
Lactel® N°21 Lotion: Juckreiz, trockene Haut und Atopisches Ekzem
Lactel® N°21 5% Urea Lotion mit hautberuhigendem Polidocanol reguliert intensiv den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut und unterstützt die Wiederherstellung der natürlichen Hautbarrierefunktion bei Juckreizgeplagter, trockener Haut.
Urea ist einer der wichtigsten natürlichen Feuchthaltefaktoren und sorgt für die Feuchtigkeitsbindung der Haut. Bei trockener Haut ist diese körpereigene Substanz häufig vermindert. Urea steigert die Wasserbindungsfähigkeit der Haut und trägt auf natürliche Weise zu einer verbesserten Hydratisierung der Haut bei.
Der bewährte Wirkstoff Polidocanol beruhigt die Haut und lindert den Juckreiz.
Durch den Verzicht auf Duft- und Farbstoffe und die Verwendung dermatologisch ausgewählter Inhaltsstoffe ist Lactel® N°21 besonders gut hautverträglich.
Urea ist einer der wichtigsten natürlichen Feuchthaltefaktoren und sorgt für die Feuchtigkeitsbindung der Haut. Bei trockener Haut ist diese körpereigene Substanz häufig vermindert. Urea steigert die Wasserbindungsfähigkeit der Haut und trägt auf natürliche Weise zu einer verbesserten Hydratisierung der Haut bei.
Der bewährte Wirkstoff Polidocanol beruhigt die Haut und lindert den Juckreiz.
Durch den Verzicht auf Duft- und Farbstoffe und die Verwendung dermatologisch ausgewählter Inhaltsstoffe ist Lactel® N°21 besonders gut hautverträglich.
Eigenschaften
Lactel® N°21 ist frei von: Farb- und Duftstoffen.
Indikation
Basispflege bei Juckreiz und trockener Haut, Altershaut und Kinderhaut. Therapiebegleitend bei Neurodermitis, Waschekzem oder Puritus senilis.
Anwendung
Ab 5 Jahren. Lactel® N°21 wird je nach individuellem Bedürfnis ein- oder mehrmals täglich aufgetragen und eignet sich:
- zur Basispflege der sehr trockenen, juckenden Haut und Altershaut
- zur unterstützenden Pflege bei Neurodermitis und Austrocknungsekzem
Zusammensetzung
Aqua, Paraffinum Liquidum, Urea, Laureth-9, Petrolatum, Sorbitan Stearate, Cetearyl Alcohol, Polysorbate 60, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Carbomer, Propylene Glycol, Disodium EDTA, Sodium Hydroxide, Tocopherol, Phenoxyethanol, Piroctone Olamine.
Gegenanzeige
Über eine Langzeitanwendung sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Nicht mit den Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen. Nur zur äußeren Anwendung bestimmt.
Kundenbewertung
Mein Mann nimmt diese Lotion.. es hilft ihm sehr seine sehr trockene Haut zu behandeln
schrieb joven g. bei shop-apotheke.de
Packungsgröße:
PZN 00768037 Lactel® N°21 Lotion 250ml
Welche Hautpflege ist die Richtige für meinen Hauttyp?
Neurodermitis und atopisches Ekzem
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
- Hyposens® Fettcreme
- Hyposens® Kids CremeLotion
- Hyposens® Kids akut CremeLotion
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
Neurodermitis beziehungsweise atopisches Ekzem beschreiben dieselbe Hauterkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Begriff „atopisches Ekzem“ gilt dabei als die medizinisch korrekte Bezeichnung für die umgangssprachlich bekannte Neurodermitis.
Das atopische Ekzem ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit wiederkehrenden Schüben. Die Haut zeigt sich trocken, empfindlich und stark gerötet und wird häufig von intensivem Juckreiz begleitet. Die Erkrankung beginnt oftmals bereits im Säuglings- oder Kindesalter und betrifft überwiegend Kopfhaut, Gesicht, Hände, Arme und Beine.
Bei Babys treten die ersten Anzeichen häufig im Gesicht und auf der behaarten Kopfhaut auf. Typisch ist dabei Milchschorf – eine gelblich-weiße Schuppenkruste auf geröteter Haut. Die Bezeichnung entstand aufgrund der Ähnlichkeit mit verbrannter Milch.
Das atopische Ekzem entsteht in vielen Fällen durch eine genetisch bedingte Störung der Hautbarriere, wodurch die Haut empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen wird. Die genaue Ursache ist bislang jedoch nicht vollständig geklärt. Unterschiedliche Faktoren scheinen an der Entstehung beteiligt zu sein, darunter eine gestörte Hautbarriere, Textilien wie Wolle, Infektionen, bestimmte Lebensmittel, hohe oder niedrige Temperaturen sowie psychische Belastungen wie Stress.
Typische Beschwerden sind entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) mit starkem Juckreiz, die schubweise auftreten. Auf beschwerdefreie Phasen folgen häufig Zeiträume mit teilweise sehr ausgeprägten Symptomen, da das Immunsystem überreagiert und entzündliche Prozesse verstärkt.
Basispflege: Menschen mit atopischem Ekzem beziehungsweise Neurodermitis sollten ihre Haut täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgen. Dadurch können symptomfreie Phasen häufig verlängert und der Bedarf an kortisonhaltigen Cremes oder Salben reduziert werden. Die verwendeten Produkte sollten möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, um das Risiko zusätzlicher Kontaktallergien zu minimieren.
Für die tägliche Basispflege haben wir unterschiedliche Rezepturen entwickelt, die auf die speziellen Bedürfnisse und Vorlieben von Kindern und Erwachsenen abgestimmt sind.
- Hyposens® Lotion (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Creme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Fettcreme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Kids CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Hyposens® Kids akut CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Lactel® N° 17 (Urea)
- Lactel® N° 21 (Urea und Polidocanol)
Dusch- und Badegewohnheiten: Empfehlenswert ist das Duschen mit lauwarmem Wasser und einem besonders milden, seifenfreien Duschgel wie Lactel® N° 13. Für Vollbäder eignen sich die Dusch- und Badeöle
Lactel® N° 10 (mit Avocadoöl und Mandelöl) sowie Lactel® N°11 (mit Avocadoöl, Mandelöl und Polidocanol).
Ernährung: Das Führen eines Ernährungstagebuchs kann hilfreich sein, um mögliche Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten zu erkennen. Häufige Auslöser sind Milchprodukte, Eier, Nüsse und Weizen. Unterstützend kann der Verzehr entzündungshemmender Lebensmittel wirken, beispielsweise fettreicher Fisch wie Lachs oder Makrele, aber auch Nüsse, Samen, Obst, Gemüse, Joghurt, Kefir und Sauerkraut. Zudem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, um die Haut auch von innen zu unterstützen.
Umweltbedingungen: Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte idealerweise zwischen 40–60 % liegen, damit die Haut nicht zusätzlich austrocknet. Ein Luftbefeuchter kann hierbei hilfreich sein. Ebenso empfiehlt sich ein möglichst allergenarmes Wohnumfeld. Regelmäßiges Staubsaugen sowie das Waschen der Bettwäsche können helfen, Staub und Tierhaare zu reduzieren. Da Stress Neurodermitis verschlechtern kann, sind Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen oft sinnvoll.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen und gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Wird Modukine® auf die Haut aufgetragen, kann es den Juckreiz ähnlich wie eine 0,5%ige Hydrokortison-Dosis lindern, Hautrötungen langanhaltend reduzieren sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam reduzieren, indem Hautreizungen abgeschwächt werden. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt feuchtigkeitsspendend. Der Wirkstoff unterstützt die Regulierung der Hautfeuchtigkeit und hält die oberen Hautschichten geschmeidig. Darüber hinaus fördert Urea die natürliche Hautabschuppung, wodurch trockene Haut glatter erscheinen kann. Durch seine hautberuhigenden und antimikrobiellen Eigenschaften eignet sich Urea besonders gut für empfindliche und sensible Haut.
Panthenol zeichnet sich durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann Panthenol die Hautregeneration unterstützen, indem es die Zellerneuerung und Gewebereparatur fördert. Dadurch kann gereizte oder empfindliche Haut beruhigt werden.
Mikrosilber bildet auf der Hautoberfläche einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch die Ansiedlung unerwünschter Bakterien und Pilze reduzieren. Mikrosilber verbleibt auf der Hautoberfläche und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Sheabutter ist reich an Fett- und Triterpenölsäuren. Sie bildet eine schützende Barriere auf der Haut und hilft dabei, Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren. Gleichzeitig wirkt sie wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor Austrocknung. Durch Vitamin E und Antioxidantien unterstützt Sheabutter zusätzlich die Hautregeneration. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften können Rötungen, Brennen und Reizungen empfindlicher oder irritierter Haut lindern.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, Vitaminen des B-Komplexes sowie Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl versorgt die Haut mit wertvollen Omega-Fettsäuren sowie den Vitaminen A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und besitzt feuchtigkeitsbindende Eigenschaften. Es dringt tiefer in die Haut ein als Hyaluronsäure und unterstützt dadurch die Hydratation auch in tieferen Hautschichten. Glycerin hält die Haut geschmeidig, schützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Darüber hinaus kann es die Wundheilung unterstützen, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration fördern.
Psoriasis
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
Psoriasis ist eine entzündliche und nicht ansteckende Hauterkrankung. Die Veranlagung hierzu ist genetisch bedingt. Typische Beschwerden sind deutlich abgegrenzte rote Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen sowie starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft meist in Schüben. Obwohl Psoriasis bislang nicht heilbar ist, lässt sie sich häufig gut behandeln.
Die genaue Ursache der Psoriasis ist bisher nicht vollständig geklärt. Sie wird als Autoimmunerkrankung angesehen, bei der das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise die eigene Haut angreift. Die Erkrankung entsteht nicht durch mangelnde Hygiene.
Besonders häufig tritt Psoriasis an Armen, Beinen, der Kopfhaut und im Stirnbereich auf. Diese Körperregionen zählen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Krankheitsverlauf zu den am stärksten betroffenen Bereichen. Auch Kinder können an Psoriasis erkranken. Neben der Haut können zudem Gelenke oder innere Organe durch entzündliche Prozesse betroffen sein.
Bereits im frühen Stadium der Kopfhaut-Psoriasis zeigen sich typische Hautveränderungen. Die entzündeten Bereiche reichen häufig über den Haaransatz hinaus bis zu den Schläfen oder in den Nacken. Die betroffenen Stellen sind gerötet, schuppen stark und verursachen oft unangenehmen Juckreiz.
Durch eine geeignete Behandlung lassen sich die Symptome und Auswirkungen der Psoriasis jedoch häufig gut kontrollieren. Das ist besonders wichtig, da sichtbare Hautveränderungen und Schuppenbildung das Wohlbefinden und Selbstvertrauen der Betroffenen stark beeinträchtigen können – insbesondere dann, wenn die Psoriasis im Gesicht sichtbar ist.
Die Behandlung durch einen Dermatologen zielt darauf ab, die übermäßige Schuppenbildung zu regulieren und die Entzündungen zu reduzieren. Hierfür stehen verschiedene äußerlich anzuwendende Präparate zur Verfügung.
Basistherapie & Hautpflege
Eine rückfettende Hautpflege unterstützt die geschädigte Hautbarriere und sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt. Für die tägliche Reinigung beim Duschen empfiehlt sich ein mildes, seifenfreies Duschgel ohne Cocamidopropylbetain und ohne Duftstoffe, beispielsweise Lactel® N° 13 Duschemulsion mit Rückfettungskomplex.
Um die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, sollte sie nach der Reinigung mit einer gut verträglichen und feuchtigkeitsspendenden Lotion gepflegt werden, zum Beispiel mit Lactel® N° 17 mit 5 % Urea.
Begleitend zur Therapie kann außerdem ein lauwarmes Bad oder das Einölen der Haut nach dem Duschen sinnvoll sein. Hautberuhigende Öle wie Avocadoöl und Mandelöl in Kombination mit juckreizlinderndem Polidocanol – wie in Lactel® N° 11 enthalten – eignen sich hierfür besonders gut.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl versorgt die Haut mit wertvollen Omega-Fettsäuren sowie den Vitaminen A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol hilft dabei, Juckreiz wirksam zu lindern, indem es die Wahrnehmung von Hautreizungen reduziert. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Trockene und chronisch trockene Haut
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 29
- Lactel® N° 27
- Fabitop®
Chronisch trockene Haut wird medizinisch als „Xerosis cutis“ bezeichnet und tritt insbesondere in den Wintermonaten häufig auf. Betroffen sind vor allem Säuglinge, ältere Menschen sowie Patienten mit atopischer Veranlagung. Die Entstehung trockener Haut beruht im Wesentlichen auf einer verminderten Talgproduktion sowie einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust. Sie kann genetisch bedingt sein, entsteht jedoch in den meisten Fällen als erworbene Störung durch äußere Faktoren wie kalte Luft, überheizte Räume oder stark entfettende Hautpflege. Typische Symptome sind trockene, raue Haut, Schuppung und Juckreiz. Bei längerem Verlauf können sich entzündliche Veränderungen entwickeln, zudem ist ein Übergang in ein Ekzem möglich. Typisch betroffen sind Schienbeine, Unterarme und Hände.
Eine besondere Form der chronisch trockenen Haut ist der sogenannte Altersjuckreiz, auch Pruritus senilis genannt.
Der chronische Pruritus senilis beschreibt anhaltenden Juckreiz, der länger als 6 Wochen besteht und ausschließlich ältere Menschen betrifft. Etwa 14 % der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter deutlich ansteigt. Bei über 60-Jährigen sind bis zu 20 % betroffen, bei über 80-Jährigen etwa 30 %. Die Ursachen für Juckreiz sind vielfältig: Neben Hauterkrankungen können auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen entsprechende Symptome auslösen.
Ein charakteristisches Merkmal des Pruritus senilis ist die sehr dünne, trockene und empfindliche Haut (Hautatrophie). Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion von Hautfetten und Feuchtigkeit ab, wodurch die Haut trockener wird und empfindlicher auf Reize reagiert. Zusätzlich ist die Hautbarrierefunktion im Alter eingeschränkt, was die Empfindlichkeit gegenüber Umweltfaktoren erhöht. Auch eine reduzierte Talg- und Schweißproduktion trägt zur Trockenheit bei. Ebenso können altersbedingte Veränderungen der Nervenfunktion dazu führen, dass Juckreiz stärker wahrgenommen oder leichter ausgelöst wird.
Was hilft bei (chronisch) trockener Haut?
Hautpflege
Die Grundlage der Behandlung ist eine konsequente Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und juckreizlindernden Lotionen, Cremes und Duschemulsionen sowie die Vermeidung von hautreizender Reinigung mit heißem Wasser und alkalischen Seifen.
Beim Duschen empfiehlt sich ein seifenfreies Duschgel mit Rückfettungskomplex wie Lactel® N° 13, das die Haut bereits während der Reinigung mit Feuchtigkeit versorgt, ohne sie zu reizen.
Feuchtigkeitsspendende Lotionen mit Urea (Lactel® N°17 mit 5% Urea) und Polidocanol (Lactel® N°21 mit 5% Urea und 3% Polidocanol) helfen dabei, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen und den quälenden Juckreiz zu lindern.
Lotionen mit Dexpanthenol (Lactel® N°26 mit 5% Dexpanthenol sowie Lactel® N°27 mit 5% Dexpanthenol und 3% Polidocanol) wirken entzündungshemmend, unterstützen die Regeneration der Haut und besitzen zusätzlich feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Bei bakteriell infizierten Hautstellen kann der Wirkstoff Pentylene Glycol mit seiner antimikrobiellen Wirkung, wie er auch in der Fabitop® Basiscreme enthalten ist, eine unterstützende Maßnahme darstellen.
Ernährung
Empfohlen wird der Verzicht auf Kaffee, scharf gewürzte Speisen, Alkohol sowie histaminreiche Ernährung. Der Histamingehalt steigt insbesondere bei lange gereiften oder gelagerten Lebensmitteln. Dazu zählen unter anderem gereifter Käse, Schinken, Rotwein, Sauerkraut, Hefebrot, Fisch sowie Wurst- und Fleischprodukte. Tragen Sie außerdem luftige, bequeme Kleidung. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um die Haut zu unterstützen. Je nach Körpergewicht und -größe werden etwa 1,5 bis 2 Liter täglich empfohlen.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt stark feuchtigkeitsspendend, indem es den Feuchtigkeitsgehalt der oberen Hautschichten reguliert. Zudem unterstützt Urea die natürliche Abschuppung, wodurch die Haut glatter wird. Darüber hinaus wirkt es antimikrobiell und hautberuhigend und eignet sich besonders für empfindliche Haut.
Polidocanol lindert Juckreiz, indem es die Wahrnehmung von Hautreizen reduziert. Zusätzlich besitzt es aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Dexpanthenol zeichnet sich durch seine ausgeprägten feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften insbesondere bei gereizter Haut aus. Es stärkt die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor äußeren Einflüssen. Zudem kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Zellneubildung und Gewebereparatur beschleunigt.
Pentylene Glycol erhöht die Wasserbindungsfähigkeit der Haut und wirkt zusätzlich antimikrobiell.
Entzündete, aufgekratzte Haut und Windelekzem
Hyposens® Kids AKUTEntzündete Haut – insbesondere im Windelbereich – tritt bei Säuglingen und Kleinkindern häufig auf. Das sogenannte Windelekzem, medizinisch auch als irritatives Kontaktekzem bekannt, entsteht durch den andauernden Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin und Kot sowie durch Reibung und Feuchtigkeit in der Windel. Diese Einflüsse können die Hautbarriere reizen, sodass die Haut gerötet, schuppig und entzündet erscheinen kann.
Ein weiteres häufiges Problem bei entzündeter Haut ist das Aufkratzen der betroffenen Hautstellen. Das mit der Entzündung verbundene Jucken und Brennen führt häufig dazu, dass Kinder an den gereizten Bereichen kratzen. Dadurch kann die Haut zusätzlich geschädigt werden und Entzündungen können neu entstehen oder sich verstärken.
Zur Vorbeugung und Behandlung sollte die Haut regelmäßig gereinigt und die Windel häufig gewechselt werden. Außerdem sollte die Haut trocken gehalten und gut belüftet werden. Eine geeignete Hautpflege ist dabei unerlässlich.
Hyposens® Kids AKUT CremeLotion mit Mikrosilber, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin besitzt hautpflegende, hautberuhigende sowie antimikrobielle und antimykotische Eigenschaften.
Mikrosilber besteht aus reinem Silber und wirkt juckreizlindernd. Auf der Haut bildet es einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch die Besiedlung mit Bakterien und Pilzen reduzieren. Auf diese Weise kann es nicht nur die Abheilung unterstützen, sondern auch das Risiko neuer Infektionen verringern. Dabei zeigt es keine Resistenzen. Darüber hinaus hemmt es übermäßiges Keimwachstum und wirkt entzündlichen Prozessen auf der Haut entgegen. Im Unterschied zu Nanosilber verbleibt Mikrosilber auf der Hautoberfläche, dringt nicht in tiefere Hautschichten ein und kann nicht als Feinstaub eingeatmet werden. Es lässt sich durch Waschen oder Baden einfach von der Haut entfernen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, Vitaminen des B-Komplexes sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren und bildet eine schützende Barriere, die den Feuchtigkeitsverlust reduziert. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor Austrocknung. Durch Vitamin E und Antioxidantien kann sie die Regeneration der Haut unterstützen. Zudem wirkt sie entzündungshemmend und kann Rötungen, Brennen sowie Reizungen bei sensibler oder irritierter Haut lindern.
Dexpanthenol zeichnet sich insbesondere bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann es die Heilung der Haut unterstützen, indem es die Zellerneuerung sowie die Reparatur des Gewebes fördert.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt als feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es kann tiefer in die Haut eindringen als Hyaluronsäure und versorgt dadurch auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit. Glycerin hält die Haut geschmeidig, unterstützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Zusätzlich kann es die Wundheilung fördern, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration unterstützen.
Juckreiz
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 27
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
Juckreiz auf der Haut ist ein häufiges Symptom, von dem viele Menschen betroffen sind. Er kann durch unterschiedliche Ursachen ausgelöst werden – dazu zählen trockene Haut, Allergien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis sowie Reizungen durch Umwelteinflüsse. Der Juckreiz kann sehr unangenehm sein und dazu führen, dass betroffene Personen die Haut kratzen möchten, wodurch diese zusätzlich belastet wird und sich der Hautzustand weiter verschlechtern kann.
Bei der Behandlung von Juckreiz sollte zunächst die zugrunde liegende Ursache ermittelt werden, um den Juckreiz gezielt zu lindern.
Ist die Ursache nicht zu beheben oder soll kurzfristig eine Linderung erreicht werden, empfehlen sich milde und parfümfreie Lotionen sowie Cremes mit juckreizlindernden und gegebenenfalls feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen.
Verzichten Sie außerdem auf heißes Duschen oder Baden, da dies die Haut zusätzlich austrocknen kann. Stattdessen können lauwarme Bäder mit rückfettenden Zusätzen hilfreich sein – beispielsweise Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl mit Avocado- und Mandelöl sowie juckreizlinderndem Polidocanol. Auch Kälteanwendungen, wie ein kalter, feuchter Waschlappen, können zur Linderung beitragen.
Für die Pflege nach der Reinigung juckreizgeplagter Haut eignen sich – sofern ärztlich nicht anders verordnet – Cremes oder Lotionen mit dem gut verträglichen Lokalanästhetikum Polidocanol. Dazu gehören beispielsweise Lactel® N°21 (Polidocanol, Urea), Lactel® N°27 (Polidocanol, Dexpanthenol), Hyposens® Lotion oder Hyposens® Creme (Urea, Polidocanol und Modukine). Die drei Lotionen sowie die Hyposens® Creme enthalten zusätzlich gut verträgliche feuchtigkeitsspendende Bestandteile zur Unterstützung der Hautpflege. Bei leichten Verbrennungen – etwa bei Sonnenbrand – kann die Kombination aus heilungsförderndem Dexpanthenol und juckreizlinderndem Polidocanol, wie sie in Lactel® N°27 enthalten ist, sinnvoll sein.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam reduzieren, indem das Empfinden von Hautreizungen abgeschwächt wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil unserer Haut, wirkt feuchtigkeitsspendend und unterstützt die Geschmeidigkeit der oberen Hautschichten, indem der Wirkstoff die Hautfeuchtigkeit reguliert. Zusätzlich unterstützt Urea die natürliche Abschuppung der Haut, wodurch trockene Haut glatter erscheinen kann. Urea wirkt zudem antimikrobiell und hautberuhigend und eignet sich daher besonders für sehr sensible und empfindliche Haut.
Dexpanthenol zeichnet sich insbesondere bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Erneuerung der Zellen und die Reparatur des Gewebes fördert.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Modukine® gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Auf die Haut aufgetragen kann Modukine® den Juckreiz in vergleichbarer Weise wie eine Anwendung mit 0,5 % Hydrokortison reduzieren, Hautrötungen langanhaltend mindern sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut und den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Lichen Sclerosus
Hyposens® FettcremeBei Lichen sclerosus handelt es sich um die häufigste nicht infektiöse, chronische Hauterkrankung, die vor allem den äußeren Genitalbereich betrifft und weder durch Infektionen noch durch allergische Prozesse ausgelöst wird. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die genaue Ursache von Lichen sclerosus ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass das körpereigene Immunsystem unter anderem auf Stress reagiert.
Schätzungen zufolge ist etwa jede 50. Frau von Lichen sclerosus betroffen.
Lichen sclerosus kann die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen: Schmerzen, Juckreiz sowie Veränderungen im Genitalbereich werden häufig als sehr belastend empfunden. Manche Frauen schämen sich, leiden unter einem veränderten Selbstbild oder haben Angst vor erneuten Krankheitsschüben.
Sprechen Sie das Thema daher aktiv bei Ihrer/m Gynäkologin/en an.
Die Symptome entwickeln sich häufig schleichend und lassen sich anfangs nicht immer eindeutig zuordnen. Erste Beschwerden treten bei vielen Frauen bereits vor den Wechseljahren auf, verschwinden teilweise über Jahre hinweg und führen erst später erneut zu Problemen. Dadurch suchen viele Betroffene erst verspätet ärztliche Hilfe auf. Umso wichtiger ist es, bei den genannten Anzeichen frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
Die typischen sichtbaren Symptome von Lichen sclerosus können Frauen häufig selbst erkennen:
- Wundsein und starke Hautrötungen nach dem Geschlechtsverkehr
- Empfindliche Haut, die schnell einreißt
- Weiße Flecken, die sich wie eine Acht im Bereich von Vulva oder Anus zeigen
- Wunde Stellen und Vernarbungen
- Blasse und dünne Haut
- Einblutungen
- Verdickte weiße Hautbereiche
- Verhärtungen und Einrisse
Die anschließende Pflege nach der Kortisontherapie ist besonders wichtig. Die mehrfache tägliche Anwendung – auch nach dem Abklingen der Beschwerden – einer Fettcreme ohne Duft- und Konservierungsstoffe wie Hyposens® Fettcreme hat sich bewährt, da sie zugleich pflegend, hydratisierend, entzündungshemmend und juckreizlindernd wirkt. Hyposens Fettcreme kann täglich mehrfach und über einen unbegrenzten Zeitraum angewendet werden und weist keine bekannten Nebenwirkungen auf.
Ichthyose
- Lactel® N° 10
- Lactel® N° 11
Ichthyose ist die Bezeichnung für unterschiedliche Verhornungsstörungen der Haut, die am gesamten Körper auftreten können.
Die Erkrankung wird meist durch genetische Veränderungen ausgelöst und ist nicht ansteckend.
Bislang gelten genetisch bedingte Ichthyosen als nicht heilbar.
Die Haut zeigt sich typischerweise extrem trocken, schuppig und verhärtet.
Der Begriff „Ichthyose“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Fisch“, da die Haut oft an Fischschuppen erinnert.
Zu den typischen Beschwerden gehören trockene Haut sowie feine oder größere Schuppen an Armen, Beinen und dem Rumpf.
Im Gesicht treten die Symptome seltener auf.
Begleitend können Juckreiz und verhärtete, rissige Hautstellen auftreten.
Auch Nagelveränderungen und Hautinfektionen sind möglich.
Die Therapie umfasst in erster Linie die regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes, hornlösenden Wirkstoffen und gegebenenfalls Medikamenten zur Unterstützung der Hauterneuerung.
Laut aktueller S1-Leitlinie von Dermatolog*innen belastet häufiges Baden den Säureschutz- und Fettmantel der Haut bei Ichthyose nicht so stark wie früher angenommen.
Eine gezielte Badetherapie über 10 bis 20 Minuten mit pflegenden Zusätzen wie Lactel N°10 oder Lactel N°11 kann helfen, Schuppen und Verhornungen zu erweichen.
Dadurch lassen sie sich leichter entfernen.
Anschließend sollte die Haut rückfettend gepflegt werden, um Austrocknung zu vermeiden.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E sowie dem B-Komplex und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium.
Die enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stärken den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl enthält Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E.
Es unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders für trockene und raue Haut.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Hautreizungen vermindern und dadurch Juckreiz effektiv lindern.
Zusätzlich wirkt es pflegend und feuchtigkeitsspendend.