
Lactel® N°27 Lotion: Juckreiz und trockene Haut mit Dexpanthenol und Polidocanol
Lactel® N°27 Lotion für trockene Haut und starken Juckreiz mit Dexpanthenol sowie hautberuhigendem Polidocanol reguliert intensiv den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut.
Der Wirkstoff Dexpanthenol spielt eine wichtige Rolle bei der Hautregeneration. Er dringt schnell und tief in die Haut ein und regt dort die Stoffwechselprozesse der Zellerneuerung und des Lipidaufbaus an. So wird die natürliche Schutzbarriere der Haut wieder aufgebaut und gestärkt.
Durch den Verzicht auf Duft- und Farbstoffe und die Verwendung sorgfältig nach dermatologischen Gesichtspunkten ausgewählter Inhaltsstoffe ist Lactel® N°27 besonders gut hautverträglich.
Der Wirkstoff Dexpanthenol spielt eine wichtige Rolle bei der Hautregeneration. Er dringt schnell und tief in die Haut ein und regt dort die Stoffwechselprozesse der Zellerneuerung und des Lipidaufbaus an. So wird die natürliche Schutzbarriere der Haut wieder aufgebaut und gestärkt.
Durch den Verzicht auf Duft- und Farbstoffe und die Verwendung sorgfältig nach dermatologischen Gesichtspunkten ausgewählter Inhaltsstoffe ist Lactel® N°27 besonders gut hautverträglich.
Eigenschaften
Lactel® N°27 ist frei von: Farb- und Duftstoffen.
Indikation
Basispflege bei Juckreiz und sehr trockener Haut, stark strapazierter und gereizter Haut. Basispflege der geröteten, berührungsempfindlichen Haut, z.B. durch zu viel Sonne.
Anwendung
Ab 5 Jahren. Lactel® N°27 wird je nach individuellem Bedürfnis ein- oder mehrmals täglich aufgetragen und eignet sich zur Basispflege der juckenden:
- trockenen Haut und Altershaut
- strapazierten und gereizten Haut
- sehr empfindlichen und geröteten Haut
Zusammensetzung
Aqua, Paraffinum Liquidum, Panthenol, Laureth-9, Petrolatum, Sorbitan Stearate, Cetearyl Alcohol, Polysorbate 60, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Carbomer, Propylene Glycol, Disodium EDTA, Sodium Hydroxide, Tocopherol, Citric Acid, Phenoxyethanol, Piroctone Olamine.
Gegenanzeige
Über eine Langzeitanwendung sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Nicht mit den Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen. Nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt.
Kundenbewertung
Hat bei meinen trockenen Hautstellen sofort geholfen. Die Lotion lässt sich gut auftragen, zieht schnell ein und heilt schnell. Duftneutral.
schrieb Verena H. bei shop-apotheke.de
Packungsgröße:
PZN 04408301 Lactel® N° 27 250 ml Lotion
Welche Hautpflege ist die Richtige für meinen Hauttyp?
Neurodermitis und atopisches Ekzem
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
- Hyposens® Fettcreme
- Hyposens® Kids CremeLotion
- Hyposens® Kids akut CremeLotion
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
Neurodermitis und atopisches Ekzem beschreiben dieselbe Hauterkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven. Der medizinisch korrekte Begriff lautet atopisches Ekzem, während Neurodermitis im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet wird.
Das atopische Ekzem ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit wiederkehrenden Schüben. Die Haut zeigt sich trocken, empfindlich und stark gerötet und geht häufig mit intensivem Juckreiz einher. Erste Beschwerden treten oft bereits im Säuglings- oder Kindesalter auf. Besonders betroffen sind häufig Kopfhaut, Gesicht, Hände, Arme und Beine.
Bei Säuglingen beginnt die Erkrankung oft im Gesicht oder auf der behaarten Kopfhaut. Typisch ist dabei sogenannter Milchschorf – eine gelblich-weiße Schuppenkruste auf geröteter Haut. Die Bezeichnung entstand durch die Ähnlichkeit mit verbrannter Milch.
In vielen Fällen liegt dem atopischen Ekzem eine genetisch bedingte Störung der Hautbarriere zugrunde, wodurch die Haut empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen wird. Die genaue Ursache ist jedoch bis heute nicht vollständig geklärt. Verschiedene Faktoren können bei der Entstehung oder Verschlechterung eine Rolle spielen, darunter eine gestörte Hautbarriere, bestimmte Textilien wie Wolle, Infektionen, einzelne Lebensmittel, hohe oder niedrige Temperaturen sowie psychische Belastungen wie Stress.
Zu den typischen Beschwerden zählen entzündliche Hautveränderungen (Ekzeme) mit starkem Juckreiz, die schubweise auftreten. Auf symptomfreie Phasen folgen häufig Zeiten mit teils sehr ausgeprägten Beschwerden, da das Immunsystem überreagiert und entzündliche Prozesse verstärkt.
Basispflege: Menschen mit atopischem Ekzem beziehungsweise Neurodermitis sollten ihre Haut täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten versorgen. Dadurch können beschwerdefreie Phasen häufig verlängert und der Bedarf an kortisonhaltigen Cremes oder Salben reduziert werden. Die verwendeten Produkte sollten möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein, um das Risiko zusätzlicher Kontaktallergien zu minimieren.
Für die tägliche Basispflege wurden unterschiedliche Rezepturen entwickelt, die auf die individuellen Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen abgestimmt sind.
- Hyposens® Lotion (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Creme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Fettcreme (Modukine, Urea und Polidocanol)
- Hyposens® Kids CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Hyposens® Kids akut CremeLotion (Modukine, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin)
- Lactel® N° 17 (Urea)
- Lactel® N° 21 (Urea und Polidocanol)
Dusch- und Badegewohnheiten: Empfehlenswert ist das Duschen mit lauwarmem Wasser und einem besonders milden, seifenfreien Duschgel wie Lactel® N° 13. Für Vollbäder eignen sich die Dusch- und Badeöle
Lactel® N° 10 (mit Avocadoöl und Mandelöl) sowie Lactel® N°11 (mit Avocadoöl, Mandelöl und Polidocanol).
Ernährung: Das Führen eines Ernährungstagebuchs kann hilfreich sein, um mögliche Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten zu erkennen. Häufige Auslöser sind Milchprodukte, Eier, Nüsse und Weizen. Unterstützend kann eine entzündungshemmende Ernährung wirken, beispielsweise mit fettreichem Fisch wie Lachs oder Makrele sowie Nüssen, Samen, Obst, Gemüse, Joghurt, Kefir und Sauerkraut. Zudem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, um die Haut auch von innen zu unterstützen.
Umweltbedingungen: Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte möglichst zwischen 40–60 % liegen, damit die Haut nicht zusätzlich austrocknet. Ein Luftbefeuchter kann dabei hilfreich sein. Ebenso empfiehlt sich ein möglichst allergenarmes Wohnumfeld. Regelmäßiges Staubsaugen und das Waschen von Bettwäsche helfen dabei, Staub und Tierhaare zu reduzieren. Da Stress Neurodermitis verstärken kann, können Entspannungsmethoden wie Meditation, Yoga oder Atemübungen unterstützend wirken.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne bekannte unerwünschte Nebenwirkungen und gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Auf die Haut aufgetragen kann Modukine® den Juckreiz ähnlich wie eine 0,5%ige Hydrokortison-Dosis lindern, Hautrötungen langfristig reduzieren und den Wasser- sowie Lipidhaushalt der Haut positiv beeinflussen. Zusätzlich kann der transepidermale Wasserverlust reduziert werden.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam vermindern, indem Hautreizungen abgeschwächt werden. Aufgrund seiner nichtionischen Struktur besitzt Polidocanol zudem pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt intensiv feuchtigkeitsspendend. Es unterstützt die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts und hält die oberen Hautschichten geschmeidig. Darüber hinaus fördert Urea die natürliche Hautabschuppung, wodurch trockene Haut glatter wirken kann. Wegen seiner hautberuhigenden und antimikrobiellen Eigenschaften eignet sich Urea besonders gut für empfindliche und sensible Haut.
Panthenol ist bekannt für seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Zusätzlich unterstützt Panthenol die Regeneration der Haut, indem es die Zellerneuerung und Gewebereparatur fördert. Gereizte oder empfindliche Haut kann dadurch beruhigt werden.
Mikrosilber bildet auf der Hautoberfläche einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch die Ansiedlung unerwünschter Bakterien und Pilze verringern. Mikrosilber verbleibt auf der Hautoberfläche und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Sheabutter ist reich an Fett- und Triterpenölsäuren. Sie bildet eine schützende Barriere auf der Haut und hilft, Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren. Gleichzeitig wirkt sie wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor Austrocknung. Vitamin E und Antioxidantien unterstützen zusätzlich die Regeneration der Haut. Durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften kann Sheabutter Rötungen, Brennen und Reizungen empfindlicher Haut lindern.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, Vitaminen des B-Komplexes sowie Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl versorgt die Haut mit wertvollen Omega-Fettsäuren sowie den Vitaminen A, D und E. Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und besitzt feuchtigkeitsbindende Eigenschaften. Es dringt tiefer in die Haut ein als Hyaluronsäure und unterstützt dadurch die Hydratation auch in tieferen Hautschichten. Glycerin hält die Haut geschmeidig, schützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Darüber hinaus kann es die Wundheilung unterstützen, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration fördern.
Psoriasis
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
Psoriasis ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung mit genetischer Veranlagung. Typische Anzeichen sind deutlich abgegrenzte gerötete Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen sowie starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft meist schubweise und ist bislang nicht heilbar, kann jedoch in vielen Fällen gut behandelt werden.
Die genaue Ursache der Psoriasis ist bislang nicht vollständig geklärt. Sie wird als Autoimmunerkrankung eingestuft, bei der das körpereigene Immunsystem irrtümlich die eigene Haut angreift. Die Erkrankung entsteht nicht durch mangelnde Hygiene.
Besonders häufig tritt Psoriasis an Armen, Beinen, Kopfhaut und Stirn auf. Diese Bereiche zählen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Krankheitsverlauf zu den am häufigsten betroffenen Körperregionen. Auch Kinder können betroffen sein. Neben der Haut können in einigen Fällen auch Gelenke oder innere Organe durch entzündliche Prozesse beeinträchtigt werden.
Bereits im frühen Stadium einer Psoriasis der Kopfhaut zeigen sich typische Hautveränderungen. Die entzündeten Bereiche reichen häufig über den Haaransatz hinaus bis zu den Schläfen und in den Nackenbereich. Die betroffenen Stellen sind gerötet, schuppen stark und gehen oft mit unangenehmem Juckreiz einher.
Mit einer passenden Behandlung lassen sich die Beschwerden und Auswirkungen der Psoriasis häufig gut kontrollieren. Dies ist besonders wichtig, da die sichtbaren Hautveränderungen und Schuppen das Wohlbefinden und Selbstbewusstsein vieler Betroffener erheblich beeinträchtigen können – insbesondere bei sichtbaren Stellen im Gesicht.
Die Behandlung durch einen Dermatologen hat das Ziel, die übermäßige Schuppenbildung zu reduzieren und entzündliche Prozesse zu hemmen. Hierfür stehen verschiedene äußerlich anzuwendende Präparate zur Verfügung.
Basistherapie & Hautpflege
Eine rückfettende Hautpflege unterstützt die geschädigte Hautbarriere und bewahrt die Haut vor dem Austrocknen. Für die tägliche Körperreinigung empfiehlt sich ein mildes, seifenfreies Duschgel ohne Cocamidopropylbetain und ohne Duftstoffe, wie beispielsweise die Lactel® N° 13 Duschemulsion mit Rückfettungskomplex.
Nach der Reinigung sollte die Haut mit einer gut verträglichen und feuchtigkeitsspendenden Lotion gepflegt werden, zum Beispiel mit Lactel® N° 17 mit 5 % Urea.
Begleitend zur Therapie können lauwarme Bäder oder das Einölen der Haut nach dem Duschen sinnvoll sein. Hautberuhigende Öle wie Avocadoöl und Mandelöl in Kombination mit juckreizlinderndem Polidocanol – wie in Lactel® N° 11 enthalten – eignen sich hierfür besonders gut.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut wertvolle Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E. Es zieht tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol kann das Juckreizempfinden wirksam lindern, indem es die Wahrnehmung von Hautreizungen reduziert. Zusätzlich besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Trockene und chronisch trockene Haut
- Lactel® N° 13
- Lactel® N° 17
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 29
- Lactel® N° 27
- Fabitop®
Medizinisch wird chronisch trockene Haut als „Xerosis cutis“ bezeichnet und tritt insbesondere in der kalten Jahreszeit häufig auf. Betroffen sind vor allem Säuglinge, ältere Menschen sowie Personen mit atopischer Veranlagung. Ursache der trockenen Haut ist vor allem eine reduzierte Talgproduktion in Verbindung mit einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust. Die Störung kann genetisch bedingt sein, entsteht jedoch meist erworben durch äußere Faktoren wie kalte Luft, überheizte Räume oder stark entfettende Hautpflegeprodukte. Typische Symptome sind trockene, raue Haut mit Schuppung und Juckreiz. Bei längerem Verlauf können entzündliche Reaktionen auftreten, zudem ist eine Entwicklung zu einem Ekzem möglich. Besonders häufig betroffen sind Schienbeine, Unterarme und Hände.
Eine Sonderform der chronisch trockenen Haut stellt der sogenannte Altersjuckreiz bzw. Pruritus senilis dar.
Der chronische Pruritus senilis bezeichnet anhaltenden Juckreiz, der über mindestens sechs Wochen besteht und ausschließlich ältere Menschen betrifft. Etwa 14 % der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter deutlich zunimmt. Bei über 60-Jährigen liegt sie bei bis zu 20 %, bei über 80-Jährigen bei etwa 30 %. Die Ursachen für Juckreiz sind vielfältig; neben Hauterkrankungen können auch unterschiedliche Stoffwechselerkrankungen entsprechende Symptome auslösen.
Typisch für den Pruritus senilis ist eine stark ausgedünnte, trockene und empfindliche Haut (Hautatrophie). Mit zunehmendem Alter nehmen Fett- und Feuchtigkeitsproduktion der Haut ab, wodurch Trockenheit und Juckreiz begünstigt werden. Zusätzlich ist die Hautbarriere im Alter geschwächt, wodurch sie empfindlicher auf äußere Reize reagiert. Auch eine verminderte Talg- und Schweißsekretion trägt zur Hauttrockenheit bei. Altersbedingte Veränderungen des Nervensystems können zudem dazu führen, dass Juckreiz intensiver wahrgenommen oder leichter ausgelöst wird.
Was hilft bei (chronisch) trockener Haut?
Hautpflege
Die Grundlage der Behandlung besteht in einer konsequenten Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden und juckreizlindernden Lotionen, Cremes und Duschpräparaten sowie der Vermeidung reizender Reinigungsmaßnahmen wie heißem Wasser oder alkalischen Seifen.
Für die Körperreinigung eignet sich ein seifenfreies, rückfettendes Duschgel wie Lactel® N° 13, das bereits während des Duschens Feuchtigkeit spendet und die Haut schont.
Feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte mit Urea (Lactel® N°17 mit 5% Urea) sowie mit Polidocanol (Lactel® N°21 mit 5% Urea und 3% Polidocanol) helfen dabei, Austrocknung zu verhindern und Juckreiz zu lindern.
Zubereitungen mit Dexpanthenol (Lactel® N°26 mit 5% Dexpanthenol sowie Lactel® N°27 mit 5% Dexpanthenol und 3% Polidocanol) wirken entzündungshemmend, unterstützen die Hautregeneration und verbessern zusätzlich die Feuchtigkeitsversorgung.
Bei bakteriell infizierten Hautarealen kann Pentylene Glycol aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften unterstützend eingesetzt werden, wie es auch in der Fabitop® Basiscreme enthalten ist.
Ernährung
Empfohlen wird der Verzicht auf Kaffee, stark gewürzte Speisen, Alkohol sowie histaminreiche Lebensmittel. Der Histamingehalt steigt insbesondere bei lange gereiften oder gelagerten Produkten, darunter z. B. gereifter Käse, Schinken, Rotwein, Sauerkraut, Hefebrot sowie bestimmte Fisch-, Wurst- und Fleischwaren. Zusätzlich sollte auf luftdurchlässige, bequeme Kleidung geachtet werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig; empfohlen werden je nach Körpergewicht und -größe etwa 1,5–2 Liter täglich.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt stark feuchtigkeitsbindend. Es unterstützt die Regulierung des Wasserhaushalts der Haut und hält die oberen Hautschichten geschmeidig. Gleichzeitig fördert es die natürliche Abschuppung und sorgt so für eine glattere Haut. Zudem besitzt Urea antimikrobielle und hautberuhigende Eigenschaften und eignet sich besonders für empfindliche Haut.
Polidocanol reduziert effektiv die Wahrnehmung von Juckreiz, indem es die Reizweiterleitung in der Haut hemmt. Aufgrund seiner nichtionischen Struktur wirkt es zusätzlich pflegend und feuchtigkeitsspendend.
Dexpanthenol zeichnet sich durch seine stark beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften bei gereizter Haut aus. Es stärkt die Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor äußeren Belastungen. Zudem unterstützt es die Hautregeneration durch Förderung der Zellneubildung und Gewebereparatur.
Pentylene Glycol erhöht die Wasserbindungskapazität der Haut und wirkt zusätzlich antimikrobiell.
Entzündete, aufgekratzte Haut und Windelekzem
Hyposens® Kids AKUTEntzündete Haut – insbesondere im Windelbereich – ist ein häufiges Thema bei Säuglingen und Kleinkindern. Das sogenannte Windelekzem, medizinisch auch als irritatives Kontaktekzem bezeichnet, entsteht durch den dauerhaften Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin, Kot sowie durch Reibung und Feuchtigkeit in der Windel. Diese Einflüsse können die Hautbarriere reizen, wodurch die Haut gerötet, schuppig und entzündet erscheinen kann.
Ein weiteres häufig auftretendes Problem bei entzündeter Haut ist das Aufkratzen der betroffenen Stellen. Das mit der Entzündung verbundene Jucken und Brennen führt häufig dazu, dass Kinder die Haut kratzen, wodurch die betroffenen Hautbereiche zusätzlich belastet werden und Entzündungen entstehen oder sich verstärken können.
Zur Vorbeugung und Behandlung sollte die Haut regelmäßig gereinigt und die Windel häufig gewechselt werden. Zusätzlich ist darauf zu achten, die Haut trocken zu halten und ausreichend zu belüften. Eine geeignete Hautpflege ist dabei unverzichtbar.
Hyposens® Kids AKUT CremeLotion mit Mikrosilber, Mandelöl, Sheabutter, Panthenol und Glycerin besitzt hautpflegende, hautberuhigende sowie antimikrobielle und antimykotische Eigenschaften.
Mikrosilber besteht aus reinem Silber und wirkt juckreizlindernd. Es bildet auf der Haut einen antibakteriellen und antimykotischen Schutzfilm und kann dadurch der Besiedlung mit Bakterien und Pilzen entgegenwirken. Dadurch kann es nicht nur die Abheilung unterstützen, sondern auch das Risiko neuer Infektionen verringern. Dabei zeigt es keine Resistenzen. Zusätzlich kann Mikrosilber übermäßiges Keimwachstum hemmen und Entzündungen auf der Haut entgegenwirken. Im Vergleich zu Nanosilber verbleibt Mikrosilber auf der Hautoberfläche, dringt nicht in tiefere Hautschichten ein und kann nicht als Feinstaub eingeatmet werden. Es lässt sich durch Waschen oder Baden einfach wieder entfernen.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, Vitaminen des B-Komplexes sowie Kalium, Magnesium und Calcium. Die enthaltenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren tragen zum Erhalt des natürlichen Säureschutzmantels der Haut bei.
Sheabutter ist reich an Fett- und Traponenöl-Säuren und bildet eine schützende Barriere, die den Feuchtigkeitsverlust reduziert. Sie wirkt wie ein natürlicher Conditioner, hält die Haut geschmeidig und schützt vor dem Austrocknen. Durch Vitamin E und Antioxidantien unterstützt sie die Regeneration der Haut. Zusätzlich wirkt sie entzündungshemmend und kann bei Rötungen, Brennen oder Reizungen empfindlicher oder irritierter Haut unterstützen.
Dexpanthenol zeichnet sich besonders bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Erneuerung der Zellen und die Reparatur des Gewebes fördert.
Glycerin ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wirkt als feuchtigkeitsbindendes Molekül. Es kann tiefer in die Haut eindringen als Hyaluronsäure und versorgt dadurch auch tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit. Glycerin hält die Haut geschmeidig, unterstützt die Hautbarriere und wirkt hautberuhigend. Darüber hinaus kann es die Wundheilung fördern, Entzündungen reduzieren und die Zellregeneration unterstützen.
Juckreiz
- Lactel® N° 11
- Lactel® N° 21
- Lactel® N° 27
- Hyposens® Lotion
- Hyposens® Creme
Juckreiz auf der Haut ist ein häufiges Symptom, unter dem viele Menschen leiden. Er kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden, darunter trockene Haut, Allergien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis oder Reizungen durch Umwelteinflüsse. Der Juckreiz kann sehr unangenehm sein und dazu führen, dass betroffene Personen die Haut kratzen möchten, wodurch diese zusätzlich gereizt wird und sich der Hautzustand verschlechtern kann.
Bei der Behandlung von Juckreiz sollte zunächst die Ursache identifiziert werden, um den Juckreiz gezielt zu reduzieren.
Kann die Ursache nicht behoben werden oder möchten Sie das Problem kurzfristig lindern, empfehlen sich milde und parfümfreie Lotionen und Cremes mit juckreizlindernden sowie gegebenenfalls feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen.
Verzichten Sie außerdem auf heißes Duschen oder Baden, da dies die Haut zusätzlich austrocknen kann. Stattdessen können lauwarme Bäder mit rückfettenden Zusätzen hilfreich sein – beispielsweise Lactel® N°11 Dusch- und Badeöl mit Avocado- und Mandelöl sowie juckreizlinderndem Polidocanol. Auch Kälteanwendungen, wie ein kalter, feuchter Waschlappen, können zur Linderung beitragen.
Für die Pflege nach der Reinigung juckreizgeplagter Haut eignen sich – sofern ärztlich nicht anders verordnet – Cremes oder Lotionen mit dem gut verträglichen Lokalanästhetikum Polidocanol, wie beispielsweise Lactel® N°21 (Polidocanol, Urea), Lactel® N°27 (Polidocanol, Dexpanthenol), Hyposens® Lotion oder Hyposens® Creme (Urea, Polidocanol und Modukine). Die drei Lotionen sowie die Hyposens® Creme enthalten zusätzlich gut verträgliche feuchtigkeitsspendende Bestandteile zur Unterstützung der Hautpflege. Bei leichten Verbrennungen – zum Beispiel durch Sonnenbrand – kann die Kombination aus heilungsförderndem Dexpanthenol und juckreizlinderndem Polidocanol, wie in Lactel® N°27 enthalten, sinnvoll sein.
Polidocanol kann die Wahrnehmung von Juckreiz wirksam reduzieren, indem das Empfinden von Hautreizungen abgeschwächt wird. Darüber hinaus besitzt Polidocanol aufgrund seiner nichtionischen Struktur sanft pflegende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften.
Urea ist ein natürlicher Bestandteil unserer Haut, wirkt feuchtigkeitsspendend und trägt dazu bei, die oberen Hautschichten geschmeidig zu halten, indem der Wirkstoff die Hautfeuchtigkeit reguliert. Zusätzlich unterstützt Urea die natürliche Hautschuppung, wodurch trockene Haut glatter erscheinen kann. Urea wirkt zudem antimikrobiell und hautberuhigend und eignet sich daher besonders für sehr sensible und empfindliche Haut.
Dexpanthenol zeichnet sich insbesondere bei irritierter Haut durch seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften aus. Es stärkt die natürliche Hautbarriere, wirkt entzündungshemmend und schützt vor belastenden Umwelteinflüssen. Zusätzlich kann es die Hautheilung unterstützen, indem es die Erneuerung der Zellen sowie die Reparatur des Gewebes fördert.
Modukine® ist eine innovative Wirksubstanz ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Modukine® gilt als sanfte Alternative zu Kortison. Auf die Haut aufgetragen kann Modukine® den Juckreiz in vergleichbarer Weise wie eine Anwendung mit 0,5 % Hydrokortison reduzieren, Hautrötungen langanhaltend mindern sowie den Wasser- und Lipidhaushalt der Haut sowie den transepidermalen Wasserverlust positiv beeinflussen.
Lichen Sclerosus
Hyposens® FettcremeBei Lichen sclerosus handelt es sich um die häufigste nicht infektiöse, chronische Hauterkrankung, die hauptsächlich den äußeren Genitalbereich betrifft und weder durch Infektionen noch durch allergische Prozesse ausgelöst wird. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die genaue Ursache von Lichen sclerosus ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass das körpereigene Immunsystem unter anderem auf Stress reagiert.
Schätzungen zufolge ist etwa jede 50. Frau von Lichen sclerosus betroffen.
Lichen sclerosus kann die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen: Schmerzen, Juckreiz und Veränderungen im Genitalbereich werden von vielen Betroffenen als sehr belastend empfunden. Manche Frauen schämen sich, leiden unter einem veränderten Selbstbild oder haben Angst vor erneuten Krankheitsschüben.
Sprechen Sie das Thema daher aktiv bei Ihrer/m Gynäkologin/en an.
Die Symptome entwickeln sich häufig schleichend und sind anfangs nicht immer eindeutig zuzuordnen. Erste Beschwerden treten bei vielen Frauen bereits vor den Wechseljahren auf, verschwinden teilweise über Jahre hinweg und führen erst zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu Problemen. Dadurch suchen viele Betroffene erst spät ärztliche Hilfe auf. Daher ist es wichtig, bei den genannten Anzeichen frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
Die typischen sichtbaren Symptome von Lichen sclerosus können Frauen häufig selbst erkennen:
- Wundsein und starke Hautrötungen nach dem Geschlechtsverkehr
- Empfindliche Haut, die schnell einreißt
- Weiße Flecken, die sich wie eine Acht an Vulva oder Anus zeigen
- Wunde Stellen und Vernarbungen
- Blasse und dünne Haut
- Einblutungen
- Verdickte weiße Hautareale
- Verhärtungen und Einrisse
Die Pflege nach der Kortisontherapie ist besonders wichtig. Die mehrfache tägliche Anwendung – auch nach dem Abklingen der Beschwerden – einer Fettcreme ohne Duft- und Konservierungsstoffe wie Hyposens® Fettcreme hat sich bewährt, da sie gleichzeitig pflegend, hydratisierend, entzündungshemmend und juckreizlindernd wirkt. Hyposens Fettcreme kann täglich mehrfach über einen unbegrenzten Zeitraum angewendet werden und weist keine bekannten Nebenwirkungen auf.
Ichthyose
- Lactel® N° 10
- Lactel® N° 11
Ichthyose ist ein Oberbegriff für Verhornungsstörungen der Haut, die den gesamten Körper betreffen können.
Die Erkrankung entsteht meist durch genetische Defekte und ist nicht ansteckend.
Genetisch bedingte Ichthyosen gelten bislang als nicht heilbar.
Typisch sind extrem trockene, schuppige und verhärtete Hautbereiche.
Der Begriff „Ichthyose“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Fisch“, da die Haut häufig an Fischschuppen erinnert.
Zu den häufigsten Symptomen zählen trockene und schuppige Hautstellen mit feinen oder größeren Schuppen.
Diese treten vor allem an Armen, Beinen und dem Rumpf auf, während das Gesicht selten betroffen ist.
Begleitend können Juckreiz sowie verdickte und rissige Hautstellen auftreten.
Auch Nagelveränderungen oder Hautinfektionen sind möglich.
Die Behandlung basiert überwiegend auf der regelmäßigen Anwendung von Feuchtigkeitscremes, hornlösenden Wirkstoffen und teilweise Medikamenten zur Unterstützung der Hauterneuerung.
Die aktuelle S1-Leitlinie von Dermatolog*innen widerlegt die Annahme, dass häufiges Baden den Säureschutz- und Fettmantel der Haut bei Ichthyose stark belastet.
Eine gezielte Badetherapie von etwa 10 bis 20 Minuten mit pflegenden Zusätzen wie Lactel N°10 mit Avocado- und Mandelöl oder Lactel N°11 mit Polidocanol sowie Avocado- und Mandelöl kann helfen, Schuppen und Überverhornungen aufzuweichen.
Dadurch lassen sich diese anschließend leichter entfernen.
Nach dem Baden sollte die Haut mit rückfettender Pflege versorgt werden, um ein Austrocknen zu verhindern.
Mandelöl versorgt die Haut mit den Vitaminen D, A und E, dem B-Komplex sowie Kalium, Magnesium und Calcium.
Die enthaltenen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Avocadoöl liefert der Haut Omega-Fettsäuren sowie die Vitamine A, D und E.
Es dringt tief in die Haut ein, unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und eignet sich besonders bei sehr trockener und rauer Haut.
Polidocanol trägt zur wirksamen Linderung von Juckreiz bei, indem es die Wahrnehmung von Hautreizungen reduziert.
Zusätzlich besitzt es eine sanft pflegende und feuchtigkeitsspendende Wirkung.