
Lactel® N°13 Duschgel: Bei Psoriasis, Neurodermitis und sehr trockener Haut
Lactel® N°13 Duschgel mit Rückfettungskomplex ist eine seifenfreie schonende Hautwaschemulsion, die speziell für das tägliche Waschen und Duschen psoriatischer, neurodermitischer, trockener und empfindlicher Haut entwickelt wurde.
Der spezielle Rückfettungskomplex der auch nach dem Waschen oder Duschen auf der Haut verbleibt, bewirkt eine ausgeprägte Rückfettung der Haut. So wird der erhöhte Wasserverlust vermindert und der Austrocknung der Haut entgegengewirkt. Der hautfreundliche pH-Wert erhält die Funktion des natürlichen Säureschutzmantels. So bleibt die Barrierefunktion der Haut intakt, die Haut wird auf natürliche Weise geschützt.
Durch den Verzicht auf Betaine, Duft- und Farbstoffe sowie die Verwendung dermatologisch ausgewählter Inhaltsstoffe ist Lactel® N°13 besonders gut hautverträglich.
Der spezielle Rückfettungskomplex der auch nach dem Waschen oder Duschen auf der Haut verbleibt, bewirkt eine ausgeprägte Rückfettung der Haut. So wird der erhöhte Wasserverlust vermindert und der Austrocknung der Haut entgegengewirkt. Der hautfreundliche pH-Wert erhält die Funktion des natürlichen Säureschutzmantels. So bleibt die Barrierefunktion der Haut intakt, die Haut wird auf natürliche Weise geschützt.
Durch den Verzicht auf Betaine, Duft- und Farbstoffe sowie die Verwendung dermatologisch ausgewählter Inhaltsstoffe ist Lactel® N°13 besonders gut hautverträglich.
Eigenschaften
Lactel® N°13 ist frei von: Betainen, Farb- und Duftstoffen
Indikation
Therapiebegleitend bei Psoriasis, Neurodermitis, Waschekzem und Puritus senilis. Basispflege für die sehr trockene Haut, Altershaut und Kinderhaut.
Anwendung
Für Säuglinge und Kleinkinder geeignet. Die Haut gut anfeuchten, einige Spritzer Lactel® N°13 in die Hand oder direkt auf die Haut bringen und sanft waschen. Anschließend mit klarem Wasser abspülen und mit einem Handtuch sanft trockentupfen.
Zusammensetzung
Aqua, Glycerin, Disodium Cocoamphodiacetate, Sodium Laureth Sulfate, Sodium Cocoamphoacetate, Citric Acid, PEG-120 Methyl Glucose Dioleate, PEG-7 Glyceryl Cocoate, Sodium Cocoyl Glutamate, Polyquaternium-6, Sodium EDTA, Sodium Chloride, Tocopherol, Sodium Benzoate, Potassium Sorbate.
Gegenanzeige
Nicht mit den Augen in Berührung bringen. Erhöhte Rutschgefahr in Duschen und Wannen! Nur zur äußeren Anwendung bestimmt.
Kundenbewertung
Die hautpflegende LACTEL Nr.13 Duschemulsion m. Rueckfettung reinigt sanft die Haut. pH-Hautfreundlich, reinigt extra-mild, enthält rückfettende Substanzen und schützt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust. Sehr empfehlenswert.
schrieb Anonym bei medpex.de
Packungsgröße:
PZN 04408324 Lactel® N° 13 Duschgel 250 ml
Welche Hautpflege ist die Richtige für meinen Hauttyp?
Neurodermitis und atopisches Ekzem
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
- Hyposens® Fettcreme
- Hyposens® Kids CremeLotion
- Hyposens® Kids akut CremeLotion
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
Neurodermitis und atopisches Ekzem beschreiben dieselbe Hauterkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven. Während „Neurodermitis“ der umgangssprachliche Begriff ist, stellt „atopisches Ekzem“ die medizinisch korrekte Bezeichnung dar.
Das atopische Ekzem ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit wiederkehrenden Schüben. Die Haut zeigt sich trocken, empfindlich und stark gerötet, begleitet von intensivem Juckreiz. Häufig beginnt die Erkrankung bereits im Säuglings- oder Kindesalter und betrifft insbesondere Kopfhaut, Gesicht, Hände, Arme und Beine.
Bei Säuglingen treten die ersten Symptome oftmals im Gesicht und auf der behaarten Kopfhaut auf. Typisch ist dabei Milchschorf – eine gelblich-weiße Schuppenkruste auf geröteter Haut. Der Name entstand aufgrund der Ähnlichkeit zu angebrannter Milch.
In den meisten Fällen liegt dem atopischen Ekzem eine genetisch bedingte Störung der Hautbarriere zugrunde, wodurch die Haut empfindlicher auf äußere Einflüsse reagiert. Die genaue Ursache ist bislang nicht vollständig geklärt. Verschiedene Faktoren scheinen an der Entstehung beteiligt zu sein, darunter eine geschwächte Hautbarriere, Textilien wie Wolle, Infektionen, bestimmte Lebensmittel, Hitze, Kälte sowie psychische Belastungen wie Stress.
Typische Beschwerden sind entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) mit starkem, belastendem Juckreiz, die schubweise auftreten. Auf symptomfreie Phasen folgen häufig Zeiträume mit ausgeprägten Beschwerden, da das Immunsystem überreagiert und Entzündungsprozesse auslöst.
Basispflege: Menschen mit atopischem Ekzem bzw. Neurodermitis sollten ihre Haut täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgen. Dadurch können symptomfreie Intervalle häufig verlängert und der Bedarf an kortisonhaltigen Cremes oder Salben reduziert werden. Die Pflegeprodukte sollten möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, um das Risiko zusätzlicher Kontaktallergien zu minimieren.
Für die tägliche Basispflege haben wir verschiedene Rezepturen entwickelt, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Vorlieben von Kindern und Erwachsenen abgestimmt sind.
- Hyposens® Lotion (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Creme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Fettcreme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Kids CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Hyposens® Kids akut CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Lactel® N° 17 (Urea)
- Lactel® N° 21 (Urea und Polidocanol)
Dusch- und Badegewohnheiten: Empfehlenswert ist das Duschen mit lauwarmem Wasser und einem besonders milden, seifenfreien Duschgel wie Lactel® N° 13. Für Vollbäder eignen sich die Dusch- und Badeöle
Lactel® N° 10 (mit Avocadoöl und Mandelöl) sowie Lactel® N°11 (mit Avocadoöl, Mandelöl und Polidocanol).
Ernährung: Das Führen eines Ernährungstagebuchs kann hilfreich sein, um mögliche Lebensmittelallergien oder -unverträglichkeiten zu erkennen. Häufige Auslöser sind Milchprodukte, Eier, Nüsse und Weizen. Unterstützend kann der Verzehr entzündungshemmender Lebensmittel wirken, beispielsweise fettreicher Fisch wie Lachs oder Makrele, ebenso Nüsse, Samen, Obst, Gemüse, Joghurt, Kefir und Sauerkraut. Zudem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um die Haut auch von innen zu unterstützen.
Umweltbedingungen: Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte idealerweise zwischen 40–60 % liegen, damit die Haut nicht zusätzlich austrocknet. Ein Luftbefeuchter kann hierbei hilfreich sein. Ebenso empfiehlt sich ein möglichst allergenarmes Wohnumfeld. Regelmäßiges Staubsaugen sowie das Waschen der Bettwäsche können dazu beitragen, Staub und Tierhaare zu reduzieren. Da Stress Neurodermitis verschlechtern kann, sind Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen oft sinnvoll.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen und gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Beim Auftragen auf die Haut kann Modukine® den Juckreiz vergleichbar mit einer 0,5%igen Hydrokortison-Dosis lindern, Hautrötungen nachhaltig reduzieren sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Polidocanol kann das Juckreizempfinden wirksam reduzieren, indem die Wahrnehmung von Hautreizungen gehemmt wird. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut. Der Wirkstoff spendet Feuchtigkeit und unterstützt die Geschmeidigkeit der oberen Hautschichten, indem er den Feuchtigkeitshaushalt reguliert. Darüber hinaus fördert Urea die natürliche Abschuppung der Haut, wodurch trockene Haut glatter erscheint. Zusätzlich wirkt Urea hautberuhigend und antimikrobiell und eignet sich daher besonders für empfindliche Haut.
Panthenol überzeugt durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften. Es unterstützt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann Panthenol die Hautregeneration fördern, indem es die Zellerneuerung und Gewebereparatur unterstützt. Gereizte oder empfindliche Haut kann dadurch beruhigt werden.
Mikrosilber bildet auf der Hautoberfläche einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm. Dadurch kann die Ansiedlung unerwünschter Bakterien und Pilze reduziert werden. Mikrosilber verbleibt auf der Hautoberfläche und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Sheabutter ist reich an Fett- und Triterpenölsäuren und hilft dabei, eine schützende Barriere auf der Haut zu bilden sowie Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor dem Austrocknen. Dank Vitamin E und Antioxidantien unterstützt Sheabutter zudem die Hautregeneration. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften können Rötungen, Brennen und Reizungen bei empfindlicher Haut lindern.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A, E sowie Vitaminen des B-Komplexes und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und besitzt feuchtigkeitsbindende Eigenschaften. Im Vergleich zu Hyaluronsäure dringt Glycerin tiefer in die Haut ein und unterstützt die Hydratation auch in tieferen Hautschichten. Es trägt dazu bei, die Haut geschmeidig zu halten, die Hautbarriere zu schützen und die Haut zu beruhigen. Zusätzlich kann Glycerin die Wundheilung unterstützen, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration fördern.
Psoriasis
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
Psoriasis ist eine entzündliche und nicht ansteckende Hauterkrankung. Die Veranlagung dazu kann vererbt werden. Typische Anzeichen sind klar abgegrenzte, gerötete Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen sowie starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft meist schubweise. Zwar ist Psoriasis bislang nicht heilbar, sie lässt sich jedoch häufig gut behandeln.
Die genaue Ursache der Psoriasis ist bis heute nicht vollständig geklärt. Sie zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen das körpereigene Abwehrsystem irrtümlich die eigene Haut angreift. Ein Zusammenhang mit mangelnder Hygiene besteht nicht.
Besonders häufig zeigt sich Psoriasis an Armen, Beinen, der Kopfhaut und im Stirnbereich. Diese Körperregionen gehören unabhängig von Alter, Geschlecht oder Krankheitsverlauf zu den am häufigsten betroffenen Bereichen. Auch Kinder können an Psoriasis erkranken. Neben der Haut können zudem Gelenke oder innere Organe durch entzündliche Prozesse betroffen sein.
Bereits im frühen Stadium einer Kopfhaut-Psoriasis treten typische Hautveränderungen auf. Die entzündeten Stellen reichen häufig über den Haaransatz hinaus bis zu den Schläfen oder in den Nackenbereich. Die betroffenen Hautareale sind gerötet, stark schuppend und gehen oft mit unangenehmem Juckreiz einher.
Mit einer geeigneten Behandlung lassen sich die Beschwerden und Auswirkungen der Psoriasis jedoch häufig gut kontrollieren. Das ist besonders wichtig, da sichtbare Hautveränderungen und Schuppenbildung das Wohlbefinden und das Selbstvertrauen der Betroffenen oftmals erheblich beeinträchtigen – insbesondere dann, wenn die Psoriasis im Gesicht sichtbar ist.
Die Behandlung durch einen Dermatologen zielt darauf ab, die übermäßige Schuppenbildung zu regulieren und die Entzündung zu reduzieren. Dafür stehen verschiedene äußerlich anzuwendende Präparate zur Verfügung.
Basistherapie & Hautpflege
Eine rückfettende Hautpflege unterstützt die geschädigte Hautbarriere und hält die Haut geschmeidig. Für die tägliche Reinigung beim Duschen empfiehlt sich ein mildes, seifenfreies Duschgel ohne Cocamidopropylbetain und ohne Duftstoffe, beispielsweise Lactel® N° 13 Duschemulsion mit Rückfettungskomplex.
Zur zusätzlichen Feuchtigkeitsversorgung sollte die Haut nach der Reinigung mit einer gut verträglichen, feuchtigkeitsspendenden Lotion gepflegt werden, zum Beispiel mit Lactel® N° 17 mit 5 % Urea.
Begleitend zur Therapie kann zudem ein lauwarmes Bad oder das Einölen der Haut nach dem Duschen sinnvoll sein. Hautberuhigende Öle wie Avocadoöl und Mandelöl in Kombination mit juckreizlinderndem Polidocanol – wie in Lactel® N° 11 enthalten – eignen sich hierfür besonders gut.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol kann Juckreiz wirksam lindern, indem es die Wahrnehmung von Hautreizungen reduziert. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Trockene und chronisch trockene Haut
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 29
- Lactel® N° 27
- Fabitop®
Medizinisch wird chronisch trockene Haut als „Xerosis cutis“ bezeichnet und tritt besonders in der kalten Jahreszeit häufig auf. Betroffen sind vor allem Säuglinge, ältere Menschen sowie Personen mit atopischer Veranlagung. Die Ursache für trockene Haut liegt hauptsächlich in einer verminderten Talgproduktion sowie einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust. Die Störung kann genetisch bedingt sein, entsteht jedoch meist erworben durch äußere Faktoren wie kalte Luft, überheizte Räume oder stark entfettende Hautpflegeprodukte. Typische Anzeichen sind trockene, raue Haut, Schuppung und Juckreiz. Bei längerem Verlauf können sich Entzündungen entwickeln, außerdem ist ein Übergang zu einem Ekzem möglich. Typischerweise sind Schienbeine, Unterarme und Hände betroffen.
Eine Sonderform der chronisch trockenen Haut stellt der Altersjuckreiz, auch als Pruritus senilis bezeichnet, dar.
Der chronische Pruritus senilis beschreibt anhaltenden Juckreiz, der länger als 6 Wochen besteht und ausschließlich ältere Menschen betrifft. Etwa 14 % der Bevölkerung in Deutschland leiden unter chronischem Juckreiz, wobei die Häufigkeit mit steigendem Alter deutlich zunimmt. Bei über 60-Jährigen sind bis zu 20 % betroffen, bei über 80-Jährigen sogar bis zu 30 %. Die Ursachen von Juckreiz sind vielfältig. Neben Hauterkrankungen können auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen juckende Hautsymptome auslösen.
Ein zentrales Merkmal des Pruritus senilis ist die sehr dünne, trockene und empfindliche Haut (Hautatrophie). Mit zunehmendem Alter nehmen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut ab, wodurch sie trockener wird und schneller auf Reize reagiert. Zusätzlich ist die Hautbarriere im Alter eingeschränkt, was die Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen erhöht. Auch die verringerte Talg- und Schweißproduktion trägt zur Hauttrockenheit bei. Ebenso spielen altersbedingte Veränderungen der Nervenfunktionen eine Rolle, wodurch Juckreiz intensiver wahrgenommen oder leichter ausgelöst werden kann.
Was hilft bei (chronisch) trockener Haut?
Hautpflege
Die Grundlage der Behandlung ist eine konsequente Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und juckreizlindernden Lotionen, Cremes und Duschemulsionen sowie der Verzicht auf reizende Hautreinigung mit heißem Wasser und alkalischen Seifen.
Beim Duschen sollte ein seifenfreies Duschgel mit Rückfettungskomplex wie Lactel® N° 13 verwendet werden. Es versorgt die Haut bereits während der Reinigung mit Feuchtigkeit, ohne sie zu belasten.
Feuchtigkeitsspendende Lotionen mit Urea (Lactel® N°17 mit 5% Urea) sowie Polidocanol (Lactel® N°21 mit 5% Urea und 3% Polidocanol) helfen dabei, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen und den quälenden Juckreiz zu lindern.
Lotionen mit Dexpanthenol (Lactel® N°26 mit 5% Dexpanthenol sowie Lactel® N°27 mit 5% Dexpanthenol und 3% Polidocanol) wirken entzündungshemmend, unterstützen die Hautregeneration und besitzen ebenfalls feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Bei bakteriell infizierten Hautarealen kann der Wirkstoff Pentylene Glycol mit seiner antimikrobiellen Wirkung, wie er auch in der Fabitop® Basiscreme enthalten ist, eine sinnvolle unterstützende Maßnahme sein.
Ernährung
Es wird empfohlen, auf Kaffee, scharf gewürzte Speisen, Alkohol sowie histaminreiche Lebensmittel zu verzichten. Der Histamingehalt steigt insbesondere bei länger gereiften oder gelagerten Lebensmitteln. Dazu zählen unter anderem gereifter Käse, Schinken, Rotwein, Sauerkraut, Hefebrot, Fisch sowie Wurst- und Fleischwaren. Tragen Sie zudem luftige und bequeme Kleidung. Um die Haut ausreichend zu versorgen, sollte regelmäßig und ausreichend getrunken werden. Je nach Körpergewicht und -größe werden etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit täglich empfohlen.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt stark feuchtigkeitsspendend, indem es den Feuchtigkeitsgehalt der oberen Hautschichten reguliert. Zudem unterstützt Urea die natürliche Abschuppung, wodurch die Haut glatter wird. Es wirkt zusätzlich antimikrobiell und hautberuhigend und eignet sich besonders für empfindliche Haut.
Polidocanol lindert Juckreiz, indem es die Wahrnehmung von Hautreizungen reduziert. Zusätzlich besitzt es aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Dexpanthenol zeichnet sich durch seine ausgeprägten feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften insbesondere bei irritierter Haut aus. Es stärkt die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor äußeren Belastungen. Zudem kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Zellneubildung und Geweberegeneration fördert.
Pentylene Glycol erhöht die Wasserbindung der Haut und wirkt zusätzlich antimikrobiell.
Entzündete, Aufgekratzte Haut und Windelekzem
Hyposens® Kids AKUTEntzündete Haut – insbesondere im Windelbereich – gehört zu den häufigen Hautproblemen bei Säuglingen und Kleinkindern. Das sogenannte Windelekzem, medizinisch auch als irritatives Kontaktekzem bezeichnet, entsteht durch den dauerhaften Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin und Stuhl sowie durch Feuchtigkeit und Reibung innerhalb der Windel. Diese Einflüsse können die Hautbarriere reizen, wodurch die Haut gerötet, schuppig und entzündet erscheinen kann.
Ein weiteres häufig auftretendes Problem bei entzündeter Haut ist das Aufkratzen der betroffenen Bereiche. Der mit der Entzündung verbundene Juckreiz und das Brennen führen häufig dazu, dass Kinder an den betroffenen Stellen kratzen. Dadurch kann die Haut zusätzlich geschädigt werden und Entzündungen können neu entstehen oder sich verstärken.
Zur Vorbeugung und Behandlung sollte die Haut regelmäßig gereinigt und die Windel häufig gewechselt werden. Zudem ist es wichtig, die Haut trocken zu halten und ausreichend zu belüften. Eine passende Hautpflege ist dabei unverzichtbar.
Hyposens® Kids AKUT CremeLotion mit Mikrosilber, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin besitzt hautpflegende und hautberuhigende sowie antimikrobielle und antimykotische Eigenschaften.
Mikrosilber besteht aus reinem Silber und wirkt juckreizlindernd. Auf der Haut bildet es einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch die Besiedlung mit Bakterien und Pilzen vermindern. Dadurch kann nicht nur die Abheilung unterstützt, sondern auch das Risiko erneuter Infektionen reduziert werden. Zudem sind keine Resistenzen bekannt. Mikrosilber kann außerdem übermäßiges Keimwachstum hemmen und entzündlichen Prozessen auf der Haut entgegenwirken. Im Unterschied zu Nanosilber verbleibt Mikrosilber auf der Hautoberfläche, dringt nicht in tiefere Hautschichten ein und kann nicht als Feinstaub eingeatmet werden. Es lässt sich durch Waschen oder Baden leicht wieder entfernen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E sowie Vitaminen des B-Komplexes und enthält zusätzlich Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren tragen zum Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut bei.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren und bildet eine schützende Barriere, die den Feuchtigkeitsverlust verringern kann. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor dem Austrocknen. Durch Vitamin E und Antioxidantien kann sie die Regeneration der Haut unterstützen. Zusätzlich besitzt sie entzündungshemmende Eigenschaften und kann Rötungen, Brennen sowie Reizungen empfindlicher oder irritierter Haut lindern.
Dexpanthenol ist besonders für seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften bekannt – vor allem bei gereizter Haut. Es unterstützt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann es die Hautheilung fördern, indem es die Zellerneuerung und die Reparatur des Gewebes unterstützt.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt als feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es kann tiefer in die Haut eindringen als Hyaluronsäure und dadurch auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit versorgen. Glycerin hält die Haut geschmeidig, unterstützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Darüber hinaus kann es die Wundheilung fördern, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration unterstützen.
Juckreiz
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 27
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
Juckreiz auf der Haut ist ein häufiges Symptom, von dem viele Menschen betroffen sind. Er kann unterschiedliche Ursachen haben, darunter trockene Haut, Allergien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis sowie Reizungen durch Umwelteinflüsse. Juckreiz kann sehr belastend sein und dazu führen, dass betroffene Personen die Haut kratzen möchten, wodurch diese zusätzlich gereizt und der Hautzustand weiter verschlechtert werden kann.
Bei der Behandlung von Juckreiz sollte zunächst die zugrunde liegende Ursache identifiziert werden, um den Juckreiz gezielt zu reduzieren.
Lässt sich die Ursache nicht beheben oder soll das Problem kurzfristig gelindert werden, empfiehlt sich die Anwendung milder und parfümfreier Lotionen und Cremes mit juckreizlindernden und gegebenenfalls feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen.
Verzichten Sie außerdem auf heißes Duschen oder Baden, da dies die Haut zusätzlich austrocknen kann. Empfehlenswert sind stattdessen lauwarme Bäder mit rückfettenden Zusätzen – beispielsweise Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl mit Avocado- und Mandelöl sowie dem juckreizlindernden Inhaltsstoff Polidocanol. Auch Kälteanwendungen, wie ein kalter, feuchter Waschlappen, können zur Linderung beitragen.
Für die Pflege nach der Reinigung juckreizgeplagter Haut können – sofern ärztlich nicht anders verordnet – Cremes oder Lotionen mit dem gut verträglichen Lokalanästhetikum Polidocanol verwendet werden. Dazu zählen beispielsweise Lactel® N°21 (Polidocanol, Urea), Lactel® N°27 (Polidocanol, Dexpanthenol), Hyposens® Lotion oder Hyposens® Creme (Urea, Polidocanol und Modukine). Die drei Lotionen sowie die Hyposens® Creme enthalten zusätzlich gut verträgliche feuchtigkeitsspendende Bestandteile zur Unterstützung der Hautpflege. Bei leichten Verbrennungen – beispielsweise Sonnenbrand – kann die Kombination aus heilungsförderndem Dexpanthenol und juckreizlinderndem Polidocanol, wie in Lactel® N°27 enthalten, sinnvoll sein.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam reduzieren, indem das Empfinden von Hautreizungen abgeschwächt wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil unserer Haut, wirkt feuchtigkeitsspendend und trägt dazu bei, die oberen Hautschichten geschmeidig zu halten, indem es die Hautfeuchtigkeit reguliert. Zusätzlich unterstützt Urea die natürliche Abschuppung der Haut, wodurch trockene Haut glatter erscheinen kann. Urea wirkt außerdem antimikrobiell und hautberuhigend und eignet sich daher besonders für sehr sensible und empfindliche Haut.
Dexpanthenol zeichnet sich insbesondere bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Zusätzlich kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Zellerneuerung und die Reparatur des Gewebes fördert.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Modukine® gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Auf die Haut aufgetragen kann Modukine® den Juckreiz in vergleichbarer Weise wie eine Anwendung mit 0,5 % Hydrokortison reduzieren, Hautrötungen langanhaltend mindern sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Lichen Sclerosus
Hyposens® FettcremeBei Lichen sclerosus handelt es sich um die häufigste nicht infektiöse, chronische Hauterkrankung, die überwiegend den äußeren Genitalbereich betrifft und weder durch Infektionen noch durch allergische Prozesse ausgelöst wird. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die genaue Ursache von Lichen sclerosus ist bislang nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass das Immunsystem unter anderem auf Stress reagiert.
Schätzungen zufolge ist etwa jede 50. Frau von Lichen sclerosus betroffen.
Lichen sclerosus kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen: Schmerzen, Juckreiz und Veränderungen im Genitalbereich werden von vielen Betroffenen als sehr belastend empfunden. Einige Frauen schämen sich, leiden unter einem veränderten Körpergefühl oder haben Angst vor erneuten Krankheitsschüben.
Sprechen Sie das Thema daher aktiv bei Ihrer/m Gynäkologin/en an.
Die Symptome entwickeln sich häufig schleichend und lassen sich anfangs nicht immer eindeutig zuordnen. Bei vielen Frauen treten erste Beschwerden bereits vor den Wechseljahren auf, verschwinden mitunter über Jahre hinweg und verursachen erst später erneut Probleme. Dadurch suchen viele Betroffene erst spät ärztliche Hilfe auf. Umso wichtiger ist es, bei den genannten Anzeichen frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt zu konsultieren.
Die typischen sichtbaren Symptome von Lichen sclerosus können Frauen oftmals selbst erkennen:
- Wundsein und starke Hautrötungen nach dem Geschlechtsverkehr
- Empfindliche Haut, die schnell einreißt
- Weiße Flecken in Form einer Acht im Bereich von Vulva oder Anus
- Wunde Hautstellen und Vernarbungen
- Blasse und dünne Haut
- Einblutungen
- Verdickte weiße Hautbereiche
- Verhärtungen und Hautrisse
Die anschließende Pflege nach der Kortisontherapie ist besonders wichtig. Die mehrfache tägliche Anwendung – auch nach dem Abklingen der Beschwerden – einer Fettcreme ohne Duft- und Konservierungsstoffe wie Hyposens® Fettcreme hat sich bewährt. Sie wirkt gleichzeitig pflegend, hydratisierend, entzündungshemmend und juckreizlindernd. Hyposens Fettcreme kann über einen unbegrenzten Zeitraum mehrmals täglich angewendet werden und weist keine bekannten Nebenwirkungen auf.
Ichthyose
- Lactel® N° 10
- Lactel® N° 11
Ichthyose bezeichnet verschiedene Verhornungsstörungen der Haut, die den gesamten Körper betreffen können.
Die Erkrankungen werden überwiegend durch genetische Veränderungen verursacht und sind nicht ansteckend.
Bis heute gelten genetisch bedingte Ichthyosen als nicht heilbar.
Charakteristisch sind sehr trockene, schuppige und verhärtete Hautbereiche.
Der Name „Ichthyose“ leitet sich vom griechischen Wort für „Fisch“ ab, da die Hautstruktur häufig an Fischschuppen erinnert.
Typische Beschwerden sind trockene Haut und unterschiedlich große Schuppen, die vor allem an Armen, Beinen und dem Rumpf auftreten.
Das Gesicht ist nur selten betroffen.
Zusätzlich können Juckreiz sowie verdickte und rissige Hautstellen entstehen.
Auch Nagelveränderungen und Hautinfektionen sind möglich.
Die Therapie konzentriert sich vor allem auf die regelmäßige Anwendung von feuchtigkeitsspendenden Cremes, hornlösenden Mitteln und gegebenenfalls Medikamenten zur Unterstützung der Hauterneuerung.
Die aktuelle S1-Leitlinie von Dermatolog*innen widerspricht der früheren Annahme, dass häufiges Baden den Säureschutz- und Fettmantel der Haut stark belastet.
Empfohlen wird eine gezielte Badetherapie von etwa 10 bis 20 Minuten.
Pflegende Zusätze wie Lactel N°10 mit Avocado- und Mandelöl oder Lactel N°11 mit Polidocanol sowie Avocado- und Mandelöl können helfen, Schuppen und Verhornungen aufzuweichen.
Dadurch lassen sich diese leichter entfernen.
Im Anschluss sollte die Haut mit rückfettender Pflege behandelt werden, damit sie nicht austrocknet.
Mandelöl enthält die Vitamine D, A und E, den B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium.
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen den Schutzmantel der Haut.
Avocadoöl versorgt die Haut mit Omega-Fettsäuren sowie den Vitaminen A, D und E.
Es unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders für trockene und raue Haut.
Polidocanol kann Juckreiz wirksam lindern, da es die Wahrnehmung von Hautreizungen reduziert.
Zusätzlich wirkt es sanft pflegend und feuchtigkeitsspendend.