Kopf reichen oft über den Haaransatz hinaus, bis an die Schläfen und den Nacken. Die Herde sind rötlich gefärbt, schuppen stark und verursachen einen unangenehmen Juckreiz.
Die Symptome und Auswirkungen der Schuppenflechte auf der Kopfhaut lassen sich jedoch durch eine geeignete Behandlung in den Griff bekommen. Das ist wichtig, denn die sichtbaren Hautflecken und Schuppen machen die Schuppenflechte auf der Kopfhaut zu einer Krankheit, die das Wohlbefinden und Selbstvertrauen der Betroffenen oft stark beeinträchtigt - vor allem dann, wenn die Schuppenflechte im Gesicht sichtbar ist.
Die Therapie einer Psoriasis auf der Kopfhaut durch einen Dermatologen zielt darauf ab, die überschießende schuppende Kopfhaut zu normalisieren und die Entzündung zu stoppen. Dafür stehen dem Hautarzt verschiedene Präparate zur Verfügung, die auf die Kopfhaut aufgetragen werden.
Bevor diese eingesetzt werden können, gilt es jedoch die Schuppen zu entfernen, damit die Wirkstoffe ihre Wirkung bestmöglich entfalten können. Verwenden Sie 2-3 mal pro Woche
Lactel® N° 6 mit 2% Ichtyol® um die Schuppen zu lösen. Lactel® N° 6 hat außerdem eine antientzündliche Wirkung.