
Lactel® N°17 Lotion: Für Psoriasis, atopisches Ekzem und trockene Haut
Lactel® N°17 5% Urea Lotion reguliert intensiv den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der trockenen Haut sowie bei Psoriasis und unterstützt die Wiederherstellung der natürlichen Hautbarrierefunktion.
Urea ist einer der wichtigsten natürlichen Feuchthaltefaktoren und sorgt für die Feuchtigkeitsbindung der Haut. Bei trockener Haut ist diese körpereigene Substanz häufig vermindert. Urea steigert die Wasserbindungsfähigkeit der Haut und trägt auf natürliche Weise zu einer verbesserten Hydratisierung der Haut bei.
Durch den Verzicht auf Duft- und Farbstoffe sowie die Verwendung sorgfältig nach dermatologischen Gesichtspunkten ausgewählter Inhaltsstoffe ist Lactel® N°17 besonders gut hautverträglich.
Urea ist einer der wichtigsten natürlichen Feuchthaltefaktoren und sorgt für die Feuchtigkeitsbindung der Haut. Bei trockener Haut ist diese körpereigene Substanz häufig vermindert. Urea steigert die Wasserbindungsfähigkeit der Haut und trägt auf natürliche Weise zu einer verbesserten Hydratisierung der Haut bei.
Durch den Verzicht auf Duft- und Farbstoffe sowie die Verwendung sorgfältig nach dermatologischen Gesichtspunkten ausgewählter Inhaltsstoffe ist Lactel® N°17 besonders gut hautverträglich.
Eigenschaften
Lactel® N°17 ist frei von: Farb- und Duftstoffen. Lactel® Urea 5% Lotion (500ml) ist zusätzlich ohne Konservierungsstoffe.
Indikation
Therapiebegleitend bei Psoriasis, Neurodermitis, Waschekzem und Puritus senilis. Basispflege für die sehr trockene, Haut, Altershaut und Kinderhaut.
Anwendung
Für Säuglinge und Kleinkinder geeignet. Lactel® N°17 wird je nach individuellem Bedürfnis ein- oder mehrmals täglich aufgetragen und eignet sich:
- zur Basispflege bei trockener und sehr trockener Haut, Kinder- und Altershaut
- zur unterstützenden Pflege bei Neurodermitis und atopischem Ekzem
- zur Basispflege im Anschluss an eine hautärztliche Behandlung
Zusammensetzung
Aqua, Paraffinum Liquidum, Pentylene Glycol, Urea, Petrolatum, Sorbitan Stearate, Cetearyl Alcohol, Polysorbate 60, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Carbomer, Propylene Glycol, Tocopherol, Disodium EDTA, Sodium Hydroxide, Phenoxyethanol, Piroctone Olamine.
Gegenanzeige
Nicht mit den Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen. Nur zur äußeren Anwendung bestimmt.
Packungsgröße:
- PZN 02522441 Lactel® N°17 100 ml Lotion
- PZN 00768043 Lactel® N°17 250 ml Lotion
- PZN 11082308 Lactel® Urea 5% Lotion 500 ml Lotion
Welche Hautpflege ist die Richtige für meinen Hauttyp?
Neurodermitis und atopisches Ekzem
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
- Hyposens® Fettcreme
- Hyposens® Kids CremeLotion
- Hyposens® Kids akut CremeLotion
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
Neurodermitis beziehungsweise atopisches Ekzem beschreiben dieselbe Hauterkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Begriff „atopisches Ekzem“ ist dabei die medizinisch korrekte Bezeichnung für die umgangssprachlich bekannte Neurodermitis.
Das atopische Ekzem ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit wiederkehrenden Schüben. Die Haut ist trocken, empfindlich, stark gerötet und geht häufig mit intensivem Juckreiz einher. Die Erkrankung beginnt oft bereits im Säuglings- oder Kindesalter und betrifft vor allem Kopfhaut, Gesicht, Hände, Arme und Beine.
Bei Babys zeigt sich die Erkrankung häufig zuerst im Gesicht und auf der behaarten Kopfhaut. Dort entsteht oftmals Milchschorf – eine gelblich-weiße Schuppenkruste auf geröteter Haut. Die Bezeichnung entstand aufgrund der Ähnlichkeit zu verbrannter Milch.
Das atopische Ekzem entsteht meist durch eine genetisch bedingte Störung der Hautbarriere, wodurch die Haut empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen wird. Die genaue Ursache ist jedoch bislang nicht vollständig geklärt. Verschiedene Faktoren scheinen die Erkrankung zu begünstigen, darunter eine gestörte Hautbarriere, Textilien wie Wolle, Infektionen, bestimmte Lebensmittel, hohe oder niedrige Temperaturen sowie psychische Belastungen wie Stress.
Typische Beschwerden sind entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) mit starkem Juckreiz, die schubweise auftreten. Auf beschwerdefreie Phasen folgen häufig Zeiten mit teilweise sehr ausgeprägten Symptomen, da das Immunsystem überreagiert und entzündliche Prozesse verstärkt.
Basispflege: Menschen mit atopischem Ekzem bzw. Neurodermitis sollten ihre Haut täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgen. Dadurch lassen sich symptomfreie Zeiträume häufig verlängern und der Bedarf an kortisonhaltigen Cremes oder Salben reduzieren. Die verwendeten Produkte sollten möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, um das Risiko zusätzlicher Kontaktallergien zu verringern.
Für die tägliche Basispflege haben wir unterschiedliche Rezepturen entwickelt, die auf die speziellen Bedürfnisse und Vorlieben von Kindern und Erwachsenen abgestimmt sind.
- Hyposens® Lotion (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Creme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Fettcreme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Kids CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Hyposens® Kids akut CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Lactel® N° 17 (Urea)
- Lactel® N° 21 (Urea und Polidocanol)
Dusch- und Badegewohnheiten: Empfehlenswert ist das Duschen mit lauwarmem Wasser und einem besonders milden, seifenfreien Duschgel wie Lactel® N° 13. Für Vollbäder eignen sich die Dusch- und Badeöle
Lactel® N° 10 (mit Avocadoöl und Mandelöl) sowie Lactel® N°11 (mit Avocadoöl, Mandelöl und Polidocanol).
Ernährung: Ein Ernährungstagebuch kann hilfreich sein, um mögliche Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten zu erkennen. Zu den häufigsten Auslösern zählen Milchprodukte, Eier, Nüsse und Weizen. Der Verzehr entzündungshemmender Lebensmittel kann unterstützend wirken, beispielsweise fettreicher Fisch wie Lachs oder Makrele, aber auch Nüsse, Samen, Obst, Gemüse, Joghurt, Kefir und Sauerkraut. Zudem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, um die Haut auch von innen zu unterstützen.
Umweltbedingungen: Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte möglichst auf einem angenehmen Niveau zwischen 40–60 % gehalten werden, damit die Haut nicht zusätzlich austrocknet. Ein Luftbefeuchter kann dabei hilfreich sein. Ebenso empfiehlt sich ein möglichst allergenarmes Wohnumfeld. Regelmäßiges Staubsaugen und das Waschen der Bettwäsche können dazu beitragen, Staub und Tierhaare zu reduzieren. Da Stress Neurodermitis verstärken kann, sind Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen oft sinnvoll.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen und gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Auf die Haut aufgetragen kann Modukine® den Juckreiz ähnlich wie eine 0,5%ige Hydrokortison-Dosis lindern, Hautrötungen nachhaltig reduzieren sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam reduzieren, indem Hautreizungen abgeschwächt werden. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt feuchtigkeitsspendend. Der Wirkstoff unterstützt die Regulierung der Hautfeuchtigkeit und hält die oberen Hautschichten geschmeidig. Zudem fördert Urea die natürliche Abschuppung der Haut, wodurch trockene Haut glatter erscheinen kann. Durch seine hautberuhigenden und antimikrobiellen Eigenschaften eignet sich Urea besonders gut für empfindliche und sensible Haut.
Panthenol zeichnet sich durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es unterstützt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann Panthenol die Hautregeneration fördern, indem es die Zellerneuerung und Gewebereparatur unterstützt. Dadurch kann gereizte oder empfindliche Haut beruhigt werden.
Mikrosilber bildet auf der Hautoberfläche einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch die Ansiedlung unerwünschter Bakterien und Pilze reduzieren. Mikrosilber verbleibt auf der Hautoberfläche und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Sheabutter ist reich an Fett- und Triterpenölsäuren. Sie bildet eine schützende Barriere auf der Haut und hilft dabei, Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren. Gleichzeitig wirkt sie wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor Austrocknung. Durch Vitamin E und Antioxidantien unterstützt Sheabutter zudem die Hautregeneration. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften können Rötungen, Brennen und Reizungen empfindlicher oder irritierter Haut lindern.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E sowie Vitaminen des B-Komplexes und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl versorgt die Haut mit wertvollen Omega-Fettsäuren sowie den Vitaminen A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und besitzt feuchtigkeitsbindende Eigenschaften. Es dringt tiefer in die Haut ein als Hyaluronsäure und unterstützt dadurch die Hydratation auch in tieferen Hautschichten. Glycerin hält die Haut geschmeidig, schützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Darüber hinaus kann es die Wundheilung unterstützen, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration fördern.
Psoriasis
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
Psoriasis ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung. Die Veranlagung dazu ist genetisch bedingt. Typische Anzeichen sind klar abgegrenzte rote Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen sowie starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft meist schubweise. Obwohl Psoriasis bislang nicht heilbar ist, lässt sie sich häufig gut behandeln.
Die genaue Ursache der Psoriasis ist bisher nicht vollständig geklärt. Sie wird als Autoimmunerkrankung eingestuft, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die eigene Haut angreift. Ein Zusammenhang mit mangelnder Hygiene besteht nicht.
Besonders häufig tritt Psoriasis an Armen, Beinen, der Kopfhaut und der Stirn auf. Diese Bereiche zählen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Krankheitsstadium zu den am häufigsten betroffenen Körperregionen. Auch Kinder können an Psoriasis erkranken. Neben der Haut können ebenfalls Gelenke oder innere Organe von entzündlichen Reaktionen betroffen sein.
Bereits im frühen Stadium der Kopfhaut-Psoriasis zeigen sich typische Hautveränderungen. Die entzündeten Stellen reichen oft über den Haaransatz hinaus bis zu den Schläfen oder in den Nackenbereich. Die betroffenen Hautstellen sind gerötet, schuppen stark und verursachen häufig unangenehmen Juckreiz.
Durch eine geeignete Behandlung lassen sich die Symptome und Auswirkungen der Psoriasis jedoch häufig gut kontrollieren. Das ist besonders wichtig, da die sichtbaren Hautveränderungen und Schuppen das Wohlbefinden und Selbstvertrauen vieler Betroffener stark beeinträchtigen können – insbesondere dann, wenn die Psoriasis im Gesicht sichtbar ist.
Die Behandlung durch einen Dermatologen hat das Ziel, die übermäßige Schuppenbildung zu regulieren und die Entzündungen zu reduzieren. Dafür stehen verschiedene äußerlich anzuwendende Präparate zur Verfügung.
Basistherapie & Hautpflege
Eine rückfettende Hautpflege unterstützt die geschädigte Hautbarriere und hält die Haut geschmeidig. Für die tägliche Reinigung beim Duschen empfiehlt sich ein mildes, seifenfreies Duschgel ohne Cocamidopropylbetain und ohne Duftstoffe, wie beispielsweise Lactel® N° 13 Duschemulsion mit Rückfettungskomplex.
Um die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen, empfiehlt es sich, sie nach der Reinigung mit einer gut verträglichen, feuchtigkeitsspendenden Lotion einzucremen, beispielsweise mit Lactel® N° 17 mit 5 % Urea.
Begleitend zur Therapie kann außerdem ein lauwarmes Bad oder das Einölen der Haut nach dem Duschen sinnvoll sein. Hautberuhigende Öle wie Avocadoöl und Mandelöl in Kombination mit juckreizlinderndem Polidocanol – wie in Lactel® N° 11 enthalten – eignen sich hierfür besonders gut.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl versorgt die Haut mit wertvollen Omega-Fettsäuren sowie den Vitaminen A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol kann Juckreiz wirksam lindern, indem es die Wahrnehmung von Hautreizungen reduziert. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Trockene und chronisch trockene Haut
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 29
- Lactel® N° 27
- Fabitop®
Chronisch trockene Haut wird medizinisch als „Xerosis cutis“ bezeichnet und tritt besonders häufig in den Wintermonaten auf. Betroffen sind vor allem Säuglinge, ältere Menschen sowie Personen mit atopischer Veranlagung. Die Entstehung trockener Haut beruht im Wesentlichen auf einer verminderten Talgproduktion sowie einem gesteigerten transepidermalen Wasserverlust. Die Störung kann genetisch bedingt sein, entsteht jedoch meist als erworbene Form durch äußere Einflüsse wie kalte Luft, überheizte Innenräume oder stark entfettende Hautpflege. Typische Symptome sind trockene, raue Haut, Schuppung und Juckreiz. Bei längerem Verlauf können entzündliche Veränderungen auftreten, zudem ist ein Übergang in ein Ekzem möglich. Häufig betroffen sind Schienbeine, Unterarme und Hände.
Eine besondere Form der chronisch trockenen Haut ist der sogenannte Altersjuckreiz, auch Pruritus senilis genannt.
Der chronische Pruritus senilis beschreibt anhaltenden Juckreiz, der länger als 6 Wochen besteht und ausschließlich ältere Menschen betrifft. Etwa 14 % der Bevölkerung in Deutschland leiden unter chronischem Pruritus, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter deutlich ansteigt. Bei über 60-Jährigen sind bis zu 20 % betroffen, bei über 80-Jährigen bereits etwa 30 %. Die Ursachen von Juckreiz sind vielfältig: Neben Hauterkrankungen können auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen entsprechende Symptome auslösen.
Charakteristisch für den Pruritus senilis ist eine sehr dünne, trockene und empfindliche Haut (Hautatrophie). Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion von Hautfetten und Feuchtigkeit ab, wodurch die Haut trockener wird und empfindlicher auf Reize reagiert. Zusätzlich ist die Hautbarrierefunktion im Alter reduziert, was die Empfindlichkeit gegenüber Umweltfaktoren erhöht. Auch eine verringerte Talg- und Schweißproduktion trägt zur Hauttrockenheit bei. Zudem können altersbedingte Veränderungen der Nervenfunktion dazu führen, dass Juckreiz stärker wahrgenommen oder leichter ausgelöst wird.
Was hilft bei (chronisch) trockener Haut?
Hautpflege
Die Basis der Behandlung ist eine konsequente Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und juckreizlindernden Lotionen, Cremes und Duschemulsionen sowie die Vermeidung von hautreizender Reinigung mit heißem Wasser und alkalischen Seifen.
Beim Duschen sollte ein seifenfreies Duschgel mit Rückfettungskomplex wie Lactel® N° 13 verwendet werden. Es versorgt die Haut bereits während der Reinigung mit Feuchtigkeit, ohne sie zu reizen.
Feuchtigkeitsspendende Lotionen mit Urea (Lactel® N°17 mit 5% Urea) sowie Polidocanol (Lactel® N°21 mit 5% Urea und 3% Polidocanol) unterstützen den Schutz vor Austrocknung und helfen, den quälenden Juckreiz zu lindern.
Lotionen mit Dexpanthenol (Lactel® N°26 mit 5% Dexpanthenol sowie Lactel® N°27 mit 5% Dexpanthenol und 3% Polidocanol) wirken entzündungshemmend, fördern die Hautregeneration und besitzen ebenfalls feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Bei bakteriell infizierten Hautstellen kann der Wirkstoff Pentylene Glycol mit seiner antimikrobiellen Wirkung, wie er auch in der Fabitop® Basiscreme enthalten ist, eine unterstützende Option darstellen.
Ernährung
Empfohlen wird der Verzicht auf Kaffee, scharf gewürzte Speisen, Alkohol sowie histaminreiche Lebensmittel. Der Histamingehalt steigt insbesondere bei lange gereiften oder gelagerten Produkten. Dazu zählen unter anderem gereifter Käse, Schinken, Rotwein, Sauerkraut, Hefebrot, Fisch sowie Wurst- und Fleischwaren. Tragen Sie außerdem lockere, atmungsaktive Kleidung. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um die Haut zu unterstützen. Je nach Körpergewicht und -größe werden etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag empfohlen.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt stark feuchtigkeitsspendend, indem es den Wassergehalt der oberen Hautschichten reguliert. Zudem unterstützt Urea die natürliche Abschuppung, wodurch die Haut glatter wird. Es besitzt außerdem antimikrobielle und hautberuhigende Eigenschaften und eignet sich besonders für empfindliche Haut.
Polidocanol lindert Juckreiz, indem es die Wahrnehmung von Hautreizen reduziert. Zusätzlich wirkt es aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegend und feuchtigkeitsspendend.
Dexpanthenol zeichnet sich durch seine ausgeprägten feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften insbesondere bei gereizter Haut aus. Es stärkt die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor äußeren Belastungen. Zudem unterstützt es die Hautheilung, indem es die Zellneubildung und Gewebereparatur fördert.
Pentylene Glycol erhöht die Wasserbindungsfähigkeit der Haut und wirkt zusätzlich antimikrobiell.
Entzündete, aufgekratzte Haut und Windelekzem
Hyposens® Kids AKUTEntzündete Haut – insbesondere im Windelbereich – ist ein häufig auftretendes Problem bei Säuglingen und Kleinkindern. Das sogenannte Windelekzem, medizinisch auch als irritatives Kontaktekzem bezeichnet, entsteht durch den dauerhaften Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin, Kot sowie durch Reibung und Feuchtigkeit innerhalb der Windel. Diese Einflüsse reizen die Hautbarriere, wodurch die Haut gerötet, schuppig und entzündet wirken kann.
Ein weiteres häufiges Problem bei entzündeter Haut ist das Aufkratzen der betroffenen Bereiche. Der mit der Entzündung verbundene Juckreiz und das Brennen führen häufig dazu, dass Kinder an den betroffenen Hautstellen kratzen. Dadurch kann die Haut zusätzlich geschädigt werden und Entzündungen können entstehen oder sich weiter verschlimmern.
Zur Vorbeugung und Behandlung sollte die Haut regelmäßig gereinigt und die Windel häufig gewechselt werden. Außerdem sollte die Haut trocken gehalten und ausreichend belüftet werden. Eine geeignete Hautpflege ist dabei unerlässlich.
Hyposens® Kids AKUT CremeLotion mit Mikrosilber, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin verfügt über hautpflegende und hautberuhigende sowie antimikrobielle und antimykotische Eigenschaften.
Mikrosilber besteht aus reinem Silber und wirkt juckreizlindernd. Es bildet auf der Haut einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch die Besiedlung mit Bakterien und Pilzen reduzieren. Dadurch kann es nicht nur die Abheilung unterstützen, sondern auch das Risiko neuer Infektionen verringern. Dabei zeigt es keine Resistenzen. Zusätzlich hemmt es übermäßiges Keimwachstum und wirkt entzündlichen Prozessen auf der Haut entgegen. Im Vergleich zu Nanosilber verbleibt Mikrosilber auf der Hautoberfläche, dringt nicht in tiefere Hautschichten ein und kann nicht als Feinstaub eingeatmet werden. Es lässt sich durch Waschen oder Baden unkompliziert wieder von der Haut entfernen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E sowie Vitaminen des B-Komplexes und enthält zusätzlich Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren und bildet eine schützende Barriere, die den Feuchtigkeitsverlust reduziert. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor dem Austrocknen. Durch Vitamin E und Antioxidantien unterstützt sie die Regeneration der Haut. Zusätzlich wirkt sie entzündungshemmend und kann Rötungen, Brennen und Reizungen bei empfindlicher oder irritierter Haut lindern.
Dexpanthenol ist besonders für seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften bekannt – insbesondere bei irritierter Haut. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Zudem kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Zellerneuerung und die Reparatur des Gewebes fördert.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt als feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es kann tiefer in die Haut eindringen als Hyaluronsäure und versorgt dadurch auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit. Glycerin hält die Haut geschmeidig, unterstützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Darüber hinaus kann es die Wundheilung fördern, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration unterstützen.
Juckreiz
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 27
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
Juckreiz der Haut ist ein häufiges Symptom, unter dem viele Menschen leiden. Er kann durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden, darunter trockene Haut, Allergien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis sowie Reizungen durch Umwelteinflüsse. Der Juckreiz kann sehr belastend sein und dazu führen, dass betroffene Personen die Haut kratzen möchten, wodurch die Haut zusätzlich beansprucht wird und sich der Zustand verschlechtern kann.
Bei der Behandlung von Juckreiz sollte zunächst die Ursache ermittelt werden, um den Juckreiz gezielt zu reduzieren.
Wenn die Ursache nicht behoben werden kann oder eine kurzfristige Linderung gewünscht ist, empfiehlt sich die Anwendung milder und parfümfreier Lotionen und Cremes mit juckreizlindernden und gegebenenfalls feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen.
Verzichten Sie außerdem auf heißes Duschen oder Baden, da dies die Haut zusätzlich austrocknen kann. Stattdessen können lauwarme Bäder mit rückfettenden Zusätzen hilfreich sein – beispielsweise Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl mit Avocado- und Mandelöl sowie dem juckreizlindernden Polidocanol. Auch Kälteanwendungen, wie ein kalter, feuchter Waschlappen, können zur Linderung beitragen.
Für die Pflege nach der Reinigung juckreizbelasteter Haut können – sofern ärztlich nicht anders verordnet – Cremes oder Lotionen mit dem gut verträglichen Lokalanästhetikum Polidocanol verwendet werden. Dazu zählen beispielsweise Lactel® N°21 (Polidocanol, Urea), Lactel® N°27 (Polidocanol, Dexpanthenol), Hyposens® Lotion oder Hyposens® Creme (Urea, Polidocanol und Modukine). Die drei Lotionen sowie die Hyposens® Creme enthalten zusätzlich gut verträgliche feuchtigkeitsspendende Bestandteile zur Unterstützung der Hautpflege. Bei leichten Verbrennungen – beispielsweise Sonnenbrand – kann die Kombination aus heilungsförderndem Dexpanthenol und juckreizlinderndem Polidocanol, wie in Lactel® N°27 enthalten, sinnvoll sein.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam reduzieren, indem das Empfinden von Hautreizungen vermindert wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut, wirkt feuchtigkeitsspendend und unterstützt die Geschmeidigkeit der oberen Hautschichten, indem es die Hautfeuchtigkeit reguliert. Zusätzlich unterstützt Urea die natürliche Abschuppung der Haut, wodurch trockene Haut glatter erscheinen kann. Zudem wirkt Urea hautberuhigend und antimikrobiell und eignet sich daher besonders für sehr sensible und empfindliche Haut.
Dexpanthenol zeichnet sich insbesondere bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Zusätzlich kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Erneuerung der Zellen sowie die Reparatur des Gewebes fördert.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Modukine® gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Auf die Haut aufgetragen kann Modukine® den Juckreiz in vergleichbarer Weise wie eine Anwendung mit 0,5 % Hydrokortison reduzieren, Hautrötungen langanhaltend mindern sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust unterstützen.
Lichen Sclerosus
Hyposens® FettcremeBei Lichen sclerosus handelt es sich um die häufigste nicht infektiöse, chronische Hauterkrankung, die überwiegend den äußeren Genitalbereich betrifft und weder durch Infektionen noch durch allergische Prozesse verursacht wird. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die genaue Ursache von Lichen sclerosus ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass das körpereigene Immunsystem unter anderem auf Stress reagiert.
Schätzungen zufolge ist etwa jede 50. Frau von Lichen sclerosus betroffen.
Lichen sclerosus kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen: Schmerzen, Juckreiz und Veränderungen im Genitalbereich werden von vielen Betroffenen als sehr belastend empfunden. Manche Frauen schämen sich, leiden unter einem veränderten Selbstbild oder haben Angst vor erneuten Krankheitsschüben.
Sprechen Sie das Thema daher aktiv bei Ihrer/m Gynäkologin/en an.
Die Symptome entwickeln sich häufig schleichend und sind anfangs nicht immer eindeutig zuzuordnen. Die ersten Beschwerden treten bei vielen Frauen bereits vor den Wechseljahren auf, verschwinden teilweise über Jahre hinweg und führen erst zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu Problemen. Dadurch suchen viele Betroffene erst spät ärztliche Hilfe auf. Umso wichtiger ist es, bei den genannten Anzeichen frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt zu konsultieren.
Die typischen sichtbaren Symptome von Lichen sclerosus können Frauen häufig selbst erkennen:
- Wundsein und starke Hautrötungen nach dem Geschlechtsverkehr
- Empfindliche Haut, die schnell einreißt
- Weiße Flecken, die sich wie eine Acht an Vulva oder Anus zeigen
- Wunde Stellen und Vernarbungen
- Blasse und dünne Haut
- Einblutungen
- Verdickte weiße Hautareale
- Verhärtungen und Einrisse
Die Pflege nach der Kortisontherapie ist besonders wichtig. Die mehrfache tägliche Anwendung – auch nach Abklingen der Beschwerden – einer Fettcreme ohne Duft- und Konservierungsstoffe wie Hyposens® Fettcreme hat sich bewährt, da sie gleichzeitig pflegend, hydratisierend, entzündungshemmend und juckreizlindernd wirkt. Hyposens Fettcreme kann über einen unbegrenzten Zeitraum täglich mehrfach angewendet werden und weist keine bekannten Nebenwirkungen auf.
Ichthyose
- Lactel® N° 10
- Lactel® N° 11
Unter dem Begriff Ichthyose werden verschiedene Verhornungsstörungen der Haut zusammengefasst, die den gesamten Körper betreffen können.
Die Ursache liegt meist in genetischen Defekten, weshalb die Erkrankung nicht ansteckend ist.
Genetisch bedingte Formen der Ichthyose sind bislang nicht heilbar.
Kennzeichnend ist eine stark trockene, schuppige und verhärtete Haut.
Der Begriff stammt vom griechischen Wort für „Fisch“, da das Hautbild häufig an Fischschuppen erinnert.
Zu den häufigsten Symptomen gehören trockene Haut und feine oder größere Schuppen, insbesondere an Armen, Beinen und dem Rumpf.
Das Gesicht ist nur selten betroffen.
Darüber hinaus treten häufig Juckreiz sowie verhärtete und rissige Hautstellen auf.
Nagelveränderungen und Hautinfektionen können ebenfalls vorkommen.
Die Behandlung erfolgt überwiegend durch feuchtigkeitsspendende Cremes, hornlösende Wirkstoffe und teilweise Medikamente zur Unterstützung der Hauterneuerung.
Die aktuelle dermatologische S1-Leitlinie widerlegt die frühere Vermutung, dass häufiges Baden den Säureschutz- und Fettmantel der Haut bei Ichthyose stark beeinträchtigt.
Eine gezielte Badetherapie von 10 bis 20 Minuten mit pflegenden Zusätzen wie Lactel N°10 oder Lactel N°11 kann helfen, Schuppen und Verhornungen zu erweichen.
Dadurch wird das anschließende Entfernen erleichtert.
Nach dem Baden sollte die Haut rückfettend gepflegt werden, um Trockenheit vorzubeugen.
Mandelöl liefert wichtige Vitamine wie D, A und E sowie Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Calcium.
Die enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Hautschutzmantel.
Avocadoöl enthält wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E.
Es unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und pflegt sehr trockene Haut intensiv.
Polidocanol kann Juckreiz reduzieren, indem es die Wahrnehmung von Hautreizungen hemmt.
Zudem besitzt es feuchtigkeitsspendende und pflegende Eigenschaften.