
Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl: Für Psoriasis, Neurodermitis und Ichthyose
Lactel® N°11 Dusch/Badeöl mit Mandelöl und hautberuhigendem Polidocanol ist ein intensiv rückfettendes, hautberuhigendes und feuchtigkeitsspendendes Ölbad.
Lactel® N°11 wurde speziell für die Basispflege bei Neurodermitis, Psoriasis und Ichthyose entwickelt und eignet es sich perfekt bei sehr trockener, gereizter und juckender Haut.
Der bewährte Wirkstoff Polidocanol beruhigt die Haut und lindert den Juckreiz. Der feine Lipidfilm, der nach dem Duschen oder Baden auf der Hautoberfläche verbleibt, bewirkt eine ausgeprägte Rückfettung der Haut. So wird der erhöhte Wasserverlust vermindert und der Austrocknung der Haut entgegengewirkt.
Lactel® N°11 wurde speziell für die Basispflege bei Neurodermitis, Psoriasis und Ichthyose entwickelt und eignet es sich perfekt bei sehr trockener, gereizter und juckender Haut.
Der bewährte Wirkstoff Polidocanol beruhigt die Haut und lindert den Juckreiz. Der feine Lipidfilm, der nach dem Duschen oder Baden auf der Hautoberfläche verbleibt, bewirkt eine ausgeprägte Rückfettung der Haut. So wird der erhöhte Wasserverlust vermindert und der Austrocknung der Haut entgegengewirkt.
Eigenschaften
Lactel® N°11 ist frei von: Betainen, Konservierungs-, Farb- und Duftstoffen.
Indikation
Basispflege bei Neurodermitis, Psoriasis und Ichthyose und für die sehr trockene, gereizte und juckende Haut, Altershaut und Kinderhaut. Therapiebegleitend auch bei Windelekzem, Milchschorf, Waschekzem und Puritus senilis.
Anwendung
Für Säuglinge und Kleinkinder geeignet. Lactel® N°11 wird zum Duschen direkt auf die feuchte Haut aufgetragen oder als Voll- oder Teilbad angewendet. Wenn nicht anders empfohlen, können Sie Lactel® N°11 täglich anwenden.
- zur Basispflege der trockenen, juckenden Haut und Altershaut
- zur unterstützenden Pflege bei Neurodermitis und Austrocknungsekzem
- zur Basispflege im Anschluss an eine hautärztliche Behandlung
Zusammensetzung
Paraffinum Liquidum, Laureth-4, Laureth-9, Prunus Dulcis, Amygdalus Dulcis Seed Oil, Tocopheryl Acetate, Tocopherol.
Gegenanzeige
Nicht mit den Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen. Erhöhte Rutschgefahr in Duschen und Wannen! Nur zur äußeren Anwendung bestimmt.
Kundenbewertung
Mein Säugling, hatte stark juckende Haut. Das baden in dem Badeöl tat ihr sichtlich gut. Das Badeöl hat einen angenehmen Geruch und hinterlässt einen leichten Ölfilm. Super Produkt ohne überflüssige Inhaltsstoffe. Ich bin mehr als zufrieden.
schrieb Anonym bei medpex.de
Packungsgröße:
PZN 03711871 Lactel® N°11 Dusch/Badeöl 250 ml
Welche Hautpflege ist die Richtige für meinen Hauttyp?
Neurodermitis und atopisches Ekzem
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
- Hyposen®s Fettcreme
- Hyposens® Kids CremeLotion
- Hyposens® Kids akut CremeLotion
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
Neurodermitis und atopisches Ekzem beschreiben dieselbe Hauterkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven. Der medizinisch korrekte Fachbegriff für die umgangssprachlich bekannte Neurodermitis lautet atopisches Ekzem.
Das atopische Ekzem ist eine chronisch wiederkehrende entzündliche Hauterkrankung, die schubweise verläuft. Typisch sind trockene, empfindliche und stark gerötete Hautstellen sowie intensiver Juckreiz. Häufig beginnt die Erkrankung bereits im Säuglings- oder Kindesalter und betrifft vor allem Kopfhaut, Gesicht, Hände, Arme und Beine.
Bei Babys zeigt sich die Erkrankung oft zuerst im Gesicht und auf der behaarten Kopfhaut. Dort entsteht häufig sogenannter Milchschorf – eine gelblich-weiße Schuppenkruste auf geröteter Haut. Der Name leitet sich vom Aussehen ab, das an verbrannte Milch erinnert.
In den meisten Fällen entsteht das atopische Ekzem durch eine genetisch bedingte Störung der Hautbarriere, wodurch die Haut empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen wird. Die genaue Ursache ist jedoch bislang nicht vollständig geklärt. Verschiedene Faktoren scheinen die Erkrankung zu beeinflussen, darunter eine gestörte Hautbarriere, Textilien, Wolle, Infektionen, bestimmte Lebensmittel, hohe oder niedrige Temperaturen sowie psychische Belastungen wie Stress.
Zu den typischen Beschwerden zählen entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) mit starkem Juckreiz, die schubweise auftreten. Auf symptomfreie Phasen folgen häufig Zeiträume mit teils sehr ausgeprägten Beschwerden, da das Immunsystem überreagiert und sich gegen den eigenen Körper richtet.
Basispflege: Menschen mit atopischem Ekzem bzw. Neurodermitis sollten ihre Haut täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgen. Dadurch lassen sich symptomfreie Phasen oft verlängern und der Bedarf an kortisonhaltigen Cremes und Salben reduzieren. Die verwendeten Produkte sollten frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, um das Risiko zusätzlicher Kontaktallergien zu vermeiden.
Für die Basispflege haben wir unterschiedliche Rezepturen entwickelt, die auf die Bedürfnisse von Kinder- und Erwachsenenhaut abgestimmt sind.
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- Hyposens® Lotion (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Creme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Fettcreme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Kids CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Hyposens® Kids akut CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Lactel® N° 17 (Urea)
- Lactel® N° 21 (Urea und Polidocanol)
Dusch- und Badegewohnheiten: Empfehlenswert ist das Duschen mit lauwarmem Wasser und einem besonders milden, seifenfreien Duschgel wie Lactel® N° 13. Alternativ eignen sich die Dusch- und Badeöle
Lactel® N° 10 (mit Avocadoöl und Mandelöl) sowie Lactel® N°11 (mit Avocadoöl, Mandelöl und Polidocanol) zum Baden.
Ernährung: Ein Ernährungstagebuch kann hilfreich sein, um mögliche Nahrungsmittelallergien
oder -unverträglichkeiten zu erkennen. Häufige Auslöser sind Milchprodukte, Eier, Nüsse und Weizen. Entzündungshemmende Lebensmittel wie fettreicher Fisch (z. B. Lachs oder Makrele), Nüsse, Samen, Obst, Gemüse, Joghurt, Kefir und Sauerkraut können unterstützend wirken. Zudem sollte ausreichend getrunken werden, um die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Umweltbedingungen: Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte idealerweise zwischen 40–60 % liegen, damit die Haut nicht zusätzlich austrocknet. Ein Luftbefeuchter kann dabei unterstützend wirken. Außerdem empfiehlt es sich, die Wohnräume möglichst frei von Staub, Tierhaaren und anderen Allergenen zu halten. Regelmäßiges Staubsaugen und Waschen der Bettwäsche können helfen. Da Stress Neurodermitis verstärken kann, sind Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen sinnvoll.
Modukine® ist ein innovativer Wirkstoff ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen und gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Beim Auftragen auf die Haut kann Modukine® den Juckreiz ähnlich wie 0,5 % Hydrokortison reduzieren, langanhaltend Hautrötungen mindern sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust verbessern.
Polidocanol trägt wirksam zur Unterdrückung des Juckreizes bei, indem die Wahrnehmung von Hautreizungen reduziert wird. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut, spendet Feuchtigkeit und hält die oberen Hautschichten geschmeidig, indem es die Hautfeuchtigkeit reguliert. Zudem unterstützt Urea die natürliche Abschuppung der Haut, wodurch trockene Haut glatter erscheint. Darüber hinaus wirkt Urea antimikrobiell und beruhigend und eignet sich daher besonders gut für empfindliche und sensible Haut.
Panthenol überzeugt durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann Panthenol die Heilung der Haut unterstützen, indem es die Zellerneuerung und Gewebereparatur fördert. Dadurch eignet es sich besonders bei Hautirritationen sowie gereizter oder empfindlicher Haut.
Mikrosilber bildet auf der Hautoberfläche einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch die Ansiedlung unerwünschter Bakterien und Pilze reduzieren. Mikrosilber verbleibt auf der Haut und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Sheabutter ist reich an Fett- und Triterpen-Säuren, bildet eine schützende Barriere und reduziert den Feuchtigkeitsverlust der Haut. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor Austrocknung. Durch Vitamin E und Antioxidantien unterstützt Sheabutter zudem die Hautregeneration. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften können Rötungen, Brennen und Reizungen empfindlicher oder irritierter Haut lindern.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen zusätzlich den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl versorgt die Haut mit Omega-Fettsäuren sowie den Vitaminen A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt feuchtigkeitsbindend. Es dringt tiefer in die Haut ein als Hyaluronsäure und versorgt auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit. Glycerin hält die Haut geschmeidig, schützt die Hautbarriere und wirkt beruhigend. Zusätzlich unterstützt es die Wundheilung, reduziert Entzündungen und fördert die Zellregeneration.
Psoriasis
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung. Die Veranlagung dazu ist erblich bedingt. Typische Anzeichen sind klar abgegrenzte, gerötete Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen sowie starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft meist schubweise. Obwohl Psoriasis bislang nicht heilbar ist, lässt sie sich in vielen Fällen gut behandeln.
Die genaue Ursache der Psoriasis ist bis heute nicht vollständig geklärt. Sie zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem irrtümlich körpereigene Hautzellen angreift. Psoriasis entsteht nicht durch mangelnde Hygiene.
Besonders häufig zeigt sich die Erkrankung an Armen, Beinen, Kopfhaut und Stirn. Diese Körperregionen gehören unabhängig von Alter, Geschlecht oder Krankheitsstadium zu den am stärksten betroffenen Bereichen. Auch Kinder können an Psoriasis erkranken. Neben der Haut können in einigen Fällen zusätzlich Gelenke oder innere Organe von entzündlichen Reaktionen betroffen sein.
Bereits im frühen Stadium der Psoriasis auf der Kopfhaut treten die charakteristischen Hautveränderungen auf. Die entzündeten Stellen reichen häufig über den Haaransatz hinaus bis zu den Schläfen oder in den Nackenbereich. Typisch sind gerötete, stark schuppende Hautareale mit unangenehmem Juckreiz.
Mit einer geeigneten Behandlung lassen sich die Beschwerden und Auswirkungen der Psoriasis jedoch oftmals gut kontrollieren. Das ist besonders wichtig, da sichtbare Hautveränderungen und Schuppen das Wohlbefinden sowie das Selbstbewusstsein der Betroffenen deutlich beeinträchtigen können – insbesondere dann, wenn die Psoriasis im Gesicht sichtbar ist.
Die Behandlung durch einen Dermatologen hat das Ziel, die übermäßige Schuppenbildung zu regulieren und die Entzündungsreaktionen der Haut zu reduzieren. Dafür stehen verschiedene äußerlich anwendbare Präparate zur Verfügung.
Basistherapie & Hautpflege
Eine rückfettende Hautpflege unterstützt die geschädigte Hautbarriere und hält die Haut geschmeidig. Für die tägliche Reinigung beim Duschen empfiehlt sich ein mildes, seifenfreies Duschgel ohne Cocamidopropylbetain und ohne Duftstoffe, wie beispielsweise Lactel® N° 13 Duschemulsion mit Rückfettungskomplex.
Nach der Reinigung sollte die Haut mit einer gut verträglichen und feuchtigkeitsspendenden Lotion gepflegt werden, zum Beispiel mit Lactel® N° 17 mit 5 % Urea.
Begleitend zur Therapie kann ein lauwarmes Bad oder das Einölen der Haut nach dem Duschen sinnvoll sein. Hautberuhigende Öle wie Avocadoöl und Mandelöl in Kombination mit juckreizlinderndem Polidocanol – wie in Lactel® N° 11 enthalten – eignen sich hierfür besonders gut.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E sowie mit B-Vitaminen, Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam reduzieren, indem es das Empfinden von Hautreizungen hemmt. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Trockene und chronisch trockene Haut
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 29
- Lactel® N° 27
- Fabitop®
Medizinisch wird chronisch trockene Haut als „Xerosis cutis“ bezeichnet und tritt insbesondere in den Wintermonaten häufig auf. Betroffen sind vor allem Säuglinge, ältere Menschen sowie Personen mit atopischer Veranlagung. Die Ursache liegt im Wesentlichen in einer verminderten Talgproduktion und einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust. Die Erkrankung kann genetisch bedingt sein, entsteht jedoch meist durch äußere Faktoren wie kalte Luft, überheizte Räume oder stark entfettende Hautpflegeprodukte. Typische Symptome sind trockene, raue Haut, Schuppung und Juckreiz. Bei längerem Verlauf können entzündliche Veränderungen auftreten, zudem ist ein Übergang in ein Ekzem möglich. Besonders häufig betroffen sind Schienbeine, Unterarme und Hände.
Eine Sonderform der chronisch trockenen Haut stellt der Altersjuckreiz, auch Pruritus senilis genannt, dar.
Pruritus senilis bezeichnet anhaltenden Juckreiz, der länger als sechs Wochen besteht und vor allem ältere Menschen betrifft. Rund 14 % der Bevölkerung in Deutschland leiden unter chronischem Pruritus, wobei die Häufigkeit mit dem Alter deutlich zunimmt. Bei über 60-Jährigen sind bis zu 20 %, bei über 80-Jährigen sogar etwa 30 % betroffen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Hauterkrankungen bis hin zu Stoffwechselstörungen, die ebenfalls Juckreiz auslösen können.
Ein zentrales Merkmal des Pruritus senilis ist eine sehr dünne, trockene und empfindliche Haut (Hautatrophie). Mit zunehmendem Alter nehmen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut ab, wodurch sie trockener und empfindlicher wird. Zusätzlich verschlechtert sich die Hautbarrierefunktion, was die Reaktion auf äußere Reize verstärkt. Auch die reduzierte Talg- und Schweißproduktion trägt zur Austrocknung bei. Darüber hinaus können altersbedingte Veränderungen der Nervenfunktion dazu führen, dass Juckreiz stärker wahrgenommen oder leichter ausgelöst wird.
Was hilft bei (chronisch) trockener Haut?
Hautpflege
Die Grundlage der Behandlung bildet eine konsequente Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und juckreizlindernden Lotionen, Cremes und Duschemulsionen sowie der Verzicht auf aggressive Reinigung mit heißem Wasser oder alkalischen Seifen.
Beim Duschen empfiehlt sich ein seifenfreies Duschgel mit rückfettendem Komplex wie Lactel® N° 13, das die Haut bereits während der Reinigung mit Feuchtigkeit versorgt, ohne sie zu reizen.
Feuchtigkeitsspendende Lotionen mit Urea (Lactel® N° 17 mit 5 % Urea) sowie mit Polidocanol (Lactel® N° 21 mit 5 % Urea und 3 % Polidocanol) helfen, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen und Juckreiz zu lindern.
Lotionen mit Dexpanthenol (Lactel® N° 27 mit 5 % Dexpanthenol sowie 3 % Polidocanol und Lactel® N° 26 mit 5 % Dexpanthenol) wirken zusätzlich beruhigend, entzündungshemmend und unterstützen die Regeneration der Haut.
Bei bakteriell belasteten Hautarealen kann Pentylene Glycol, wie es in der Fabitop® Basiscreme enthalten ist, durch seine antimikrobielle Wirkung eine sinnvolle Unterstützung darstellen.
Ernährung
Es wird empfohlen, auf Kaffee, stark gewürzte Speisen, Alkohol sowie histaminreiche Lebensmittel zu verzichten. Der Histamingehalt steigt mit zunehmender Reifung oder Lagerdauer von Lebensmitteln. Dazu zählen unter anderem gereifter Käse, Schinken, Rotwein, Sauerkraut, Hefebrot sowie bestimmte Fisch-, Fleisch- und Wurstwaren. Zusätzlich sollten luftige und bequeme Kleidungsstücke getragen werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen – empfohlen werden je nach Körpergröße und -gewicht etwa 1,5 bis 2 Liter täglich.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt feuchtigkeitsbindend. Es reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der oberen Hautschichten und macht die Haut geschmeidiger. Zudem unterstützt es die natürliche Abschuppung, wodurch trockene Haut glatter wird. Urea besitzt außerdem antimikrobielle und hautberuhigende Eigenschaften und eignet sich besonders für empfindliche Haut.
Polidocanol reduziert die Wahrnehmung von Juckreiz, indem es die Reizweiterleitung in der Haut hemmt. Darüber hinaus wirkt es aufgrund seiner chemischen Eigenschaften pflegend und feuchtigkeitsbewahrend.
Dexpanthenol zeichnet sich durch seine ausgeprägten feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften bei irritierter Haut aus. Es stärkt die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor äußeren Belastungen. Zudem unterstützt es die Hautregeneration durch Förderung der Zellneubildung und Gewebereparatur.
Pentylene Glycol erhöht die Wasserbindungsfähigkeit der Haut und wirkt zusätzlich antimikrobiell.
Entzündete, aufgekratzte Haut und Windelekzem
Hyposens® Kids AKUTEntzündete Haut – insbesondere im Windelbereich – tritt bei Säuglingen und Kleinkindern häufig auf. Das sogenannte Windelekzem, medizinisch als irritatives Kontaktekzem bezeichnet, entsteht durch den anhaltenden Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin und Stuhl sowie durch Reibung und Feuchtigkeit innerhalb der Windel. Diese Einflüsse können die Hautbarriere reizen, wodurch die Haut gerötet, schuppig und entzündet wirken kann.
Ein weiteres häufiges Problem bei entzündeter Haut ist das Aufkratzen der betroffenen Bereiche. Juckreiz und Brennen, die mit der Entzündung einhergehen, führen oft dazu, dass Kinder die Haut kratzen. Dadurch können die Hautstellen zusätzlich geschädigt werden und bestehende Entzündungen entstehen oder sich verstärken.
Zur Vorbeugung und Behandlung sollten die betroffenen Hautbereiche regelmäßig gereinigt und die Windel häufig gewechselt werden. Wichtig ist außerdem, die Haut trocken zu halten und ausreichend zu belüften. Eine geeignete Hautpflege spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Hyposens® Kids AKUT CremeLotion mit Mikrosilber, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin besitzt hautpflegende und beruhigende Eigenschaften und wirkt zusätzlich antimikrobiell sowie antimykotisch.
Mikrosilber besteht aus reinem Silber und kann juckreizlindernd wirken. Es bildet auf der Haut einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch die Besiedelung mit Bakterien und Pilzen reduzieren. So kann es die Abheilung unterstützen und gleichzeitig das Risiko neuer Infektionen verringern. Dabei sind keine Resistenzen bekannt. Zusätzlich kann Mikrosilber entzündlichen Prozessen auf der Haut entgegenwirken. Im Unterschied zu Nanosilber verbleibt Mikrosilber auf der Hautoberfläche, dringt nicht in tiefere Hautschichten ein und kann nicht als Feinstaub eingeatmet werden. Es lässt sich durch Waschen oder Baden leicht wieder entfernen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A, E sowie Vitaminen des B-Komplexes und enthält außerdem Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren und bildet eine schützende Barriere, die den Feuchtigkeitsverlust reduziert. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor dem Austrocknen. Durch Vitamin E und Antioxidantien kann sie die Regeneration der Haut unterstützen. Zusätzlich besitzt sie entzündungshemmende Eigenschaften und kann Rötungen, Brennen und Reizungen empfindlicher oder irritierter Haut lindern.
Dexpanthenol ist besonders für seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften bekannt – vor allem bei irritierter Haut. Es unterstützt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann es die Hautheilung fördern, indem es die Zellerneuerung und Gewebereparatur unterstützt.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt als feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es kann tiefer in die Haut eindringen als Hyaluronsäure und dadurch auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit versorgen. Glycerin unterstützt die Geschmeidigkeit der Haut, stärkt die Hautbarriere und wirkt beruhigend. Zusätzlich kann es die Wundheilung unterstützen, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration fördern.
Juckreiz
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 27
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
Juckreiz auf der Haut ist ein häufiges Symptom, unter dem viele Menschen leiden. Er kann durch unterschiedliche Ursachen ausgelöst werden, darunter trockene Haut, Allergien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis sowie Reizungen durch Umwelteinflüsse. Juckreiz kann sehr belastend sein und dazu führen, dass betroffene Personen kratzen möchten, wodurch die Haut zusätzlich gereizt und der Zustand weiter verschlechtert werden kann.
Bei der Behandlung von Juckreiz sollte zunächst die Ursache ermittelt werden, um den Juckreiz gezielt zu reduzieren.
Kann die Ursache nicht behoben werden oder soll kurzfristig Linderung geschaffen werden, empfiehlt sich die Anwendung milder und parfümfreier Lotionen und Cremes mit juckreizlindernden und gegebenenfalls feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen.
Verzichten Sie außerdem auf heißes Duschen oder Baden, da dies die Haut zusätzlich austrocknen kann. Empfehlenswert sind stattdessen lauwarme Bäder mit rückfettenden Zusätzen – wie beispielsweise Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl mit Avocado- und Mandelöl sowie dem juckreizlindernden Polidocanol. Auch Kälteanwendungen, beispielsweise ein kalter, feuchter Waschlappen, können zur Linderung beitragen.
Für die Pflege nach der Reinigung juckreizgeplagter Haut können – sofern ärztlich nicht anders verordnet – Cremes oder Lotionen mit dem gut verträglichen Lokalanästhetikum Polidocanol verwendet werden. Dazu zählen beispielsweise Lactel® N°21 (Polidocanol, Urea), Lactel® N°27 (Polidocanol, Dexpanthenol), Hyposens® Lotion oder Hyposens® Creme (Urea, Polidocanol und Modukine). Die drei Lotionen sowie die Hyposens® Creme enthalten zusätzlich feuchtigkeitsspendende Bestandteile zur Unterstützung der Hautpflege. Bei leichten Verbrennungen – beispielsweise Sonnenbrand – kann die Kombination aus heilungsförderndem Dexpanthenol und juckreizlinderndem Polidocanol, wie in Lactel® N°27 enthalten, sinnvoll sein.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam reduzieren, indem das Empfinden von Hautreizungen abgeschwächt wird. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut, wirkt feuchtigkeitsspendend und trägt dazu bei, die oberen Hautschichten geschmeidig zu halten, indem es die Hautfeuchtigkeit reguliert. Zudem unterstützt Urea die natürliche Abschuppung der Haut, wodurch trockene Haut glatter erscheinen kann. Darüber hinaus wirkt Urea hautberuhigend und antimikrobiell und eignet sich daher besonders für sensible und empfindliche Haut.
Dexpanthenol zeichnet sich insbesondere bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Zusätzlich kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Zellerneuerung und die Reparatur des Gewebes fördert.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Modukine® gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Auf die Haut aufgetragen kann Modukine® den Juckreiz in vergleichbarer Weise wie eine 0,5 %ige Hydrokortison-Anwendung reduzieren, langanhaltend Hautrötungen mindern sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Lichen Sclerosus
Hyposens® FettcremeLichen sclerosus ist die häufigste nicht infektiöse, chronische Hauterkrankung, die vor allem den äußeren Genitalbereich betrifft. Sie wird weder durch Infektionen noch durch allergische Reaktionen verursacht. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die genaue Ursache von Lichen sclerosus ist bislang nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass das Immunsystem unter anderem durch Stress beeinflusst wird.
Schätzungen zufolge ist etwa jede 50. Frau von Lichen sclerosus betroffen.
Die Erkrankung kann die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen: Schmerzen, Juckreiz und Veränderungen im Genitalbereich werden häufig als sehr belastend empfunden. Manche Frauen schämen sich, erleben ein verändertes Körpergefühl oder haben Angst vor weiteren Krankheitsschüben.
Sprechen Sie daher offen mit Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen über mögliche Beschwerden.
Die Symptome entwickeln sich oftmals schleichend und lassen sich anfangs nicht immer eindeutig zuordnen. Bei vielen Frauen treten erste Beschwerden bereits vor den Wechseljahren auf, verschwinden teilweise über Jahre und führen erst zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu Problemen. Dadurch suchen viele Betroffene erst spät ärztliche Unterstützung. Umso wichtiger ist es, bei ersten Anzeichen frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
Typische sichtbare Symptome von Lichen sclerosus können Frauen häufig selbst erkennen:
- Wundsein und starke Hautrötungen nach dem Geschlechtsverkehr
- Empfindliche Haut, die schnell einreißt
- Weiße Flecken, die sich in Form einer Acht im Bereich von Vulva oder Anus zeigen
- Wunde Hautstellen und Vernarbungen
- Blasse und dünne Haut
- Einblutungen
- Verdickte weiße Hautbereiche
- Verhärtungen und Einrisse
Während der Kortisontherapie sowie auch in beschwerdefreien Phasen sollte die Haut konsequent mit fetthaltigen Produkten wie Hyposens® Fettcreme gepflegt werden.
Die anschließende Pflege nach der Kortisontherapie ist besonders wichtig. Die mehrmals tägliche Anwendung – auch nach dem Abklingen der Beschwerden – einer Fettcreme ohne Duft- und Konservierungsstoffe wie Hyposens® Fettcreme hat sich bewährt. Sie wirkt pflegend, hydratisierend, entzündungshemmend und juckreizlindernd. Hyposens Fettcreme kann täglich mehrmals und über einen unbegrenzten Zeitraum angewendet werden und zeigt keine bekannten Nebenwirkungen.
Ichthyose
- Lactel® N° 10
- Lactel® N° 11
Ichthyose ist ein Sammelbegriff für Verhornungsstörungen der Haut, die den gesamten Körper betreffen können.
Ichthyosen werden meist durch genetische Defekte verursacht und sind nicht ansteckend.
Genetisch bedingte Ichthyosen sind bislang nicht heilbar.
Typisch für die Erkrankung ist eine extrem trockene, schuppige und verhärtete Haut.
Der Begriff „Ichthyose“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Fisch“, da die Haut häufig an Fischschuppen erinnert.
Zu den typischen Symptomen zählen trockene und schuppige Hautstellen mit feinen oder großen Schuppen, die besonders an Armen, Beinen und dem Rumpf auftreten, seltener im Gesicht.
Begleitend können Juckreiz sowie verdickte, harte und rissige Hautstellen auftreten.
Auch Nagelveränderungen oder Hautinfektionen sind mögliche Begleiterscheinungen.
Die Behandlung besteht meist in der regelmäßigen Anwendung von Feuchtigkeitscremes, keratolytischen (hornlösenden) Mitteln und teilweise Medikamenten, welche die Hauterneuerung beeinflussen.
Die frühere Annahme, häufiges Baden würde den Säureschutz- und Fettmantel der Haut bei Ichthyose stark belasten, wird in der aktuellen S1-Leitlinie von Dermatolog*innen widerlegt.
Eine gezielte Badetherapie von etwa 10 bis 20 Minuten mit pflegenden Zusätzen wie Ölen – beispielsweise Lactel N°10 mit Avocado- und Mandelöl oder Lactel N°11 mit Polidocanol sowie Avocado- und Mandelöl – kann helfen, Schuppen und Überverhornungen aufzuweichen und anschließend leichter zu entfernen.
Nach dem Baden sollte die Haut jedoch mit einer rückfettenden Pflege versorgt werden, um ein Austrocknen zu vermeiden.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium.
Die Fettsäuren Omega 6 und Omega 3 unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E.
Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und hilft besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol trägt zur effektiven Unterdrückung des Juckreizes bei, indem die Wahrnehmung von Hautreizungen vermindert wird.
Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.