
Lactel® N° 10 Dusch- und Badeöl: Sensible Haut, atopisches Ekzem und Ichthyose
Lactel® N°10 Dusch/Badeöl mit Avocado- und Mandelöl ist ein intensiv rückfettendes und feuchtigkeitsspendendes Ölbad.
Es wurde speziell für die therapiebegleitende Pflege bei atopischem Ekzem und Ichtyose entwickelt und eignet sich daher sehr gut auch als Basispflege für die sensible, trockene und gereizte Haut.
Der feine Lipidfilm, der nach dem Duschen oder Baden auf der Hautoberfläche verbleibt, bewirkt eine ausgeprägte Rückfettung der Haut. So wird der erhöhte Wasserverlust vermindert und der Austrocknung der Haut entgegengewirkt.
Es wurde speziell für die therapiebegleitende Pflege bei atopischem Ekzem und Ichtyose entwickelt und eignet sich daher sehr gut auch als Basispflege für die sensible, trockene und gereizte Haut.
Der feine Lipidfilm, der nach dem Duschen oder Baden auf der Hautoberfläche verbleibt, bewirkt eine ausgeprägte Rückfettung der Haut. So wird der erhöhte Wasserverlust vermindert und der Austrocknung der Haut entgegengewirkt.
Eigenschaften
Lactel® N°10 ist frei von: Betainen, Konservierungs-, Farb- und Duftstoffen.
Indikation
Therapiebegleitend bei Neurodermitis, Ichthyose, Psoriasis, Milchschorf, atopischem Ekzem, Waschekzem und Puritus senilis. Basispflege für die sensible, trockene und gereizte Haut, Altershaut und Kinderhaut.
Anwendung
Für Säuglinge und Kleinkinder geeignet. Lactel® N°10 wird zum Duschen direkt auf die feuchte Haut aufgetragen oder als Voll- oder Teilbad angewendet. Wenn nicht anders empfohlen, können Sie Lactel® N°10 täglich benutzen.
- zur Basispflege bei trockener und sehr trockener Haut, Kinder- und Altershaut
- zur unterstützenden Pflege bei Neurodermitis und Austrocknungsekzem
- zur Basispflege im Anschluss an eine hautärztliche Bahandlung
Zusammensetzung
Paraffinum Liquidum, Laureth-4, Persea Gratissima Fruit Oil, Prunus Dulcis, Amygdalus Dulcis Seed Oil, Tocopheryl Acetate.
Gegenanzeige
Nicht mit den Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen. Erhöhte Rutschgefahr in Duschen und Wannen! Nur zur äußeren Anwendung bestimmt.
Kundenbewertung
Das Produkt habe ich für meinen dreijährigen Sohn gekauft, der oft unter trockener, juckender Haut leidet. Ich benutze es immer beim Baden und die Haut wird deutlich besser mit Feuchtigkeit versorgt.
schrieb Tatjana M. bei medpex.de
Packungsgröße:
PZN 03087912 Lactel® N°10 Dusch/Badeöl 250ml
Welche Hautpflege ist die Richtige für meinen Hauttyp?
Neurodermitis und atopisches Ekzem
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
- Hyposen®s Fettcreme
- Hyposens® Kids CremeLotion
- Hyposens® Kids akut CremeLotion
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
Neurodermitis oder atopisches Ekzem bezeichnen dieselben Hautprobleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Atopisches Ekzem ist der fachlich saubere Oberbegriff für den umgangssprachlichen Begriff Neurodermitis.
Das atopische Ekzem ist eine chronisch-wiederkehrende entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft. Die Haut ist dabei trocken, empfindlich, stark gerötet und verursacht einen extremen Juckreiz. Sie beginnt oft schon im Säuglings- oder Kindesalter und betrifft meist Kopfhaut, Gesicht, Hände, Arme und Beine.
Bei einem Baby beginnt die Erkrankung häufig im Gesicht und der behaarten Kopfhaut. Dort bildet sich Milchschorf, eine gelblich-weiße Schuppenkruste auf geröteter Haut. Ihr Aussehen erinnert an verbrannte Milch, daher der Name „Milchschorf“.
Das atopische Ekzem entsteht in den meisten Fällen durch eine genetisch bedingte Störung der Hautbarriere, die die Haut anfälliger für Umwelteinflüsse macht, die genaue Ursache ist jedoch unbekannt. Mehrere Faktoren scheinen bei der Entstehung der Krankheit eine Rolle zu spielen, unter anderem eine gestörte Hautbarriere, Textilien, Wolle, Infektionen, bestimmte Nahrungsmittel, hohe Temperaturen, Kälte oder psychische Faktoren wie Stress.
Typische Symptome sind entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) mit quälendem Juckreiz, die schubweise auftreten. Auf beschwerdefreie Zeitabschnitte folgen Phasen mit teilweise extremen Symptomen, weil dass das Immunsystem überreagiert und sich gegen sich selbst richtet.
Basispflege: Menschen mit atopischen Ekzemen/Neurodermitis sollten ihre Haut täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten schützen. Vielfach ist es möglich, die symptomfreien Phasen zu verlängern und den Bedarf an Kortison Cremes und Salben zu reduzieren. Die verwendeten Cremes sollten frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, da sonst die Gefahr besteht, dass sich eine zusätzliche Kontaktallergie entwickelt.
Für die Basispflege haben wir unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungen und Präferenzen unserer Kunden verschiedene Rezepturen für die Kinder- und Erwachsenen Haut entwickelt
- Hyposens® Lotion (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Creme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposen®s Fettcreme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Kids CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Hyposens® Kids akut CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Lactel® N° 17 (Urea)
- Lactel® N° 21 (Urea und Polidocanol)
Dusch und Badegewohnheiten: Es empfiehlt sich nur lauwarm mit einem sehr milden und seifenfreien Duschgel wie Lactel® N° 13 zu duschen oder mit einem der Dusch- und Badeöle
Lactel® N° 10 (mit Avocadoöl und Mandelöl) sowie Lactel® N°11 (mit Avocadoöl, Mandelöl und Polidocanol) zu baden.
Ernährung: Hier hat sich ein Ernährungstagebuch bewährt um mögliche Nahrungsmittelallergien
oder -unverträglichkeiten zu identifizieren. Häufige Auslöser sind Milchprodukte, Eier, Nüsse und Weizen. Der Verzehr von entzündungshemmenden Lebensmitteln kann helfen, z.B. fetter Fisch wie Lachs oder Makrele aber auch Nüsse, Samen, Obst, Gemüse, Joghurt, Kefir und Sauerkraut. Um die Haut von innen zu hydratisieren, sollten Sie genügend trinken.
Umweltbedingungen: Halten Sie die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen auf einem angenehmen Niveau, idealerweise zwischen 40-60%, um die Haut nicht austrocknen zu lassen. Ein Luftbefeuchter kann hierbei hilfreich sein. Halten Sie Ihr Zuhause sauber und frei von Staub, Tierhaaren und anderen Allergenen. Regelmäßiges Staubsaugen und Waschen von Bettwäsche kann helfen. Stress kann Neurodermitis verschlimmern. Finden Sie Entspannungsmöglichkeiten, die für Sie funktionieren, wie Meditation, Yoga oder Atemübungen.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne unerwünschte Nebenwirkung. Modukine® gilt als eine sanfte Alternative zu Kortison. Wird Modukine® auf die Haut aufgetragen, verringert es den Juckreiz wie eine Dosis von 0,5 % Hydrokortison, reduziert langanhaltend Hautrötungen, optimiert den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut sowie den transepidermalen Wasserverlust.
Polidocanol führt zur effektiven Unterdrückung der Juckreizwahrnehmung, da das Empfinden von Hautreizungen blockiert wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur eine sanft pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkung.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil unserer Haut, wirkt feuchtigkeitsspendend und hält die oberen Hautschichten geschmeidig, da der Wirkstoff die Hautfeuchtigkeit reguliert. Urea unterstützt die natürliche Hautschuppung, wodurch die trockene Haut glatter wird. Urea wirkt antimikrobiell und hautberuhigend, weshalb sich Urea für sehr sensible und empfindliche Haut sehr gut eignet.
Panthenol zeichnet sich durch seine hervorragenden feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Barriere der Haut, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Es kann die Haut bei der Heilung unterstützen, in dem es die Erneuerung der Zellen und die Reparatur des Gewebes beschleunigt. Das ist vorteilhaft bei Hautirritationen da es gereizte oder empfindliche Haut beruhigen kann.
Mikrosilber bildet einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm auf der Hautoberfläche und kann dadurch die Ansiedlung von unerwünschten Bakterien und Pilzen auf der Haut entgegenwirken. Mikrosilber verbleibt auf der Haut und wird nicht resorbiert.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren, bildet eine schützende Barriere und reduziert Feuchtigkeitsverlust. Es wirkt als natürlicher Conditioner, der die Haut geschmeidig hält und vor Austrocknung schützt. Es fördert die Haut-Regeneration durch Vitamin E und Antioxidantien. Es wirkt entzündungshemmend, hilft bei Rötungen, Brennen oder Reizungen bei sensibler oder Irritierter Haut.
Mandelöl führt der Haut die Vitamine D, A, E, den B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium zu. Die Fettsäuren Omega 6 und Omega 3 erhalten den Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl führt der Haut Omega-Fettsäuren und die Vitamine A, D und E zu. Es dringt tief ein und unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und hilft bei sehr trockener und rauer Haut.
Glycerin kommt von der Natur aus in der Haut vor und ist ein feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es dringt tiefer in die Haut vor als Hyaluronsäure und hydratisiert die Haut auch in tieferen Hautschichten. Glycerin hält die Haut geschmeidig, schützt die Hautbarriere und wirkt Hautberuhigend. Außerdem fördert es die Wundheilung, reduziert Entzündungen und fördert die Zellregeneration.
Psoriasis
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
Die Psoriasis ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hautkrankheit. Die Veranlagung wird vererbt. Typische Symptome sind scharf abgegrenzte rote Flecken, die mit silbrigen Schuppen bedeckt sind, sowie starker Juckreiz. Psoriasis verläuft in Schüben, sie ist bisher nicht heilbar, aber oft gut behandelbar.
Die Ursache der Psoriasis ist nicht eindeutig geklärt. Sie gilt als Autoimmunerkrankung, bei der sich das Abwehrsystem des Körpers fälschlicherweise gegen die eigene Haut richtet. Sie ist nicht durch mangelnde Hygiene ausgelöst.
Am häufigsten tritt die Psoriasis an den Armen, den Beinen, der Kopfhaut und der Stirn auf. Diese Stellen sind mit Abstand die am häufigsten betroffenen Regionen des Körpers – unabhängig vom Alter, Geschlecht oder Krankheitsstadium. Auch Kinder sind betroffen. Neben der Haut können auch innere Organe oder die Gelenke durch eine Entzündungsreaktion betroffen sein.
Bereits im Anfangsstadium der Psoriasis auf der Kopfhaut zeigen sich die typischen Hautveränderungen der Psoriasis. Die Entzündungsherde reichen oft über den Haaransatz hinaus, bis an die Schläfen und den Nacken. Die Herde sind rötlich gefärbt, schuppen stark und verursachen einen unangenehmen Juckreiz.
Die Symptome und Auswirkungen der Psoriasis lassen sich jedoch durch eine geeignete Behandlung in den Griff bekommen. Das ist wichtig, denn die sichtbaren Hautflecken und Schuppen machen die Psoriasis zu einer Krankheit, die das Wohlbefinden und Selbstvertrauen der Betroffenen oft stark beeinträchtigt - vor allem dann, wenn die Psoriasis im Gesicht sichtbar ist.
Die Therapie der Psoriasis durch einen Dermatologen zielt darauf ab, die übermäßige Schuppung zu normalisieren und die Entzündung zu stoppen. Dafür stehen dem Hautarzt verschiedene Präparate zur Verfügung, die aufgetragen werden können.
Basistherapie & Hautpflege
Rückfettende Hautpflege hält die Haut geschmeidig und unterstützt die geschädigte Hautbarriere. Zur Körperreinigung beim Duschen verwenden Sie ein mildes, seifenfreies Duschgel ohne Cocamidopropylbetain und ohne Duftstoffe wie z.B. Lactel® N° 13 Duschemulsion mit Rückfettungskomplex.
Um der Haut Feuchtigkeit zu spenden, cremen Sie sich nach der Körperreinigung mit einer gut verträglichen, feuchtigkeitsspenden Lotionen, zum Beispiel mit Lactel® N° 17 mit 5% Urea ein.
Therapiebegleitend ist ein lauwarmes Bad oder einölen nach dem duschen sinnvoll. Hautberuhigende Öle wie Avocadoöl und Mandelöl in Verbindung mit juckreizlinderndem Polidocanol wie in Lactel® N° 11 sind hierfür besonders gut geeignet.
Mandelöl führt der Haut die Vitamine D, A, E, den B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium zu. Die Fettsäuren Omega 6 und Omega 3 erhalten den Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl führ der Haut Omega-Fettsäuren und die Vitamine A, D und E zu. Es dringt tief ein und unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und hilft bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol führt zur effektiven Unterdrückung der Juckreizwahrnehmung, da das Empfinden von Hautreizungen blockiert wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur eine sanft pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkung.
Trockene und chronisch trockene Haut
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 29
- Lactel® N° 27
- Fabitop®
Medizinisch wird chronisch trockene Haut als „Xerosis cutis“ bezeichnet und tritt vor allem in der kalten Jahreszeit häufig auf. Sie betrifft vor allem Säuglinge, ältere Menschen und Patienten mit atopischer Veranlagung. Die Ursache für trockene Haut liegt im Wesentlichen in einer verminderten Tagproduktion und einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust. Sie kann genetisch bedingt sein, meist aber handelt es sich um eine erworbene Störung die von Umweltfaktoren wie kalter Luft, überhitzte Räume oder stark entfettende Haupflege verursacht werden. Typische Zeichen sind trockene, raue Haut, Schuppenbildung und Juckreiz. Bei längerem Verlauf kann es zu Entzündungen kommen, auch ist der Übergang zu einem Ekzem möglich. Typisch ist das Auftreten an Schienbeinen, Unterarmen und den Händen.
Eine Sonderform der chronisch trockenen Haut ist der Altersjuckreiz oder auch Pruritus Senilis genannt.
Die chronische Pruritus Senilis ist eine allgemeine Bezeichnung für anhaltenden Juckreiz der länger als 6 Wochen besteht und ausschließlich ältere Menschen betrifft. Etwa 14 % der Deutschen leiden an chronischem Pruritus, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter stark ansteigt. Bei Personen über 60 Jahren sind bis zu 20 % betroffen, bei den über 80-Jährigen sind es schon 30 %. Die Ursachen für Juckreiz am Körper sind vielfältig. Neben Hauterkrankungen kommen auch viele Stoffwechselerkrankungen in Frage, die Juckreiz-Symptome auslösen können.
Ein Hauptmerkmal der Pruritus Senilis ist die extrem dünne, trockene und empfindliche Haut (Hautatrophie). Mit zunehmendem Alter nimmt die Fett- und Feuchtigkeitsproduktion der Haut ab, wodurch sie trockener und anfälliger für Juckreiz wird. Eine weitere Ursache ist die im Alter verminderte Hautbarrierefunktion. Diese Schutzfunktion wird im Alter schwächer, was letztendlich zu erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Umweltreizen führt. Eine reduzierte Talg- und Schweißproduktion trägt zusätzlich zur Trockenheit der Haut bei. Nicht zu vergessen sind die altersbedingten Veränderungen der Nervenfunktionen, die dazu führen können, dass Juckreiz stärker empfunden wird oder leichter ausgelöst wird.
Was hilft gegen (chronisch) trockene Haut?
Hautpflege
Grundlage der Therapie ist eine konsequente Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und juckreizlindernden Lotionen, Cremes und Duschemulsionen sowie die Vermeidung von schädlicher Hautreinigung mit heißem Wasser und alkalischen Seifen.
Beim Duschen verwenden Sie ein seifenfreies Duschgel mit Rückfettungskomplex wie Lactel® N° 13, es spendet der Haut schon bei der Körperreinigung Feuchtigkeit, ohne sie zu reizen.
Feuchtigkeitsspendende Lotionen mit Urea (Lactel® N°17 mit 5% Urea) und Polidocanol ( Lactel® N°21 mit 5% Urea und 3% Polidocanol) sorgen dafür, dass Ihre Haut nicht austrocknet und der quälende Juckreiz gelindert wird.
Lotionen mit Dexpanthenol (Lactel® N°26 mit 5% Dexpanthenol und Lactel® N°27 mit 5% Dexpanthenol sowie 3% Polidocanol) wirken entzündungshemmend, können die Heilung der Haut unterstützen und besitzen ebenfalls feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Im Fall von bakteriell infizierten Hautstellen kann der Wirkstoff Pentylene Glycol mit seiner antibakteriellen Wirkung, wie er auch in der Fabitop® Basiscreme verwendet wird, eine sinnvolle Therapieunterstützung sein.
Ernährung
Verzichten Sie auf Kaffee, scharfes Essen, Alkohol oder histaminreiche Ernährung. Der Histamingehalt steigt, je länger das Lebensmittel gereift oder gelagert wird. Dazu zählen z.B. gereifter Käse, Schinken, Rotwein, Sauerkraut, Hefebrot, Fisch, Wurst und Fleisch. Tragen Sie luftdurchlässige und bequeme Kleidung. Damit die Haut nicht austrocknet, sollten Sie regelmäßig und ausreichend trinken. Je nach Körpergewicht und- größe sollten es mindestens etwa 1,5 – 2 Liter täglich sein.
Urea ist natürlicher Bestandteil unserer Haut, wirkt feuchtigkeitsspendend und hält die oberen Hautschichten geschmeidig, da der Wirkstoff die Hautfeuchtigkeit reguliert. Urea unterstützt die natürliche Hautschuppung, dadurch wird die trockene Haut glatter. Urea wirkt antimikrobiell und hautberuhigend, weshalb sich Urea für sehr sensible und empfindliche Haut sehr gut eignet.
Polidocanol führt zur effektiven Unterdrückung der Juckreizwahrnehmung, da das Empfinden von Hautreizungen blockiert wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur eine sanft pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkung.
Dexpanthenol zeichnet sich durch seine hervorragenden feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften insbesondere der irritierten Haut aus. Es stärkt die natürliche Barriere der Haut, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Es kann die Haut bei der Heilung unterstützen, in dem es die Erneuerung der Zellen und die Reparatur des Gewebes beschleunigt.
Pentylene Glycol erhöht das Wasserbindungsvermögen der Haut und wirkt antimikrobiell.
Entzündete, aufgekratzte Haut und Windelekzem
Hyposens® Kids AKUTEntzündete Haut, insbesondere im Windelbereich, ist ein häufiges Problem bei Säuglingen und Kleinkindern. Das sogenannte Windelekzem, medizinisch auch als irritatives Kontaktekzem bezeichnet, entsteht durch konstanten Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin, Kot sowie Reibung und Feuchtigkeit in der Windel. Diese Faktoren führen zu einer Reizung der Hautbarriere, wodurch die Haut gerötet, schuppig und entzündet erscheinen kann.
Ein weiteres häufiges Problem bei entzündeter Haut ist das Aufkratzen der betroffenen Stellen. Das Jucken und Brennen, welches mit der Entzündung einhergeht, verleitet Kinder oft dazu, die Haut kratzen zu wollen, wodurch die betroffenen Hautstellen weiter geschädigt werden und Entzündungen entstehen oder sich verschlimmern.
Zur Vorbeugung und Behandlung, muss die Haut regelmäßig gereinigt und die Windel häufig gewechselt werden. Die Haut muss trocken und belüftet gehalten sein. Eine entsprechende Hautpflege ist unabdingbar.
Hyposens® Kids AKUT CremeLotion mit Mikrosilber, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin besitzt hautpflegende und -beruhigende, antimikrobielle und antimykotische Eigenschaften.
Mikrosilber ist reines Silber und wirkt juckreizstillend. Es bildet einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm auf der Haut und kann so der Besiedelung von Bakterien und Pilzen auf der Haut entgegenwirken. So trägt es nicht nur zu einer schnelleren Abheilung bei, sondern kann auch das Risiko für neue Infektionen reduzieren. Dabei zeigt es keine Resistenzen. Es hemmt jedoch nicht nur ein übermäßiges Keimwachstum, es wirkt auch Entzündungen auf der Haut entgegen. Im Vergleich zu Nanosilber bleibt Mikrosilber auf der Haut und dringt nicht in die tieferen Hautschichten ein und kann nicht als Feinstaub eingeatmet werden. Mikrosilber lässt sich leicht durch Waschen oder Baden von der Haut entfernen.
Mandelöl führt der Haut die Vitamine D, A, E, den B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium zu. Die Fettsäuren Omega 6 und Omega 3 erhalten den Säureschutzmantel der Haut.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren und bildet eine schützende Barriere und reduziert Feuchtigkeitsverlust. Es wirkt als natürlicher Conditioner, der die Haut geschmeidig hält und vor Austrocknung schützt. Es fördert die Haut-Regeneration durch Vitamin E und Antioxidantien. Es wirkt entzündungshemmend, hilft bei Rötungen, Brennen oder Reizungen bei sensibler oder irritierter Haut.
Dexpanthenol zeichnet sich durch seine hervorragenden feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften insbesondere der irritierten Haut aus. Es stärkt die natürliche Barriere der Haut, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Es kann die Haut bei der Heilung unterstützen, in dem es die Erneuerung der Zellen und die Reparatur des Gewebes beschleunigt.
Glycerin kommt von der Natur aus in der Haut vor und ist ein feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es dringt tiefer in die Haut vor als Hyaluronsäure und hydratisiert die Haut auch in tieferen Hautschichten. Glycerin hält die Haut geschmeidig, schützt die Hautbarriere und wirkt Hautberuhigend. Außerdem fördert es die Wundheilung, reduziert Entzündungen und fördert die Zellregeneration.
Juckreiz
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 27
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
Juckreiz auf der Haut ist ein häufiges Symptom, unter dem viele Menschen leiden. Er kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, darunter trockene Haut, Allergien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis oder Reizungen durch Umweltfaktoren. Der Juckreiz kann sehr unangenehm werden und dazu führen, dass sich betroffene Personen kratzen möchten, wodurch die Haut zusätzlich geschädigt und der Zustand verschlimmern wird.
Bei der Behandlung von Juckreiz sollte zunächst die Ursache identifiziert werden um den Juckreiz zu stoppen.
Sollte die Ursache nicht zu beheben sein oder möchten Sie das Problem kurzfristig lindern, verwenden Sie milde und parfümfreie Lotionen und Cremes mit Juckreizlindernden und gegebenenfalls Feuchtigkeitsspenden Bestandteilen.
Verzichten Sie außerdem auf heißes Duschen oder heißes Baden, da dies die Haut weiter austrocknen kann. Stattdessen sind lauwarme Bäder mit rückfettenden Zusätzen, wie in Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl mit Avocado- und Mandelöl sowie juckreizlinderndem Polidocanol hilfreich. Kälteanwendungen wie ein kalter, feuchter Waschlappen können ebenfalls Linderung verschaffen.
Für die Pflege nach der Reinigung der juckreizgeplagten Haut, verwenden Sie – wenn ärztlich nicht anders verordnet – Cremes oder Lotionen mit dem gut verträglichen Lokalanästhetikum Polidocanol wie zum Beispiel Lactel® N°21 (Polidocanol, Urea), Lactel® N° 27 (Polidocanol, Dexpanthenol), Hyposens® Lotion, oder Hyposens® Creme (Urea, Polidocanol und Modukine). Die drei Lotionen und die Hyposens® Creme enthalten zudem eine ebenfalls gut verträgliche Feuchtigkeitsspende für die Haut. Bei leichten Verbrennungen wie zum Beispiel einem Sonnenbrand, ist die Kombination aus heilungsförderndem Dexpanthenol und Juckreizunterdrückendem Polidocanol wie in Lactel® N°27 sinnvoll.
Polidocanol führt zur effektiven Unterdrückung der Juckreizwahrnehmung, da das Empfinden von Hautreizungen blockiert wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur eine sanft pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkung.
Urea ist natürlicher Bestandteil unserer Haut, wirkt feuchtigkeitsspendend und hält die oberen Hautschichten geschmeidig, da der Wirkstoff die Hautfeuchtigkeit reguliert. Urea unterstützt die natürliche Hautschuppung, dadurch wird die trockene Haut glatter. Urea wirkt antimikrobiell und hautberuhigend, weshalb sich Urea für sehr sensible und empfindliche Haut sehr gut eignet.
Dexpanthenol zeichnet sich durch seine hervorragenden feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften insbesondere der irritierten Haut aus. Es stärkt die natürliche Barriere der Haut, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Es kann die Haut bei der Heilung unterstützen, in dem es die Erneuerung der Zellen und die Reparatur des Gewebes beschleunigt.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne unerwünschte Nebenwirkung. Modukine® gilt als eine sanfte Alternative zu Kortison. Wird Modukine® auf die Haut aufgetragen, reduziert es den Juckreiz wie eine Dosis von 0,5 % Hydrokortison, reduziert langanhaltend Hautrötungen, optimiert den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut sowie den transepidermalen Wasserverlust.
Lichen Sclerosus
Hyposens® FettcremeBei der Lichen sclerosus handelt es sich um die häufigste nicht infektiöse, chronische Hauterkrankung die hauptsächlich den äußeren Genitalbereich betrifft und nicht durch Infektionen oder allergische Prozesse hervorgerufen wird. Sie tritt häufiger bei Frauen auf als bei Männern.
Die Ursache von Lichen sclerosus ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass das eigene Immunsystem aufgrund von Stress reagiert.
Es wird davon ausgegangen, dass ca. jede 50. Frau von Lichen sclerosus betroffen ist.
Lichen sclerosus kann sich stark auf die Lebensqualität auswirken: Schmerzen, Juckreiz und Veränderungen im Genitalbereich können sehr belastend sein. Manche Frauen schämen sich, leiden unter einem veränderten Selbstbild oder haben Angst vor neuen Schüben der Krankheit.
Sprechen Sie das Problem daher aktiv bei Ihrer/m Gynäkologin/en an.
Die Symptome entwickeln sich oft schleichend und sind häufig nicht direkt zuzuordnen. Die ersten Symptome treten bei den meisten Frauen bereits vor den Wechseljahren auf, verschwinden dann gegebenenfalls für Jahre und führen erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu Problemen. Das hat zur Folge, dass viele Betroffene erst spät ärztliche Hilfe aufsuchen. Dabei ist es wichtig bei den genannten Anzeichen frühzeitig einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.
Die typischen sichtbaren Symptome einer Lichen sclerosus können Frauen selbst erkennen:
- Wundsein und starke Rötung der Haut nach dem Geschlechtsverkehr
- Schnell einreissende und empfindliche Haut
- Weiße Flecken, die sich wie eine Acht an Vulva oder Anus zeigen
- Wunde Stellen und Vernarbungen
- Blasse und dünne Haut
- Einblutungen
- Verdickte weiße Hautareale
- Verhärtungen und Einrisse
Die Pflege im Anschluss an die Kortison Therapie ist sehr wichtig. Die mehrfache tägliche Pflege – auch nach Abklingen der Beschwerden - mit einer Fettcreme ohne Duft- und Konservierungsstoffe wie (Hyposens® Fettcreme) hat sich bewährt, da sie gleichzeitig pflegend, hydratisierend, entzündungshemmend und juckreizlindernd wirkt. Hyposens Fettcreme kann täglich mehrmals über einen unbeschränkten Zeitraum angewendet werden, und zeigt keine Nebenwirkungen.
Ichthyose
- Lactel® N° 10
- Lactel® N° 11
Ichthyose ist ein Sammelbegriff für Verhornungsstörung der Haut, die den ganzen Körper betreffen.
Ichthyosen werden meist durch Gendefekte verursacht und sind nicht ansteckend.
Genetisch bedingte Ichthyosen sind bisher nicht heilbar.
Typisch für die Erkrankung ist die extrem trocken, schuppig und verhärtet Haut.
Der Begriff „Ichthyose“ stammt vom griechischen Wort für „Fisch“, da die Haut bei dieser Erkrankung oft an die schuppige Haut eines Fisches erinnert.
Typische Symptome sind eine trockene, schuppige Haut mit feinen oder großen Schuppen, welche besonders an den Beinen, Armen und dem Rupf, selten im Gesicht auftreten.
Begleitet werden die Symptome von Juckreiz und verdickten harten Hautstellen (Verhornung), die rissig sein können. Mögliche Begleiterscheinungen sind Nagelveränderungen oder Hautinfektionen.
Die Behandlung zielt meist auf die regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes, keratolytischen (hornlösenden) Mitteln und in manchen Fällen auch auf Medikamente, die die Hauterneuerung beeinflussen.
Die Annahme, dass häufiges Baden den Säureschutz- und Fettmantel der Haut bei Ichthyose stark beansprucht, wird in der aktuellen S1-Leitline von Dermatolog*innen widerlegt.
Ein gezielte Badetherapie von etwa 10 bis 20 Minuten, bei der pflegende Zusätze wie Öle (Lactel® N°10 mit Avocado- und Mandelöl sowie Lactel® N°11 mit Polidocanol und Avocado- und Mandelöl) verwendet werden, können dazu beitragen, die Schuppen und die Überverhornung zu erweichen, um diese im Anschluss leichter entfernen zu können. Nach dem Baden ist es jedoch ratsam, die Haut mit einer rückfettenden Pflege zu versorgen, da sonst die Haut austrocknet.
Mandelöl führt der Haut die Vitamine D, A, E, den B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium zu. Die Fettsäuren Omega 6 und Omega 3 erhalten den Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl führ der Haut Omega-Fettsäuren und die Vitamine A, D und E zu. Es dringt tief ein und unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und hilft bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol führt zur effektiven Unterdrückung der Juckreizwahrnehmung, da das Empfinden von Hautreizungen blockiert wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur eine sanft pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkung.